Der Mann verweigerte zum Prozessauftakt am Freitag vor dem Landgericht Freiburg die Aussage. Seine Verteidigerin wies die in der Anklage erhobenen Vorwürfe zurück. Die Tat hatte sich an einem Wochenende im vergangenen Juni ereignet. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, die ihm unbekannte Frau überfallen, mit einem Messer bedroht und vergewaltigt zu haben. Wenige Stunden nach der Tat war der Mann festgenommen worden, er sitzt seither in Untersuchungshaft.

Angeklagt ist der Mann unter anderem wegen schwerer Vergewaltigung. Am Tatort ließ er den Angaben zufolge seinen Rucksack mit persönlichen Dokumenten liegen. So kam die Polizei auf die Spur des Mannes. Für den Prozess sind nach Angaben des Gerichts zunächst drei Verhandlungstage geplant. Ein Urteil soll es demnach am 19. Dezember geben. (dpa)