Thema & Hintergründe

Wohnen in Konstanz

Wohnen in Konstanz

Aktuelle News und Hintergründe zum Thema Wohnen in Konstanz finden Sie in diesem Themenpaket. 

Mangelnder und damit teurer Wohnraum ist insbesondere in Konstanz ein Problem. Die größte Stadt am Bodensee mit ihren etwa 85.000 Einwohnern verzeichnet zwar einen stetigen Netto-Zuzug, weiterer Platz zur Ausdehnung ist mit der Grenze zur Schweiz und dem Bodensee aber kaum noch vorhanden. 

Aus diesem Grund hat der Gemeinderat der Stadt Konstanz das Handlungsprogramm Wohnen beschlossen, dessen Ziel es unter anderem ist, bis zum Jahr 2035 insgesamt 7900 neue Wohnungen zu bauen.

Im Hafner, eines der letzten bebaubaren Gebiete in Konstanz, soll in den kommenden Jahren ein komplett neuer Stadtteil entstehen. 

Weitere Themenseiten rundum Wohnen in Konstanz: Baugebiet Hafner - Bückle-Areal - Brückenkopf Nord - Döbele Areal - Telekom Hochhaus - Wobak Konstanz

Mehr anzeigen
Neueste Artikel
Konstanz Der sechste Konstanzer OB-Kandidat Jury Martin: „Wir brauchen so lange neue Baugebiete, bis die Mieten sinken“
Der gebürtige Konstanzer Jury Martin möchte unter anderem den sozialen Wohnungsbau antreiben und träumt von einem großen Veranstaltungshaus auf dem Areal des Flugplatzes. Das Bodenseeforum ist für ihn ein rotes Tuch, „das in einer Nacht- und Nebelaktion gekauft wurde“.
Jury Martin wollte gerne in der Stephanskirche fotografiert werden. „Es imponiert mir, wie gut und schnell das Haus renoviert wurde. Das ist eher untypisch für Konstanzer Verhältnisse.“
Konstanz Die Polizei räumt das besetzte Haus in der Markgrafenstraße – doch das dürfte noch nicht das letzte Wort sein
Am Mittwochmorgen gegen 5 Uhr kam die Polizei zu den Hausbesetzern. Der Einsatz verlief nach Polizeiangaben ohne weitere Zwischenfälle, die 14 Personen im Gebäude verhielten sich weitestgehend kooperativ. Den Besetzern droht nun eine Strafverfolgung wegen Hausfriedensbruch.
Die Polizei hat das besetzte Haus in der Markgrafenstraße geräumt. Gegen 5 Uhr erfolgte die Räumung, 14 Personen befanden sich im Haus.
Konstanz Hausbesetzer richten sich wohnlich ein: Das Haus in Markgrafenstraße bleibt weiter besetzt
Während die jungen Menschen, die das Haus in der Markgrafenstraße 10 besetzt halten, die Wohnräume, Keller und Garten gestalten, will nun auch die Stadt handeln. Sie hat vor, das Gebäude selbst zu erwerben. Der Oberbürgermeister äußert Verständnis für den Unmut der Besetzer.
So sieht es vor der Markgrafenstraße 10 derzeit aus. Die Stadt verhandelt mit dem Eigentümer über einen Kauf des Gebäudes.
Konstanz Grüne kämpfen weiter für Wollmatinger Ortsmitte: Das nächste Bauvorhaben ist geplant, wieder gibt es die Forderung nach einem Bebauungsplan
Die Gemeinderat-Fraktion fordert einen einfachen Bebauungsplan für das Wollmatinger Zentrum. Denn: Sie sieht den Ortscharakter in Gefahr. Schon bei den Plänen für die Linde hatte sie protestiert, allen voran Stadtrat Peter Müller-Neff.
Der Gasthof Linde in Wollmatingen (rechts) sowie das angrenzende Fachwerkhaus sollen abgerissen werden und einem Neubau weichen. Nachdem nun eine weitere Bauvoranfrage für die Kindlebildstraße 13 vorliegt, fodert die FGL erneut die Aufstellung eines Bebauungsplans für die Wollmatinger Mitte.
Konstanz Job verloren und noch kein Geld vom Jobcenter: Eine Konstanzerin berichtet, wie es ihr in der Corona-Krise ergangen ist
