Nach Angaben der Veranstalter kamen zu der Kundgebung am Samstag rund 2000 Teilnehmer vor den Stuttgarter Hauptbahnhof. Sie erinnerten an den Polizeieinsatz zur Räumung des Schlossgartens für das umstrittene Bauvorhaben Stuttgart 21.

30.09.2010: Ein Wasserwerfer spritzt im Schlossgarten auf Demonstranten, die gegen die geplante Abholzung mehrerer Bäume im Park protestieren. Nach dem Wasserwerfer-Einsatz am «Schwarzen Donnerstag» im Herbst 2010 gegen Stuttgart-21-Demonstranten hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen zwei Polizisten erhoben. (Archivbild)
30.09.2010: Ein Wasserwerfer spritzt im Schlossgarten auf Demonstranten, die gegen die geplante Abholzung mehrerer Bäume im Park protestieren. Nach dem Wasserwerfer-Einsatz am «Schwarzen Donnerstag» im Herbst 2010 gegen Stuttgart-21-Demonstranten hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen zwei Polizisten erhoben. (Archivbild) | Bild: Marijan Murat

Am 30. September 2010 waren nach Angaben des Innenministeriums mehr als 160 Menschen verletzt worden, vor allem durch den Einsatz von Wasserwerfern und Pfefferspray. Das Verwaltungsgericht Stuttgart hatte den Polizeieinsatz im Schlossgarten als rechtswidrig eingestuft. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte sich im Dezember 2015 bei den Opfern entschuldigt.

29.09.2018, Baden-Württemberg, Stuttgart: Zahlreiche Menschen demonstrieren vor dem Hauptbahnhof gegen das Bahnprojekt Stuttgart 21 und erinnern an den "Schwarzen Donnerstag" vor acht Jahren. Beim Polizeieinsatz gegen Gegner des Projekts Stuttgart 21 gab es damals viele Verletzte. Foto: Christoph Schmidt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Beim Polizeieinsatz gegen Gegner des Projekts Stuttgart 21 gab es damals viele Verletzte. | Bild: Christoph Schmidt

Zu der Demonstration am Samstag waren Protestler mit Plakaten gekommen, auf denen Bilder vom „Schwarzen Donnerstag“ zu sehen waren. Auf einem schwarzen Transparent war zu lesen: „Der 30.9. mahnt.“ Die Umweltschutzorganisation Robin Wood brachte zudem am Bahnhofsgebäude ein gelbes Banner aus Protest gegen Stuttgart 21 an. Die Neuordnung des Bahnknotens, zu dem der Tiefbahnhof in der Stuttgarter Innenstadt gehört, soll bis zu 8,2 Milliarden Euro kosten.

Die Parkschützer forderten Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Innenminister Thomas Strobl (CDU) auf, die Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte einzuführen. In einer Zeitungsanzeige am Samstag appellierten die Gegner von Stuttgart 21 zudem an die Bundestagsabgeordneten, das Projekt zu stoppen.

29.09.2018, Baden-Württemberg, Stuttgart: Zahlreiche Menschen demonstrieren vor dem Hauptbahnhof gegen das Bahnprojekt Stuttgart 21 und erinnern an den "Schwarzen Donnerstag" vor acht Jahren. Beim Polizeieinsatz gegen Gegner des Projekts Stuttgart 21 gab es damals viele Verletzte. Foto: Christoph Schmidt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Bild: Christoph Schmidt
29.09.2018, Baden-Württemberg, Stuttgart: Zahlreiche Menschen demonstrieren vor dem Hauptbahnhof gegen das Bahnprojekt Stuttgart 21 und erinnern an den "Schwarzen Donnerstag" vor acht Jahren. Beim Polizeieinsatz gegen Gegner des Projekts Stuttgart 21 gab es damals viele Verletzte. Foto: Christoph Schmidt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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29.09.2018, Baden-Württemberg, Stuttgart: Zahlreiche Menschen demonstrieren vor dem Hauptbahnhof gegen das Bahnprojekt Stuttgart 21 und erinnern an den "Schwarzen Donnerstag" vor acht Jahren. Beim Polizeieinsatz gegen Gegner des Projekts Stuttgart 21 gab es damals viele Verletzte. Foto: Christoph Schmidt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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