Die Zeitungen berufen sich auf eine Auswertung des Meteorologen Jörg Kachelmann und seines Teams. Er verglich dafür Aufzeichnungen von Wetterstationen des Deutschen Wetterdienstes der vergangenen 20 Jahre.

Im württembergischen Landesteil seien demnach durchschnittlich jährlich 1.676,6 Sonnenstunden verzeichnet worden, in Baden seien es nur 1.672,1 Stunden gewesen, wie die Zeitungen berichten. Ein Grund für unterschiedliche Wetterphänomene sei der Schwarzwald sagte Kachelmann demnach. In Baden müsse der Westwind den Schwarzwald hinaufsteigen. Das verursache Wolken und Regen. Auf der Ostseite im württembergischen Landesteil falle der Wind. «Das macht warm und trocken», sagte der im badischen Lörrach geborene Schweizer den Zeitungen.