Jasmin Schneider wird am ersten Tag des Lockdowns arbeitslos. Den Betroffenen verspricht die Regierung schnelle und unbürokratische Hilfe. Doch Schneider hat auch vier Monate später noch keinerlei finanzielle Unterstützung erhalten.
Jasmin Schneider in ihrer Wohnung mit Kaninchen Lotta.
Konstanz Baustart für umstrittenes Projekt: Am Alten Bannweg entstehen vier Häuser der Hoffnungsträger Stiftung
Die Stiftung aus Leonberg lässt vier Gebäude in der Nähe des Alten Bannwegs errichten, in die Flüchtlinge und einheimische Bürger einziehen sollen. Manche Anwohner begegnen dem Projekt weiterhin skeptisch.
Beim Spatenstich: Mit Helm (von links) Architekt Thorsten Blatter, Marcus Witzke, Geschäftsführer der Hoffnungsträger Stiftung und Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönbon, im Hintergrund weitere Partner und Gäste
Konstanz Konstanz, Reichenau und Allensbach haben jeweils neue Mietspiegel, die kleinen Gemeinden zum ersten Mal. Wem nützt er ?
Seit 1. Juli ist der neue Mietspiegel in den drei Gemeinden in Kraft. Er schafft Transparenz und kann Mietern helfen, sich gegen eine ungerechtfertigte Mieterhöhung zu wehren. Auch für Vermieter bietet er Orientierung.
Mit dem neuen Mietspiegel, der seit 1. Juli in Konstanz, Allensbach, Reichenau gilt, können Mieter ihre Rechte besser geltend machen. Auch Vermieter erhalten Orientierung. Bild: Claudia Wagner
Kreuzlingen 60 Appartements werden im Wohnturm über dem „Schwaben-Migros“ in Kreuzlingen entstehen. In die Konstanzerstraße soll wieder mehr Leben einziehen.
Das Hochhaus nahe der Grenze zu Konstanz wird erneuert und soll ab Frühjahr 2022 jungen Mietern und einigen Geschäften Platz bieten. Hierfür investiert ein Geschäftsmann 35 Millionen Franken.
Noch sieht der Komplex an der Konstanzerstraße wenig einladend aus, doch das soll sich bis Frühjahr 2022 ändern.
Konstanz Wohnen im Unterlohn soll möglich werden. Eine Folge davon könnte die Einführung von Tempo 30 als Lärmschutz sein.
In weiteren Teilen des bisherigen Gewerbegebiets Unterlohn sollen bald Menschen wohnen dürfen – auch entlang der ausgebauten Reichenaustraße. Das könnte Folgen für den Verkehr dort haben.
Blick auf die Kreuzung Reichenau-, Ried- und Fritz-Arnold-Straße und das Unterlohngebiet (rechts).
Konstanz Die Hoffnungsträger Stiftung kann mit dem Bau der vier Häuser am alten Bannweg beginnen. Die Anwohner wollen nicht weiter gegen das Projekt vorgehen
Das Projekt war sehr umstritten. Nahe des Alten Bannwegs lässt die Hoffnungsträger Stiftung vier Häuser bauen, in die Flüchtlinge und Einheimische einziehen sollen. Ein Streitpunkt für die Anwohner war das schmale Grundstück, relativ dicht an ihren Häusern gelegen. Jetzt gibt es eine Baugenehmigung, eine Finanzierungsidee und Nachbarn, die einverstanden sind.
So sieht das schmale Grundstück, das mit vier Häusern bebaut werden soll, von der Seite des städtischen Friedhofs aus. Es verläuft parallel zum alten Bannweg.
Konstanz Ist die Sorge berechtigt, dass wegen der Folgen der Corona-Krise in Konstanz weniger Wohnungen gebaut werden?
Die Stadtverwaltung will vermeiden, dass der soziale Wohnungsbau den wirtschaftlichen Folgen des Corona-Virus zum Opfer fällt. Der Mieterbund Bodensee hatte mit einem Schreiben an den Oberbürgermeister darauf aufmerksam gemacht, dass dies vor allem als systemrelevant geltende Berufsgruppen träfe.
