Feiern ist in Ordnung. Werden aber Straftaten begangen und die Allgemeinheit gefährdet, so ist ein solches Verhalten nicht tolerierbar. Das gilt für alle Autokorsos, sei es nach Fußballsspielen oder bei privaten Veranstaltungen.

Wer wie die Hochzeitsgesellschaft in Ludwigsburg meint, die Verkehrsregeln oder das Waffenrecht missachten zu können, dem müssen Grenzen aufgezeigt werden. Auch kann es nicht sein, dass die Polizei, die einen Berg an Überstunden vor sich herschiebt, mit mehreren Einsatzwagen über Stunden private Feiern begleitet.

Es lässt sich schon darüber streiten, ob die Allgemeinheit mit Steuergeldern für öffentliche Veranstaltungen wie Fußballspiele aufkommen muss. Für private Hochzeitsfeiern muss sie das gewiss nicht.