Frau Traubel, was war die größte Schwierigkeit bei der Inszenierung?

Jeder Opernfreund hat ganz genaue Vorstellungen, wie „sein“ Don Giovanni gespielt und gesungen werden muss. Oper ist aber kein Museum, sondern muss uns heute angehen. Das stimmig zu erzählen und zugleich der großartigen Musik sängerisch gerecht zu werden, ist immer eine große Aufgabe.

Warum sollen wir in "Don Giovanni" reingehen?

Die „Oper aller Opern“ muss man sich immer ansehen, egal wo und wie! Die Inszenierung hat sehr schöne Bilder gefunden, das Philharmonische Orchester Freiburg ist ein mitreißendes Mozart-Orchester geworden, und es wird toll gesungen. Ich bin da natürlich etwas befangen. (lacht)

Was ist für Sie der stärkste Satz des Abends?

È tutto amore – es ist immer Liebe.