Thema & Hintergründe

Stolpersteine VS

Stolpersteine sind ein Kunstprojekt von Gunter Demnig.

Seit dem Start im Jahr 1992 wurden europaweit mehr als 75.000 dieser Gedenksteine verlegt, die an die Opfer der Verfolgung und ermordung durch die Nationalsozialisten erinnern sollen.

In Villingen-Schwenningen gibt es bislang noch keine Stolpersteine. Zweimal hatte der Gemeinderat die Verlegung der kleinen Mahnmale abgelehnt. 

Der Verein Pro Stolpersteine VS setzt sich für eine Verlegung in der Doppelstadt ein.

In Zusammenarbeit mit dem SÜDKURIER finden im Januar sechs Freiluftvorträge vor den ehemaligen Häusern der Opfer aus Villingen statt.  

Mehr anzeigen
Neueste Artikel
Villingen-Schwenningen Hier gingen einst Villinger in den Tod: die Menschen in der Stadt gedenken der Deportation nach Gurs vor 80 Jahren
Es war einer Initiative von Jugendlichen der St. Ursula-Schulen und der kirchlichen Jugendarbeit zu verdanken, dass im Mai 2011 auf dem Vorplatz des Villinger Bahnhofes ein Denkmal zur Erinnerung an die Deportation jüdischer Mitbürger am 22. Oktober 1940 eingeweiht werden konnte. Seither wird jährlich zu diesem Datum der städtischen Opfer des Nazi-Terrors gedacht, so auch in diesem Jahr. Und das mit einer besonderen Neuerung am Denkmal.
Oberbürgermeister Jürgen Roth und Friedrich Engelke vom Verein Pro Stolperstein enthüllen die neue Bronzeplatte vor dem Denkmal am Villinger Bahnhof.
Villingen-Schwenningen Das Warten auf die Verlegung der Stolpersteine in Villingen-Schwenningen geht weiter
Fast zwei Jahrzehnte musste Villingen-Schwenningen auf Stolpersteine warten. Zweimal hatte der Gemeinderat gegen die Verlegung der Mahnmale, die an die von den Nazis deportierten Menschen erinnern sollen, abgelehnt. Im Januar entschieden sich die Parlamentsmitglieder dann dafür. Nun geht das Warten weiter. – wegen Corona.
Villingen-Schwenningen Nach 20-jähriger Diskussion: Stolpersteine können in Villingen-Schwenningen verlegt werden - Mit Video
Der Gemeinderat hat sich nach zwei gescheiterten Anträgen in jüngster Sitzung mit deutlicher Mehrheit für das Projekt ausgesprochen. Möglich gemacht hat das ein überfraktioneller Antrag. Nur die AfD stimmt geschlossen dagegen.
Constanze Kaiser (Grüne) wirbt in einer emotionalen Rede um Unterstützung für die Stolpersteine.
VS Villingen-Schwenningen Gemeinderat gibt grünes Licht: Villingen und Schwenningen bekommen Stolpersteine
Eine 16 Jahre andauernde Diskussion hat am Mittwoch ein Ende gefunden: Der VS-Gemeinderat hat für das Verlegen von Stolpersteinen in Villingen und Schwenningen gestimmt.
Diese Stolpersteine werden bald in der Waldstraße 11 im Boden sein. Hier lebte einst die Familie Bikart.
Visual Story Die Biografien von Lina, Elsa, Emma und Felix Zaitschek im Videorückblick
Hier können Sie sich die Vorträge zum Schicksal der Familie Zaitschek noch einmal im Video ansehen.
Visual Story Rekordbesuch bei letztem Stolperstein-Vortrag – Am Mittwoch Entscheidung im Gemeinderat
Schicksal der Zaitscheks interessiert 60 Menschen. Die Familie wohnte in der Sebastian-Kneipp-Straße 36 in Villingen. Der Gemeinderat stimmt am Mittwoch über die Verlegung von Stolpersteinen ab.
60 Interessierte, so viel wie noch nie, lauschen am Freitag den einleitenden Worten von Wolfgang Heitner (links) in der Sebastian-Kneipp-Straße 36. Bei der sechsten und letzten Gedenkveranstaltung unter freiem Himmel wird der Familie Zaitschek gedacht.
Visual Story Nur der Sohn und das Pflegekind der Villinger Familie Haberer überleben die Verfolgung durch die Nazis
Auch die fünfte Gedenkveranstaltung des SÜDKURIER und dem Verein Pro Stolpersteine ist gut besucht. Rund 40 Bürger lauschen dem Schicksal der Familie Haberer in der Villinger Herdstraße 18.
