Der Tourismus spült von Jahr zu Jahr mehr Geld nach Baden-Württemberg. Gaststätten und Hotels, Vergnügungsparks und Kassenhäuschen vor Burgen und Schlössern machen steigende Umsätze. Das wäre sicher anders, hätten Gemeinden und private Unternehmer in den vergangenen Jahren nicht viel Geld in die Hand genommen. Und von der steigenden Attraktivität profitieren nicht nur die Besucher, sondern auch die Baden-Württemberger selbst. Nicht zuletzt hält der Tourismus immer mehr Job-Angebote bereit.

Man darf aber nicht vergessen, dass die jetzt von Minister Guido Wolf präsentierten Zahlenwerke nicht in Stein gemeißelt sind. Viel Geld bringen Tagestouristen, die in Sommern mit schlechtem Wetter wegbleiben. Und manche Familie verzichtet aufs Urlauben in der Türkei oder Tunesien. Auch das kann sich wieder ändern. Umso wichtiger also für den Südwesten, den Weg weiterzugehen und die Attraktivität für seine Gäste zu stärken. Denn auch andere Bundesländer schlafen nicht.