Wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte, rückten Einsatzkräfte am Dienstagabend zu Dutzenden Einsätzen aus. Heftiger Regen setzte einen Supermarkt komplett unter Wasser. „Aktuell ist alles trocken, das Wasser ist draußen“, sagte der Sprecher in der Nacht zum Mittwoch. „Die Folgeschäden sind noch nicht absehbar.“ Auch die Produktionshallen einer Firma wurden geflutet.

Teilweise trat der Fluss Waldach übers Ufer und überschwemmte Straßen. Ein Straßenabschnitt von 200 Metern sei komplett zerstört worden. „Die Aufräumarbeiten an den Einsatzstellen werden sich sicherlich noch die nächsten Tage hinziehen“, sagte der Sprecher.

Nach teils heftigen Unwettern in den vergangenen Tagen regnete es am Dienstag erneut in Teilen Baden-Württembergs stark. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte zuvor vor schweren Gewittern gewarnt. Nach Angaben der Polizeipräsidien in der Nacht zum Mittwoch gab es vereinzelt leichte Überschwemmungen, aber keine größeren Vorkommnisse. In Biberach an der Riß wurde der Parkplatz eines Hallenbads zeitweise überschwemmt, im Bodenseekreis und Landkreis Konstanz gab es leichte Überschwemmungen auf einzelnen Straßen.

Heftige Unwetter auch in Teilen Bayerns - ein Toter

Ein Toter, überflutete Straßen und Keller: Wieder haben Unwetter in Teilen Bayerns gewütet. Betroffen waren Niederbayern, der Süden Oberbayerns und Schwaben. Ein Mann ist in Garmisch-Partenkirchen im Fluss Partnach von den Wassermassen mitgerissen worden und gestorben. Rettungskräfte hatten zuvor mehrere Stunden lang nach dem 52-Jährigen in dem reißenden Fluss gesucht.

Auch am Mittwoch rechnen die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mit Dauerregen in Teilen Südbayerns. Im Alpenraum könnte es teilweise bis zu 70 Liter pro Quadratmeter bis Donnerstagnacht regnen.