Etwa 40 Interessierte versammeln sich am Freitag vor dem Haus Herdstraße 18, um der Familie Haberer zu gedenken. Die Familie hatte elf Jahre lang hier gewohnt, ehe sie von den Nationalsozialisten umquartiert und deportiert wurde.
Visual Story Die Biografien von Berthold, Georgine und Josef Haberer sowie von Bella Kohn im Videorückblick
Hier können Sie sich die Vorträge zum Schicksal der Familie Haberer, vorgetragen von Christa Lörcher, Gabriele Lee-Engelke, Theo Leute und Heinrich Schidelko noch einmal im Video ansehen.
Im Haus Nummer 18 in der Villinger Herdstraße wohnte die Familie Haberer fast elf Jahre lang.
Villingen-Schwenningen Muss an der VS-Kultur gespart werden? Museumsprojekt bald auf dem Prüfstand
Die Stadt Villingen-Schwenningen wird sich einschränken müssen. Doch wo? Für Schwenninger Kulturinvestition fällt 2020 Grundsatzbeschluss. Richtungsentscheid über künftiges Quartier.
So könnte das neue Museumsquartiers in Schwenningen aussehen. Dieses Jahr steht zu dem Projekt ein Grundsatzbeschluss an.
Visual Story Videorückblick: Die Biografien von Heinrich, Martha, Sally und Lotte Schwarz
Hier können Sie sich die Vorträge von Wolfgang Heitner, Christa Lörcher, Heinrich Schidelko und Gabriele Engelke im Video ansehen.
Villingen-Schwenningen Alternativ-Vorschlag für die Villinger Stolpersteine
Der Villinger Willi Grießhaber und sein neuer Plan: 87-Jähriger will Ende des Streits und einen Gedenktag.
Das Villinger Haux-Gebäude mit Blick in die Obere Straße. Über dem Schaufenster prangt an der Rietstraße der Betreibername der Familie Boss. Bild:  Archiv Willi Grießhaber
Villingen Enkel der von den Nazis verfolgten Familie Bikart: „Höchste Zeit für Stolpersteine in Villingen“
Kommen sie oder kommen sie nicht? Ende Januar entscheidet der VS-Gemeinderat darüber, ob Stolpersteine in der Stadt verlegt werden. Für die Enkel der von den Nationalsozialisten vertriebenen und ermordeten Villinger Familie Bikart ist die Antwort klar: Es braucht endlich ein Andenken. Am Mittwoch waren die Straßburger in der Waldstraße 11, um mit dem Verein Pro Stolpersteine, dem SÜDKURIER und etwa 40 Besuchern an ihre Hinterblieben zu erinnern.
Pierre-Louis und Schwester Jeannette Ruth Silva Bikart. In dem Haus ihrer Eltern und Großeltern befindet sich heute ein Autohaus.
Villingen Videorückblick: Die Biografien von Louis und Jeanette, Ruth und Silva Irene sowie Sigmund Bikart aus Villingen
Hier können Sie sich die Vorträge von Heinrich Schildelko, Linda Ahrens, Emilie Brugger und Jule Kuolt anschauen.
Diese Stolpersteine werden bald in der Waldstraße 11 im Boden sein. Hier lebte einst die Familie Bikart.
Visual Story Videorückblick: Die Biografien von Bertha, Edith, Erwin und Adolf Boss
Hier können Sie sich die Vorträge von Christa Lörcher, Gabriele Engelke, Isabell Kuchta-Papp und Theo Leute noch einmal ansehen.
Visual Story Das Schicksal der Familie Boss interessiert nicht nur Erwachsene
40 Menschen kommen zum zweiten Vortragsabend zu Stolpersteinen in der Oberen Straße. Kinder löchern den Vorsitzenden Friedrich Engelke mit Fragen.
Völlig unvoreingenommen sind Kinder beim Thema Stolpersteine. Nach der Gedenkveranstaltung löchern sie Friedrich Engelke, Vorsitzender des Vereins Pro Stolpersteine, mit ihren Fragen.
Villingen-Schwenningen „Instrumentalisierung der Stolpersteine sehr unklug“
In Villingen-Schwenningen wird nun wieder erbittert über die Mahnmale diskutiert. Auslöser ist eine Aussage der Israelitischen Gemeinde Rottweil/VS, die sich gegen diese Form des Gedenkens ausspricht.
Solche Stolpersteine sollen als Mahnmale an den Nazi-Terror in der Villinger Gerberstraße verlegt werden, falls der Gemeinderat zustimmt.
