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Martin Walser

Aktuelle News zum Thema Martin Walser: Hier finden Sie einen Überblick über alle Meldungen und Informationen zum Thema Martin Walser.

1927 in Wasserburg am Bodensee geboren und heute in Überlingen zuhause, war er der Bodenseeregion schon immer eng verbunden.

Walser zählt heute zu den bedeutendsten Schriftstellern der deutschen Nachkriegsliteratur.

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Neueste Artikel
Überlingen Ehepaar Nolte startet mit dem „Jedermann“ ins zweite Wintertheater
Nach dem Erfolg im Vorjahr kommt die Neuauflage: Beim zweiten Wintertheater in Überlingen bringen Birgit und Oliver Nolte „Jedermann“ als Zwei-Mann-Stück auf die Bühne. Die erste von sechs Aufführungen ist am 17. Oktober.
Oliver und Birgit Nolte haben mit ihrem Zwei-Personen-Stück „Jedermann“ am 17. Oktober Premiere.
Überlingen Anlässlich der Apfelwochen gibt es ein umfangreiches Programm
Die Apfelwochen sind beliebt wie eh und je. Das Programm in Überlingen dürfte für Apfelfreunde sowie für all jene interessant sein, die gerne Leckeres essen. Denn die Äpfel aus den heimischen Obstgärten spielen nicht nur thematisch, sondern auch kulinarisch die Hauptrolle.
Antonia Kitt vom gleichnamigen Überlinger Obsthof wird anlässlich der Apfelwochen einen literarischen Spaziergang gestalten und in einem Obstgarten aus Texten beispielsweise von Ludwig Uhland und von Martin Walser rezitieren.
Singen Kein Durchblick auf dem Büchermarkt? Eine Lesung in der Singener Färbe endet mit einer Empfehlung
Susanne Klingenstein stellte in der Singener „Färbe“ ihre Neuübersetzung von Abramowitschs Roman „Die Reisen Benjamins des Dritten“ vor. Es ermöglicht die Wiederentdeckung eines großen europäischen Autoren.
Waltraut Liebl-Kopitzki und Susanne Klingenstein (von links) sorgen in der Färbe für die höchst spannende Präsentation eines in Vergessenheit geratenen Autors. Für die Organisatoren des Abends mit auf dem Bild: Monika Bieg von der Singener Stadtbibliothek.
Debatte Autorinnen drehen den Macho-Spieß um
Wie der feministische Hashtag #dichterdran in den internationalen Medien Furore machte. Eine Geschichte vom Niedergang der Literaturkritik
Auch Martin Walser nehmen die Autorinnen aufs Korn.
Literatur Corinna T. Sievers schreibt über Sex – und in ihren Romanen geht sie richtig zur Sache
Die Zürcher Autorin Corinna T. Sievers schreibt in ihrem Roman „Vor der Flut“ über die weibliche Last mit der männlichen Lust. Eigentlich ist sie Kieferorthopädin, doch mit ihren Büchern hinterlässt sie vermutlich mehr Eindruck – denn so direkt und gut wie die 53-Jährige schreibt niemand sonst über Sex.
Eine Frau hält ihren Vibrator in der Hand: Eine Szene wie diese könnte es auch in Corinna T. Sievers‘ Romanen geben.
Werkstattgespräch Oliver Stein fühlt sich manchmal wie ein Fußballtrainer
Der Singener Regisseur führt bei den Wilhelm-Tell-Festspielen in Interlaken Regie. Mehr als 200 Laiendarsteller und Darstellerinnen sind daran beteiligt
Der Singener Regisseur Oliver Stein möchte dem Freilichttheater „Wilhelm Tell“ neue Impulse verleihen. Dazu setzt er auf die Authentizität der Laienschauspieler.
Kultur Der Maler-Poet vom Bodensee
Mit Bruno Epple liest der Doyen der Bodensee-Literatur beim Hebelbund in Lörrach.
Der 88-jährige Lyriker und Erzähler Bruno Epple las in Lörrach.
Überlingen Schwerttänzer soll als Bronzefigur auf den Sockel des Olberbrunnens
Mit einer Skulptur am Olberbrunnen soll nun auch der Schwerttänzer in Überlingen zu Ehren kommen. Anlass bietet das 375-jährige Bestehen der Zunft im Jahr 2021. Dann soll die Bronzefigur offiziell enthüllt werden. Der SÜDKURIER erklärt, wie die Wahl auf den Olberbrunnen fiel, und zeigt, welche Brunnen es auch hätten werden können.
