«Das Wetter ist weder Fisch noch Fleisch», sagte ein Meteorologe des DeutschenWetterdienstes in Stuttgart am Montag. Sonne und Wolken wechseln sich in den kommenden Tagen ab. Die Tageshöchsttemperaturen liegen am Dienstag zwischen 5 Grad im Bergland und 10 Grad in der Kurpfalz.

Schwache Ausläufer eines Tiefdruckgebiets über den Britischen Inseln könnten in den kommenden Tagen von Südwesten immer wieder auch für vereinzelte Regenschauer sorgen. In den Nächten kann der Regen in höheren Lagen auch als Schnee fallen.

Der erneute Feinstaubalarm, der von Dienstag an in Stuttgart gilt, werde voraussichtlich bis einschließlich Donnerstag andauern, sagte der Meteorologe. Je nachdem, ob im Stuttgarter Raum ausreichend Regen falle, könnte der Alarm laut DWD aber auch früher enden.

Spiegelglatte Straßen im Norden und Osten - Wetterdienst warnt

Im Norden und Osten Deutschlands begann die Woche für viele Menschen unangenehm: Weil Regen auf den triefgefrorenen Boden fiel, waren Gehwege und Straßen oft spiegelglatt. Berlin, Brandenburg, Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern waren betroffen. Die Berliner Feuerwehr rief den Ausnahmezustand aus. 

Gleichzeitig liefen rund 50 wetterbedingte Einsätze, hieß es am Morgen in Berlin. In den meisten Fällen müssten Menschen behandelt werden, die gestürzt seien. In Berlin wird der Ausnahmezustand ausgerufen, wenn es besonders viele Einsätze gibt. Auch in Brandenburg gab es am Morgen „außergewöhnlich viele Unfälle“, wie ein Polizeisprecher sagte.

Schüler im Nordosten Niedersachsens mussten wegen eisglatter Straßen am Montagmorgen nicht zur Schule. In den Städten Lüneburg und Uelzen sowie in den Landkreisen Celle, Harburg, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg und Uelzen werde der Unterricht an allen Schulen ausfallen, teilte die Polizei mit. Bei Eis auf den niedersächsischen Straßen stürzten Zeitungsausträger, es gab einige Unfälle mit Blechschäden.

In Hamburg mussten mehrere bei Glätte gestürzte Fußgänger medizinisch versorgt werden. Die Stadtreinigung hatte in der Nacht 900 Mitarbeiter zum Salzstreuen geschickt. In Mecklenburg-Vorpommern gab es trotz eisglatter Straßen zunächst keine großen Unfälle, „nur einige Zusammenstöße mit Blechschäden“, wie die Polizei mitteilte.