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Wohnen in Konstanz

Wohnen in Konstanz

Aktuelle News und Hintergründe zum Thema Wohnen in Konstanz finden Sie in diesem Themenpaket. 

Mangelnder und damit teurer Wohnraum ist insbesondere in Konstanz ein Problem. Die größte Stadt am Bodensee mit ihren etwa 85.000 Einwohnern verzeichnet zwar einen stetigen Netto-Zuzug, weiterer Platz zur Ausdehnung ist mit der Grenze zur Schweiz und dem Bodensee aber kaum noch vorhanden. 

Aus diesem Grund hat der Gemeinderat der Stadt Konstanz das Handlungsprogramm Wohnen beschlossen, dessen Ziel es unter anderem ist, bis zum Jahr 2035 insgesamt 7900 neue Wohnungen zu bauen.

Im Hafner, eines der letzten bebaubaren Gebiete in Konstanz, soll in den kommenden Jahren ein komplett neuer Stadtteil entstehen. 

Weitere Themenseiten rundum Wohnen in Konstanz: Baugebiet Hafner - Bückle-Areal - Brückenkopf Nord - Döbele Areal - Telekom Hochhaus - Wobak Konstanz

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Es ist ein bedeutsamer Zwischenschritt zur Neunutzung des ehemaligen Siemensareals, der mittelfristig eine spürbare Entlastung auf dem Konstanzer Wohnungsmarkt mit sich bringen wird.
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Ortstermin.
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Der Petershauser Park, Ecke Markgrafenstraße/Alemannenstraße. Die abwechslungsreiche Farbgestaltung der Fassaden erhielt der Gebäudekomplex bei der Grundsanierung in den 90er-Jahren, bei der auch die Dachstühle ausgebaut wurden und die Dachgauben hinzukamen. Durch verschiedene Hofdurchgänge kann man den öffentlich zugänglichen Park betreten.
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Kleine Quartiersplätze mit Cafés und Freiraum sollen den neuen Stadtteil Hafner auflockern.
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Vor dem Landgericht Konstanz wurde der Mann verurteilt, der mit 15 Messerstichen seinen Mitbewohner in Wollmatingen tötete. Er muss in die Psychiatrie.
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Wohnraum ist knapp in Konstanz. Das bekommen jetzt die Eigentümer von Zweitwohnungen zu spüren. Sie müssen höhere Steuern zahlen.
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Die Mieten in Konstanz liegen ein Drittel über dem Bundesdurchschnitt. Damit belegt die Universitätsstadt Platz 9 auf der Rangliste der teuersten deutschen Städte. Das geht aus einer Mitteilung des Deutschen Mieterbundes Bodensee hervor.
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Wenn zwei sich streiten, dann kann ein Dritter für die Schlichtung sorgen. Diese Meinung vertritt der Konstanzer Alt-Baubürgermeister Volker Fouquet im Streit um die Bebauung der Jungerhalde in Allmannsdorf. Um seine Position zu verdeutlichen, suchte er von sich aus das Gespräch mit dem SÜDKURIER: Er plädiert auf der Grundlage einer Ideensammlung von Bewohnern des Quartiers für einen Architektenwettbewerb.
Alt-Baubürgermeister Volker Fouquet vor dem Baugrund für die Jungerhalde: Für ihn liegt die Ursache der Auseinandersetzung in den Lebensvorstellungen von Stadt und Land. Sein Vorschlag zur Güte: eine drei- statt fünfgeschossige Gebäudegröße. Er zeigt den Unterschied am Beispiel von Bauklötzen.
Wahlkreis Konstanz-Radolfzell Impfen, Digitalisierung, Wohnungsbau: Landtagskandidat Levin Eisenmann (CDU) antwortet auf Leserfragen
Die Landtagswahl geht in die heiße Phase. Die SÜDKURIER-Leser haben deshalb ihre Chance genutzt, um den Landtagskandidaten ihres Wahlkreises Fragen zu stellen. In diesem Artikel antwortet Levin Eisenmann, Kandidat für die CDU, auf Fragen zu Themen wie das schleppende Impfangebote, die schlechte digitale Ausrüstung in den Schulen, den Standpunkt gegenüber der AfD und sozialen Wohnungsbau
Levin Eisenmann Landtagskandidat für den Wahlkreis Konstanz-Radolfzell im Gespräch mit SÜDKURIER-Lokalchef Torsten Lucht
