Ein Reisebus mit fast 50 Schülern aus Baden-Württemberg ist in Thüringen mit einem Auto zusammengestoßen – dabei gab es zahlreiche Verletzte. Wie die Polizei mitteilte, wurden bei dem Unfall auf einem Autobahnzubringer in der Nähe von Arnstadt am Freitag 23 Insassen des Busses verletzt: 21 Jugendliche, ein Betreuer und der Fahrer. Sechs der Jugendlichen seien stationär aufgenommen worden. Die anderen könnten ihre Fahrt mit einem Ersatzbus fortsetzen.

Die 75 Jahre alte Fahrerin des Autos und ihr 80 Jahre alter Beifahrer wurden schwer verletzt, Rettungshubschrauber brachten sie ins Krankenhaus.

Schüler waren auf dem Nachhauseweg

Im Bus saßen laut Polizei Schulklassen aus dem Raum Stuttgart, die auf dem Nachhauseweg waren. Der Unfall ereignete sich zwischen dem südlich von Erfurt gelegenen Arnstadt und der Anschlussstelle Arnstadt-Nord der Autobahn 71. Die Polizei erklärte, die 75 Jahre alte Autofahrerin habe den Richtung Autobahn fahrenden Bus nicht beachtet, als sie die Fahrbahn überquerte – der Bus sei trotz Gefahrenbremsung frontal mit der Fahrerseite des Wagens kollidiert. Die Wucht des Aufpralls schleuderte das Auto in den Straßengraben.

In dem Bus hätten 49 Schüler und sechs Betreuer gesessen. Die Schüler 16 bis 18 Jahre alt. Die Straße war wegen des Rettungseinsatzes und der Unfallaufnahme viereinhalb Stunden voll gesperrt. Den Sachschaden an den beiden Fahrzeugen schätzte die Polizei auf 60 000 Euro.