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Rainer Hespeler

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Neueste Artikel
Konstanz/Berlin Lieder eines Nazis auf Berliner Bühne: Narren entschuldigen sich für Fehltritt
Das Aus für Lieder wie „Ja, wenn der ganze Bodensee“ oder „Mädle, wenn vu Konstanz bisch“ steht bevor: Die Narrenvereinigung Hegau-Bodensee prüft nach einem heftig kritisierten Aufritt in Berlin einen Beschluss, wonach die Fasnachts-Schlager von Willi Hermann (1907-1977) in den Programmen nicht mehr vorkommen sollen. Hermann wurde als hauptamtlicher Propaganda-Redner der Nationalsozialisten enttarnt, und seine Verwicklung in schwere Kriegsverbrechen ist belegt.
Berlin Bei Ausflug nach Berlin: Hegau-Bodensee-Narren singen Lieder von Komponisten mit Nazi-Vergangenheit
Als hätte es die Enthüllungen um den Komponisten und früheren nationalsozialistischen Propagandaredner Willi Hermann nicht gegeben: Mitglieder der Narrenvereinigung Hegau-Bodensee haben bei einer Reise in Berlin fröhlich seine Lieder angestimmt. Im Internet verbreitete Videos zeigen eine große Fröhlichkeit beim Absingen von „Ja, wenn der ganze Bodensee“. Augenzeugen bestätigten die Vorfälle.
Ein Video-Standbild des Auftritts in Berlin.
Mühlhausen-Ehingen Wie die große Politik mit Auflagen den Narren das Leben schwer macht
Die Politik verpflichtet die Narrenzünfte und -vereinigungen zu immer höheren Sicherheitsmaßnahmen bei großen Veranstaltungen. Während der Zunftmeistertagung der Narrenvereinigung Hegau-Bodensee berichtete Präsident Rainer Hespeler gedämpft optimistisch von Verhandlungen mit dem Landes-Innenministerium.
Der Kleine Rat während der Zunftmeistertagung der Narrenvereinigung Hegau-Bodensee mit Vertretern von 120 Zünften in der Eugen-Schädler-Halle in Mühlhausen-Ehingen (von links): Frank Rehm (Vize und Säckelmeister), Präsident Rainer Hespeler, Gastgeber Bürgermeister Hans-Peter Lehmann und Stefan Heiser von der Quakenzunft Ehingen, Vize-Kanzler Bernd Schuckert und Schreiberin Renate Hermann.
Rielasingen-Worblingen Narrenvereinigung ernennt Dagmar Wenzler-Beger zur Obristin
Dagmar Wenzler-Beger wird in der Ordenssitzung des Ratllinger Narrenvereines Burg Rosenegg für ihre Verdienste um die Fasnacht zur Obristin in der Narrenvereinigung Hegau-Bodensee ernannt.
Dagmar-Wenzler Beger (3. von links) wird für ihre Verdienste um den Rattlinger Narrenverein Burg Rosenegg zur Obristin ernannt. Von links: Rainer Hespeler, Landvögtin Ulrike Wiese, Dagmar Wenzler-Beger, Lars Meister, Marlene Martin, Sascha Becker, Mario Wölfle und Holger Reutemann, hinten Musiker Armin Priganica.
Kreis Konstanz Narren feiern doppelt: Volkertshausen erwartet 8000 Hästräger
Die Rehbock-Zunft veranstaltet zum 111-jährigen Bestehen Narrentage. Die Vereinigung Hegau-Bodensee lässt dabei im Gründungsort 60 Jahre Fasnachtsgeschehen hochleben. 59 Zünfte kommen am Sonntag mit 96 Bussen zum Umzug.
Meinung Ein Scherz-Artikel sorgt bei Hegauer Narren für Verwirrung
Die heitere, alles andere als ernst gemeinte und auch so beschriebene Jahresvorschau des SÜDKURIER erzielte eine überraschende Wirkung. Der Artikel verunsicherte Zünfte und Vereinigung, weil für das große Treffen in Volkertshausen ein Schweigemarsch aus Protest gegen die immer strengeren Behörden-Auflagen angekündigt wurde. Dies greift Albert Bittlingmaier in seiner Kolumne auf. Und er gibt Entwarnung.
Mühlhausen-Ehingen Narren kritisieren zu viel Bürokratie
  • Narrenvereinigung berät über Umzugsvorschriften
  • Suche nach Kompromiss mit Innenminsterium
  • Säckelmeister verkündet soliden Kontostand
Beim Konvent in der Eugen-Schädler-Halle in Ehringen stehen auch ernste Themen auf der Agenda, etwa behördliche Vorschriften für Narrenumzüge.
Kreis Konstanz Wenn Narren der Gesellschaft den Spiegel vorhalten
Narren erlauben sich an der Fasnacht so einiges gegenüber Autoritäten. Die Angesprochenen nehmen es fast immer mit Humor. Von der Gesellschaft hängt auch ab, wie die Fasnacht an einem Ort gefeiert wird.
Die Redensart, dass der Narr der Gesellschaft den Spiegel vorhält, komme von der spätmittelalterlichen Figur des Standardnarren, sagt Kulturwissenschaftler und Fasnachter Michael Fuchs. Zuerst hatte er ein hölzernes Abbild seiner selbst in der Hand, die sogenannte Marotte. Später schaute er als Zeichen der Selbstverliebtheit in einen Spiegel. Und erst danach drehte der Narr den Spiegel um und zeigte den anderen, wer sie eigentlich sind. Aus dem Spiegel auf dem Bild oben blickt ein Radolfzeller Hansele zurück.