„Am Montag haben wir wieder genug Luftaustausch“, sagte Thomas Schuster, Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Demnach soll es am Montag wieder etwas kühler werden und auch genug regnen, um die Luft von Schadstoffen wie Feinstaub oder Stickstoffdioxid zu reinigen. Ziel des Alarms ist es, bei Wetterlagen mit wenig Luftaustausch in Stuttgart die erwartbare Schadstoffbelastung zu reduzieren.

Die Alarmpause dürfte laut Schuster jedoch vermutlich nicht lange anhalten. Mit einem neuen Hochdruckgebiet von Mittwoch an drohe sich die Luft in Stuttgart schon wieder zu sammeln, sagte der Meteorologe.

Seit vergangenem Mittwoch sind Autofahrer in Stuttgart dazu aufgefordert, ihre Wagen stehen zu lassen. Dennoch war am dritten Alarmtag die Feinstaubkonzentration im Talkessel im Vergleich zu den Vortagen deutlich gestiegen. Das ging aus vorläufigen Zahlen der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) hervor. Am Neckartor wurden am Freitag 46 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Damit blieb die Feinstaubkonzentration gerade noch unter dem zulässigen EU-Grenzwert von 50 Mikrogramm im Tagesmittel. Dienstag bis Donnerstag lagen die Werte bei 30 bis 35 Mikrogramm. (dpa/lsw)