Visual Story Videorückblick: Die Biografien von Bertha, Hugo, Irma und Julie Schwarz
Hier können Sie sich die Vorträge von Christa Lörcher, Heinrich Schidelko, Gabriele Engelke und Isabell Kuchta-Papp ansehen.
Stolpersteine in der Gerberstraße 33
Visual Story Stolpersteine gegen das Vergessen: 40 Menschen gedenken der Familie Schwarz in der Villinger Gerberstraße
  • Vier Villinger Schicksale berühren 40 Menschen
  • Die Biografien sind jetzt auch als Video abrufbar
Wolfgang Heitner (mitte) vom Verein Pro Stolpersteine begrüßt am Dienstagabend die rund 40 interessierten Bürger bei der Gedenkveranstaltung vor dem Haus in der Villinger Gerberstraße 33. Vor ihm auf dem Bürgersteig liegen die vier Stolpersteine für Bertha, Hugo Heinrich, Irma und Julie Schwarz, die hier – sollte der Gemeinderat Ende Januar zustimmen – noch in diesem Jahr verlegt werden könnten.  Bilder: Jens Fröhlich
VS-Villingen Der Januar im Zeichen der Stolpersteine
  • SÜDKURIER und Förderverein erinnern an Schicksale
  • An sechs Tagen werden Verlegeorte zum Treffpunkt
Dieser Stolperstein erinnert an Louis Bikart, Mitbegründer des FC 08 Villingen, der von den Nazis in Auschwitz ermordet wurde.
Villingen-Schwenningen Es tut sich etwas: Protest gegen Stolpersteine schwindet
  • Großteil der Hauseigentümer in Villingen sehen Mahnmale positiv
  • Der Gemeinderat könnte dann bereits am 29. Januar abstimmen
  • Tafeln sollen vor den von Juden bewohnten Immobilien verlegt werden
Die jüdische Familie Boss lebte in dem ehemaligen Haux-Gebäude, die dort ein größeres Bekleidungsgeschäft betrieb. Sie musste es 1935 aufgeben. Dieser Stolperstein erinnert an Bertha Boss.
Villingen-Schwenningen Dritter Anlauf für Stolpersteine in VS
23 Gemeinderäte aus verschiedenen Fraktionen haben Oberbürgermeister Jürgen Roth in der Ratssitzung am Mittwochabend einen neuen, überfraktionellen Antrag zum Thema Stolpersteine übergeben. Die Unterzeichner wollen das Thema am 29. Januar 2020 wieder auf die Tagesordnung setzen.
Die Stolpersteine zum Gedenken an Markus und Anna Mattes liegen in Mainz auf dem Fußweg.
Villingen-Schwenningen Verein Pro Stolpersteine will jetzt auch mit der AfD sprechen
Neuer Anlauf für das Erinnerungsprojekt an die verfolgten Juden von Villingen und Schwenningen wird bald gestartet. Verein sucht nun das Gespräch mit den Fraktionen. Bereits zweimal lehnte der Gemeinderat die Verlegung von Stolpersteinen ab, diese Mal soll es klappen
So sehen sie aus, die Stolpersteine für Villingen, mit denen an die hier verfolgten und ermordeten Juden erinnert werden soll. Auf den Steinen stehen die Namen, Lebensdaten und Wohnorte der Opfer des Nazi-Terrors.
Villingen-Schwenningen Wird endlich an die NS-Opfer erinnert? Neuer Vorstoß für die Stolpersteine
Jetzt werden die Erfolgsaussichten für einen dritten Anlauf im
Gemeinderat Villingen-Schwenningen ausgelotet. Schon zweimal wurde das Projekt abgelehnt.
Sie liegen bereit, die bereits fertiggestellten Stolpersteine, die allesamt Paten besitzen. Der Stadt würde diese Form des Gedenkens nichts kosten – allerhöchstens noch den Einbau. Der Gemeinderat müsste, da die Messingplatten im öffentlichen Raum verlegt werden, seine Zustimmung geben. Das lehnte er zweimal ab, nun werden die Erfolgsaussichten eines weiteren Antrags ausgelotet.
Villingen-Schwenningen Erinnerung an NS-Verbrechen: Verein Pro Stolpersteine setzt wieder ein Zeichen
  • Rund 40 Menschen bei Mahnwache vor dem Villinger Münster
  • Gedenken an NS-Opfer aus Villingen und Schwenningen am Jahrestag der Befreiung von Auschwitz
Trotz des eher unwirtlichen Wetters versammelten sich etwa 40 Menschen auf dem Münsterplatz um gemeinsam der deportierten und in der Folge getöteten Villinger Bürger zu gedenken. Bild: Rüdiger Fein