Ein großes Projekt der Wobak – die Wohnungsbauten am Pfeiferhölzle – soll nach Plan fertig gestellt werden, also im Frühjahr 2021. Geringfügige Verzögerungen gebe es aber durch die Corona-Krise.
Konstanz Wie entwickelt sich der Immobilienmarkt in Konstanz durch die Corona-Krise?
Steigende Preise, sinkende Preise: Beides halten Konstanzer Immobilienexperten für möglich. Einerseits könnte die Nachfrage nach deutschen Immobilien steigen, weil das Land als sicher gilt. Andererseits könnte eine heftige Rezession Hausbesitzer zu Notverkäufen zwingen.
Häuser am Königsbau – Diese Wohnlage ist sehr beliebt, umso geringer ist das Angebot. Käufer müssen Glück haben.
Konstanz In Konstanz gibt es mehrere Wohngruppen. Sie würden ihre Projekte gern umsetzen. Aber es geht nicht richtig voran
Inzwischen gibt es etliche Interessenten für die alternativen Wohnprojekte. Die Gruppen haben klare Vorstellungen, wie sie wohnen möchten. Allerdings hat die Stadt noch kein Grundstück konkret zur Verfügung gestellt. Der Zeitverzug ärgert die Gruppen.
Der Tannenhof: Ein Projekt, das am ehesten einem Wohngruppenprojekt nahe kommt. Man ist hier auf gemeinschaftliche Nutzung bedacht, es gibt etwa gemeinsam genutzte Gästezimmer.
Konstanz Vonovia will seine Mieter in der Corona-Krise unterstützen. Bei den Mietern in der Schwaketenstraße kommt davon wenig an
Das Immobilienunternehmen hat in einer Pressemitteilung erklärt, dass es möchte, dass seine Mieter in der Krise zur Ruhe kommen. Unter anderem soll der Kundenservice gut erreichbar sein, auf Mieterhöhungen werde verzichtet. Mieter aus dem Stadtteil Wollmatingen sind skeptisch.
Der Mieterbund Bodensee und die Wohngesellschaft Vonovia haben sich über die Umlage für die Sanierung von Wohnungen (hier eine Archiv-Aufnahme von März 2020) geeinigt.
Meinung Das Unternehmen Vonovia stellt sich gern als Helfer seiner Mieter da. Es ist gefährlich, die Corona-Krise dafür zu nutzen
Die Immobiliengesellschaft hat sich über eineinhalb Jahre einen zweifelhaften Ruf erarbeitet – in Konstanz mehr als anderswo. Ihn jetzt ausgerechnet in der Corona-Krise zu retten, kann man leicht als Opportunismus auslegen.
Konstanz Von einer Wohnungssuche, die einer Odyssee gleicht: Anja Dobe findet eine Wohnung und zieht um
Im Dezember wendet sich Anja Dobe an den SÜDKURIER. Es ärgert sie, dass sie als Alleinerziehende mit einem Hund so schlechte Chancen auf dem Wohnungsmarkt hat. Prompt bekommt sie ein Angebot. Dass sie nun tatsächlich umziehen durfte, gleicht allerdings einem kleinen Wunder.
Im Moment wirklich der größte Schatz: die Schlüssel der neuen Wohnung in Anja Dobes Hand
Konstanz Spatenstich am Laubenhof: Start bei einem der größten Wohnbauprojekte in Konstanz
126 Wohnungen sollen auf der 10.000 Quadratmeter großen Fläche entstehen, auf der ehemals das Vincentius-Krankenhaus stand. Ende 2021 sollen die Wohnungen bezugsfertig sein.
Die Herren beim Spatenstich: von links Rainer Ott, Direktor des Klinikums, Stadtwerke-Chef Norbert Reuter, Architekt Jo Franzke , Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn und Johannes Schlosser, Geschäftsführer LBBW Immobilien Development
Konstanz Der Immobilienmarkt in Konstanz gilt als angespannt. Makler Carlos Horta sagt: „Wer flexibel ist, findet eine Wohnung zum Kauf.“
Kann sich im Moment eigentlich jeder eine Immobilie leisten, weil die Kreditzinsen so niedrig sind? Oder gilt nach wie vor: 20 Prozent Eigenkapital muss sein? Wir fragen nach, welche Personengruppe sich für welche Immobilien interessiert und wo die begehrtesten Lagen sind.