Konstanz Wie wird sich die Bevölkerung von Konstanz bis zum Jahr 2040 entwickeln? Ein Gutachten zeigt verschiedene Szenarien auf, die wegweisend für die Wohnbaupolitik sind
Der Mangel an Wohnraum könnte sich massiv auf den Charakter von Konstanz auswirken. Dies geht aus einer jüngst im Gemeinderat vorgestellten Analyse zur Bevölkerungsentwicklung hervor. Das Gutachten zeigt nach Ansicht der Stadträte, dass für Familien dringend Wohnraum geschaffen werden sollte.
Symbolbild
Konstanz Misslungene Nachverdichtung oder ein Beispiel für Nachhaltigkeit? Am Markgrafenareal zeigt sich der Baukonflikt in der Stadt
Für manche Konstanzer sind die Bauten in der Markgrafenstraße zum Symbol geworden für eine Verdichtung, wie sie sich viele Bürger für die Stadt am Bodensee nicht vorstellen können. Bei einem Teil der Bestandsbauten sieht es so aus: Die relativ neuen Balkone reichen bis ans neue Haus, das gerade entsteht. Rechtlich ist daran nicht zu rütteln.
Kaum Abstand zwischen dem Balkon des sanierten Altbaus und dem neuen Haus: Einige Bürger betrachten die Nachverdichtung auf dem Markgrafenareal als wenig gelungen.
Konstanz Oberbürgermeister Burchardt ist sauer auf die Bürgervereinigung Allmannsdorf: „Im Rathaus schütteln viele nur noch den Kopf“
Nun äußert sich der Konstanzer Stadtchef zur Kritik der Allmannsdorfer am Neubaugebiet Jungerhalde/West und erklärt, warum die Wohnungen dort so wichtig sind.
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Konstanz „Dagegen protestieren wir“ – Beim Rundgang durch Allmannsdorf mit den Köpfen der Bürgervereinigung wird klar, was Alexander Gebauer und Sven Martin antreibt
Während der Mieterbund Konstanz die Allmannsdorfer Bürgervereinigung als „destruktiven Dagegen-Club“ bezeichnet, sehen sich die beiden Herren eher als Macher für ihren Stadtteil. Was treibt Alexander Gebauer und Sven Martin an? Und welche Gebäude sind ihrer Meinung nach Bausünden? Auf einem Spaziergang haben sie es dem SÜDKURIER erklärt.
Mit Sven Martin (rechts) und Alexander Gebauer (links) von der Bürgervereinigung Allmannsdorf beim Rundgang durch Allmannsdorf.
Konstanz Neues Projekt schafft Anreize für Vermieter: So sollen mehr Menschen vor der Obdachlosigkeit in Konstanz bewahrt werden
Das Projekt Raumteiler soll Bedürftige bei der Suche nach Wohnraum unterstützen. Dafür wollen die Wohnraum-Aquise der Stadt Konstanz, die private Initiative 83, die nicht mehr nur für Flüchtlinge arbeitet, und die Notversorgung der Stadt eng zusammen arbeiten.
Mit Heizstrahler und Einbauküche: So sieht der Raum in den Behelfsunterkünften der Wohnwagensiedlung aus. Hier finden Obdachlose eine Unterkunft, eine der Ideen, wie sie übergangsweise Wohnraum erhalten.
Konstanz Ein Umzug ist meistens aufwendig und anstrengend – und durch Corona derzeit noch schwieriger. Nachfrage bei Umzugsunternehmen und frisch Zugezogenen
Abstand, Maske, Desinfektion, Kisten schleppen: In Konstanz werden auch im zweiten Lockdown Umzüge durchgeführt. Diese gestalten sich unter Pandemie-Bedingungen jedoch komplizierter. Das ist aber nicht der einzige Grund, dass in den vergangenen zwölf Monaten weitaus weniger Menschen die Wohnung oder den Wohnort gewechselt haben.
Kisten schleppen mit Maske: Bastian Taudt und Kevin Heider (von links) von Studentenhelfer Umzüge finden das ganz schön anstrengend.
Konstanz Streit ums Neubaugebiet Jungerhalde: Protest der Bürgervereinigung verzögere dringend benötigten Wohnungsbau, sagt Amtsleiterin Klose
Die Allmannsdorfer fordern mehr Mitsprache bei den geplanten 200 bis 250 Wohnungen. Auch der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt schaltet sich ein.
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Konstanz Mieterbund attackiert Allmannsdorfer Bürgerverein als „destruktiven Dagegen-Club“ – der kontert und bekommt Unterstützung aus Stuttgart
Der Chef des Bundes behauptet, die Sorgen der Anwohner um das Neubaugebiet Jungerhalde-West seien „vorgeschoben“. Die Bürger befürchten Schaden für die Natur und das Ortsbild.