Er hatte am 22. Dezember eine Packung Sandwichbaguettes in dem Supermarkt gekauft und bei der Zubereitung eine Nadel im Inneren der Brötchen entdeckt. Der Kunde schickte die Ware demnach an den Hersteller, ohne die Polizei oder die Mitarbeiter der Lebensmittelüberwachung zu informieren.

Bereits am 17. Dezember war in einem verpackten Bagel eine Stecknadel gefunden worden. Am Dienstag wurde eine Nadel in einem Aufbackbrötchen von anderen Kunden desselben Supermarktes entdeckt. Beide Waren wurden am 16. Dezember gekauft. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung.



Die Backwaren wurden den Angaben zufolge korrekt ausgeliefert. Sie könnten erst im Markt manipuliert worden sein. Man gehe nicht davon aus, dass ein Erpresser am Werk sei, sagte ein Polizeisprecher. Die Nadeln wurden durch die Verpackungsfolie in das Produkt gesteckt.