• Blumberg: Das historische Reiterstellwerk wurde 1886 gebaut und ist das letzte seiner Art aus ganz Baden. Als in Konstanz im Juni 1988 das neue Zentralstellwerk in Betrieb ging, wurden neun zwischen 1886 und 1926 errichtete mechanische Stellwerke zwischen Konstanz und Allensbach außer Betrieb gesetzt. Nur das Reiterstellwerk am Bahnübergang Bodanstraße/“Klein-Venedig“ blieb verschont. Eine Bürgerinitiative überführte es 1996 nach Blumberg und ließ es sanieren. Im Mai 1999 wurde es eingeweiht. Trauungen vom 1. Mai bis 31. Oktober, Infos: Standesbeamtin Laura Fluck, Tel. 07702/51 142. (blu)
  • Bad Säckingen: Seit September 2012 kann man in Bad Säckingen standesamtlich im Diebsturm heiraten. Ursprünglich war er ein Teil der 1272 renovierten Stadtmauer. Seit 1600 gehört er zur Schlossanlage des Trompeterschlosses. Durch den Industriellen Theodor Bally wurden die Innenräume renoviert und mit Stuckdecken verziert. Im Trauzimmer oder auf der Empore mit ihren großen Zinnen kann bei schönem Wetter direkt unter freiem Himmel geheiratet werden. Der Turm eignet sich sehr gut für Hochzeiten bis 25 Personen, auch ein Sektempfang ist möglich. Weitere Infos unter Telefon 07761/92 99 23. (ska)
  • Triberg: Weniger als zwei Quadratmeter misst Deutschlands kleinstes Standesamt in Triberg im Schwarzwald. Darin Platz haben grade mal der Standesbeamte an einem Stehpult sowie die Brautleute. Die Idee hatte im Jahr 2009 die Geschäftsleitung des Parkhotel Wehrle.
    Dort ist das kleinste Standesamt auch eingerichtet. Bei Heiraten mit großer Entourage können die Hochzeitsgäste die Zeremonie nur von außen oder durch ein kleines Fenster beobachten. Bislang gaben sich 202 Brautpaare hier das Jawort, davon kamen 95 Prozent von auswärts. Zwei Brautpaare kamen aus der Schweiz, beziehungsweise Irland. (spr)
  • Villingen-Schwenningen: Für kleine Gesellschaften von bis zu 15 Personen bietet die Sakristei der ehemaligen Klosterkirche im Kulturzentrum Franziskaner Platz. Für größere Gruppen ist der Chorraum geeignet. Zudem können Paare im Sommer unter freiem Himmel im Innenhof heiraten. In Schwenningen eignet sich der Uhrwerkpavillon (Bild) auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände. Es ist einem Uhrwerk nachempfunden und bietet Platz für 60 bis 80 Personen. Infos beim Standesamt Villingen-Schwenningen, Tel. 07721/821 511 oder 821 517, E-Mail: standesamt@villingen-schwenningen.de. (tol)
  • Höri/Untersee: Auf Schloss Marbach kann man seine Hochzeit auch im Freien feiern – von der Trauung am Seeufer oder im Park bis zum Festessen auf der Terrasse. Das Anwesen kann man exklusiv mieten. „So bleiben die Gäste unter sich, das schätzen viele“, sagt die Konstanzer Hochzeitsplanerin Marija Peic, die hier schon mehrere Hochzeiten organisiert hat. 15 119 Euro kostet eine Hochzeit mit 62 Erwachsenen und elf Kindern mit Trauung am Bootshaus, Apero, Kaffee/Kuchen, Abendessen mit vier Gängen und Miete für die Bar am Abend. Internet: www.schlossmarbach.de (sap).
  • Rheinfelden: Wie Prinz und Prinzessin können sich Brautpaare fühlen, die auf Schloss Beuggen bei Rheinfelden den Bund fürs Leben schließen. Geheiratet werden kann dort in einem echten, alten Rittersaal. „Das Schloss und das Ambiente in den Räumen sind einfach wunderschön“, sagt Ute Steiner, eine der drei Standesbeamten der Stadt Rheinfelden. Immer freitags um 12.30 Uhr können sich Brautpaare dort das Jawort geben. Kirchliche Trauungen in der Kapelle am Rheinufer. Reservierung: Schloss Beuggen GmbH, Tel. 07623/751 90, oder: info@schlosshotel-beuggen.de (jsc)
  • Donaueschingen: Stilvoll kann man im Spiegelsaal des Museums Art Plus heiraten, das seit 2009 wieder als Museum besteht. 1841 wurde das Gebäude vom ehemaligen Museumsverein gebaut, später als Ball-, Konzert- oder Kurhaus genutzt. Jährlich finden zehn bis 20 Trauungen statt. „Die Paare kommen aus der ganzen Region und sogar aus der Schweiz“, sagt Tomislav Pavrlisak. Der Saal bietet Platz für 80 Gäste, Miete ab 495 Euro. Nicht selten würden Paare den Saal als festliche Alternative wählen, wenn sie sich nicht kirchlich trauen lassen, meint Pavrlisak. (gvo)
  • Waldburg bei Ravensburg: Das geschichtsträchtige Stauferschloss „Die Waldburg“ eignet sich für Brautpaare, die historisches Ambiente bevorzugen. Die Trauung kann konfessionsunabhängig in der Burgkapelle vollzogen werden, je nach Wetter aber auch im Burggarten sowie in den historischen Gemäuern. Anschließend wird weitergefeiert – klassisch festlich oder mit mittelalterlichen Einflüssen beim Programm und Menü. Auf Wunsch kann das Brautpaar die Hochzeitsnacht sogar in der Staufersuite verbringen – ohne Schlossgeister, versteht sich. Infos:www.burgmax.de (fe)