Nahe der Innenstadt und mit Blick auf dem See – der Wohntraum des Immobilienkäufers in Konstanz
Konstanz In drei Jahren könnte es soweit sein: Dingelsdorfer Bürger freuen sich auf Mehrgenerationenhaus
Die Bebauung in der Ortsmittel überzeugt die Dingelsdorfer. Rund 100 von ihnen haben sich eine Versammlung zum Wobak-Vorhaben nicht entgehen lassen.
Beim Informationsabend: Wobak-Geschäftsführer Jens-Uwe Götsch, Mechthild Kreis vom ASU, Renate Schmitz von „Dingelsdorf leben“, Ortsvorsteher Heiner Fuchs. Hinten von links: Die Gründstückseigentümer und Geschwister Bärbel Winder und Egbert Huber sowie Wobak-Bauleiter Hannes Mayer.
Konstanz Gudrun Köthen bleibt im Aufzug einer der Vonovia-Häuser stecken. Dabei ist die Sanierung offiziell längst abgeschlossen.
In der Schwaketenstraße 98 bis 104 sollten die Dinge eigentlich wieder funktionieren. Zwei Frauen sind im vergangenen halben Jahr im Aufzug stecken geblieben. Vonovia will jetzt erst untersuchen, ob die Aufzüge ausgetauscht werden müssen. Die Aufzüge stammen aus dem Jahr 1970.
Die Schalttafel im Aufzug. Im Moment zu wenig zu gebrauchen, da der Aufzug, Baujahr 1970, defekt ist.
Allensbach Gegen große Häuser in Langenrain: Allensbach erstellt einen Bebauungsplan für das Oberdorf
Der Gemeinderat hat den Bebauungsplan Oberdorf-Erweiterung Süd beschlossen. Auslöser ist ein umstrittenes Bauvorhaben, bei dem Vorschriften nicht eingehalten wurden.
Konstanz Anzügliche Angebote bei der Wohnungssuche: Noch mehr Konstanzerinnen betroffen
Nach dem SÜDKURIER-Bericht über eine Alleinerziehende, die statt Wohnungsangeboten anstößige Nachrichten und Bilder erhielt, berichten immer mehr Frauen von ähnlichen Erlebnissen. Wie Suchportalbetreiber damit umgehen, wie sich Betroffene verhalten sollten und was das über den Konstanzer Wohnungsmarkt aussagt:
Konstanz Alleinerziehende dreifache Mutter sucht verzweifelt eine Wohnung – stattdessen erhält sie anzügliche Angebote
Sabine Saez muss raus aus ihrem Haus. Bald. Seit sieben Monaten sucht sie erfolglos nach einer Wohnung für sich und ihre drei Kinder. Statt Mietangeboten erhält sie zweifelhafte Anfragen von Männern.
Konstanz Eine Frau sucht eine Wohnung in Konstanz. Sie hat ein Kind und einen Hund. Warum ist das so schwierig?
Anja Dobe sucht seit Monaten eine Wohnung in Konstanz. Immer wieder wird sie zu Besichtigungen eingeladen, bekommt aber danach Absagen. Sie fürchtet, dass Vermieter ihr vor allem wegen ihres Hundes keine Wohnung anbieten.
Anna-Marie Schlaich, Anja Dobe mit Hündin Liv und ihre Mutter Christine Stockmann.
Konstanz "Ich möchte den Hafner soweit wie möglich der Spekulation entziehen": Ein Interview mit Uli Burchardt über neue Ideen für den neuen Konstanzer Stadtteil
Über den neuen Konstanzer Stadtteil Hafner heißt es: "Gemeinsam Stadt gestalten". Oberbürgermeister Uli Burchardt will das historische Wohnbauprojekt mit Geld aus Konstanz stemmen lassen. Seine Pläne für einen Bürgerfond verrät er im Interview mit SÜDKURIER-Lokalchef Benjamin Brumm. Und wir sammeln im Artikel Ihre Fragen zum Hafner, die Sie OB Burchardt gern stellen würden.
Ein Bürgerfond für den Hafner? Mit ihm will der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt das größte geplante Wohngebiet der Stadt frei von Spekulanten halten, wie er im Gespräch mit SÜDKURIER-Lokalchef Benjamin Brumm erklärt.