Bereits Ende April hatte die Polizei den verdächtigen Sprayer bei einer Fahrzeugkontrolle als Beifahrer gestellt. Er soll bei nächtlichen Streifzügen insgesamt 96 Graffitis auf Hauswände, Brücken und Elektrokästen gesprüht haben. Dabei handelte es sich jeweils um eine Zahlenkombination und seinen Künstlernamen.

Was genau die Beamten auf seine Spur gebracht hatte, wollte ein Polizeisprecher zum Schutz des Jungen nicht sagen. Durch die Graffitis war ein Schaden in Höhe von rund 40 000 Euro entstanden. Um das Ausmaß des Schadens zu reduzieren, sei der Jugendliche bereits dabei, die Schmierereien zu reinigen und zu übermalen. Ob er mit weiteren Strafen rechnen muss, ist noch unklar.