Statt des Pinienzapfens soll die Bronzeskulptur eines Schwerttänzers auf die Säule des Brunnens am Olberplatz. Wie sie genau aussehen wird, soll ein Fachgremium entscheiden. Auf der Landesgartenschau soll die Figur schon mal ausgestellt werden. An Ort und Stelle enthüllt werden soll sie erst 2021 beim Internationalen Schwerttanztreffen zum 375-jährigen Bestehen der Überlinger Kompanie.
Literatur Der braune Grund des Bodensees: Jürgen Seidlers Roman „Ein Mai in Konstanz“ zeigt ein südbadisches Sittenbild der 1960er-Jahre
Eine junge Frau wird Mutter, darf aber den Vater ihres Kindes nicht heiraten. Wie vor 50 Jahren noch Konfessionen das Leben der Menschen beeinflusste und welche Rolle dabei das Erbe der Nazizeit spielte.
Konstanz in den 60er-Jahren: Mütter schieben Kinderwagen durch den Stadtgarten (im Hintergrund das Konzilgebäude).
Überlingen "Spätdienst" mit Martin Walser: Schriftsteller liest aus seinem jüngsten Buch
Großschriftsteller Martin Walser las im Überlinger Augustinum aus seinem jüngsten Buch "Spätdienst". Das war ein Heimspiel in doppeltem Sinn, wie sich bei dem Auftritt mit Autor Manfred Osten herausstellte.
Martin Walser spricht in der Überlinger Seniorenresidenz Augustinum mit Manfred Osten (links), nachdem er aus seinem jüngsten Buch "Spätdienst" vorgelesen hat.
Meinung Warum es keine Geistesgrößen mehr gibt
Immer mehr Menschen versehen ihre Wertschätzung anderer mit einem Haltbarkeitsdatum: Weicht ein Intellektueller von ihrer eigenen Meinung ab, ist er nur noch ein Depp.
Überlingen Carola Lang-Bornée produzierte in den 1950er Jahren die berühmten Immenhof-Filme – heute lebt sie am Bodensee
  • Carola Lang-Bornée war Produzentin der Filmreihe
  • Seit Jahrzehnten wohnt sie in Überlingen und Sipplingen
  • Am Sonntag gibt es eine große Gala zur Neuverfilmung
Carola Lang-Bornée in ihrer Wohnung in Sipplingen. In den 50er Jahren hat sie Filme produziert.
Literatur Martin Walser und die neue Auschwitz-Debatte
Unter Literaturkritikern in Deutschland ist ein Streit um ein altes Gedicht von Martin Walser entbrannt, in dem das Wort Auschwitz erscheint. Es ist auch in seinem neuen Buch "Spätdienst" zu lesen. Während die einen dem Autor aus Überlingen Antisemitismus vorwerfen, sprechen andere von einem Missverständnis. Wir sagen, worum es in der Debatte geht.
Martin Walser Mitte November bei der Vorstellung seines Buchs "Spätdienst" in Stuttgart.
Literatur So ist Martin Walsers neues Buch "Spätdienst"
Der Schriftsteller Martin Walser aus Überlingen-Nußdorf schont in seinem neuen Buch „Spätdienst“ weder sich selbst noch seine Leser. Unser Autor hat das Buch, das am 20. November 2018 erscheint, bereits gelesen.
Martin Walser spricht in seinem Arbeitszimmer über sein neues Buch.
Überlingen Als wär's ein Stück von heute: SÜDKURIER-Kulturchef Johannes Bruggaier spricht über die moderne Aufführungspraxis von Klassikern
Eine lebhafte Diskussion entspann sich am Ende des Vortrags von Johannes Bruggaier, Kulturchef beim SÜDKURIER – um Effekthascherei und Bildungsauftrag auf der Bühne, um das Schielen nach Gefälligkeit und die Selbstbezogenheit von Regisseuren. 40 Zuhörer waren zum Vortrag Bruggaiers im Rahmen des Wintertheaters nach Überlingen kommen.
Sprach über die moderne Interpretation von Theaterklassikern auf der Bühne: Johannes Bruggaier, Kulturchef des SÜDKURIER.
Überlingen Die Inszenierung von "Die Zimmerschlacht" bei Noltes in Überlingen begeistert auch auch den Autor Martin Walser
  • Gelungener Auftakt für Wintertheater bei Noltes
  • Autor Martin Walser lässt persönlichen Brief überbringen
Viel Seelenarbeit, um einen anderen Titel Walsers zu bemühen, leisteten Birgit Nolte-Michel und Oliver Nolte bei der Inszenierung von „Die Zimmerschlacht. Übungsstück für ein Ehepaar“.
