Die Hysterie ist eine neurotische Störung mit überhöhtem Geltungsbedürfnis, verbunden mit oberflächlicher Affektivität. Es gibt in unserer Gesellschaft durchaus Anzeichen für eine Zunahme solcher Störungen: etwa in der verbreiteten Lust, sich zum Diskriminierungsopfer zu stilisieren.

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Dieses Phänomen verführt dazu, jegliche unbequeme Kritik als hysterisch abzuqualifizieren. Im Fall der Klimaschutzbewegung ist das besonders infam. Ihr „Geltungsbedürfnis„ bezieht sich nämlich auf die gesamte Menschheit. Und mag sie auch – wie jeder Protest – Affekte bedienen: Kaum eine andere Bewegung konnte sich je auf ein derart solides wissenschaftliches Fundament berufen.

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Man kann manchen Aktivisten Naivität oder gar Demokratiefeindlichkeit vorwerfen. Für eine Pathologisierung wissenschaftlich erwiesener Zusammenhänge aber gibt es keinen vernünftigen Grund. Wer von Hysterie spricht, betreibt deshalb ein durchsichtiges und gefährliches Ablenkungsmanöver.

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