Buchmesse Aleida und Jan Assmann: „Demokratie lebt vom Argument“
Die Konstanzer Forscher Aleida und Jan Assmann appellieren in ihrer Dankesrede zum Friedenspreis des Deutschen Buchhandels zu mehr Wahrheit und Verantwortlichkeit.
Aleida (links) und Jan Assmann bei der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels in der Frankfurter Paulskirche. Rechts von dem Wissenschaftler-Ehepaar sitzt Kulturstaatsministerin Monika Grütters.
Überlingen Das Wintertheater in Überlingen beginnt mit dem Walser-Stück "Die Zimmerschlacht"
Die Schauspieler Birgit und Oliver Nolte aus Überlingen inszenieren in ihrem Gewölbekeller "Die Zimmerschlacht" von Martin Walser. Mit dem Stück startet das Wintertheater, dem das Schauspieler-Ehepaar ein neues Konzept gegeben hat. Am 17. Oktober können die Besucher mit SÜDKURIER-Kulturchef Johannes Bruggaier auf einen Streifzug durch die Theatergeschichte gehen.
„Übungsstück für eine Ehepaar“ untertitelte Martin Walser sein Beziehungsdrama „Die Zimmerschlacht“, das er schon 1962/63 schrieb. Birgit Nolte-Michel und Oliver Nolte inszenierten es jetzt für das Überlinger Wintertheater – mit Tiefgang und Witz.
Überlingen Stadt kooperiert mit Birgit und Oliver Nolte beim Überlinger Wintertheater
Birgit und Oliver Nolte waren mit ihrem Studiotheater schon fast auf dem Absprung von Überlingen. Da trat die Stadt an das Schauspielerpaar mit einem Vorschlag zur Kooperation beim Wintertheater heran. In diesem Rahmen inszenieren Noltes jetzt Martin Walsers "Zimmerschlacht". Die Stadt unterstützt das Wintertheater mit 10 000 Euro pro Saison.
„Wo ist denn die Badewanne?“, scheint Oberbürgermeister Jan Zeitler (Zweiter von links) hier im Geiste von Loriot Oliver Nolte (links) zu fragen. Doch in der Inszenierung für das Wintertheater werden Oliver und Birgit Nolte (Zweite von rechts) die „Zimmerschlacht“ von Martin Walser auf die Bühne bringen. Michael Brunner (rechts), Leiter der Abteilung Kultur, konnte die beiden Schauspieler für eine Kooperation gewinnen.
Überlingen Verneigung vor Martin Walser: Neuer Sammelband als Hommage zum 91. Geburtstag vorgestellt
Hommage zum 91. Geburtstag: Die beiden Kulturjournalisten Wolfgang Herles und Siegmund Kopitzki stellen ihren Sammelband vor, Bettina Schulte hält eine Laudatio und Arnold Stadler liest eine Würdigung.
Martin Walser wirft einen Blick in den druckfrischen Band mit "neuen Einsichten" zu seinem Werk, den ihm bei der Buchvorstellung in der Städtischen Galerie "Fauler Pelz" in Überlingen soeben Verleger Walter Engstle überreicht hat. Links neben Walser: seine Frau Käthe und seine Tochter Johanna, rechts Mit-Herausgeber und Kulturjournalist Wolfgang Herles. Bild: Sylvia Floetemeyer
Literatur Martin Walsers neuer Roman – Briefe ins Irgendwo
„Gar alles oder Briefe an eine unbekannte Geliebte“ heißt das neue Buch des Überlinger Schriftstellers Martin Walser, das am 27. März 2018 erscheint. Der 91-Jährige schlägt darin einen persönlichen Ton an, sagt SÜDKURIER-Mitarbeiter Siegmund Kopitzki, der den Roman bereits gelesen hat.
Er schreibt und schreibt und schreibt: Martin Walser veröffentlicht mit 91 Jahren ein neues Buch.
Eilmeldung Buch zum Werk von Martin Walser wird in Städtischer Galerie vorgestellt
Es ist eine Hommage an den Sprachvirtuosen Martin Walser: Am Freitag, 23. März, wird in der Städtischen Galerie "Fauler Pelz" ein Buch zum Werk von Martin Walser vorgestellt. Titel: Der erste unserer Sprachmenschen". Herausgeber sind Wolfgang Herles und Siegmund Kopitzki.
Schriftsteller Martin Walser, wenige Tage vor seinem 90. Geburtstag, fotografiert in seinem Anwesen in Überlingen-Nußdorf.