Thema & Hintergründe

Jahrhunderthochwasser

Schneeschmelze in den Bergen und Starkregen ließen den Bodensee-Pegel im Mai 1999 auf ein Rekordhoch ansteigen. Hier finden Sie alle Beiträge zum Thema.
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Neueste Artikel
Bodensee Hochwasser im Mai 1999: So sah es am Bodensee aus, als die Fluten kamen
Schneeschmelze in den Bergen und Starkregen lassen den Bodensee-Pegel vor 20 Jahren auf ein Rekordhoch ansteigen. Die Folgen bekamen die Einwohner der ufernahen Städte zu spüren. Wir zeigen mit Leserfotos, wie sie das Jahrhunderthochwasser erlebt haben.
Wassertreten mit dem Fahrrad. Eine Szene vom Schänzle in Konstanz im Jahr 1999.
Bad Dürrheim „Die Stadt hat ein sehr hohes Niveau“
Gerhard Hagmann war 24 Jahre lang (bis 2003) Bürgermeister der Stadt Bad Dürrheim. Mit dem SÜDKURIER spricht er über alte und jetzige Zeiten
Gerhard Hagmann, Bürgermeister a. D. und Ehrenbürger Bad Dürrheims, verfolgt gerade in der heutigen Zeit mit hohem Interesse die Lokalpolitik. Bild: SK-Archiv Klatt
Geisingen Hochwasserschieber an der Donau schützen das Freizeitgelände Danuterra bei Geisingen vor Wassermassen
Die Schieber wurden vor einem Jahr fertiggestellt und haben sich in den vergangenen Tage bewährt. Allerdings muss der Geisinger Bauhof mangels Einweisung in die Bedienung noch Erfahrungen damit sammeln.
Uwe Schupp und Bernd Weber vom Bauhof Geisingen beim Betätigen des Hochwasserschiebers beim Auslauf der alten Donau zum begradigten Flusslauf hin. Im Hintergrund die überflutete Baustelle der Donaubrücke.
Konstanz 75 Jahre SÜDKURIER: 75 Titelseiten aus 75 Jahren als eBook und Verlosung von historischen Sonderdrucken zu besonderen Momenten der Zeitgeschichte
Verabschiedung des Grundgesetzes, Mondlandung, Jahrhunderthochwasser am Bodensee: Zu diesen besonderen Momenten und drei weiteren in den vergangenen 75 Jahren gibt es historische Sonderdrucke zu gewinnen. Anlässlich des 75-jährigen Bestehens des SÜDKURIER (die Erstausgabe erschien am 8. September 1945) verlosen wir 75 Mal die sechs Sonderdrucke mit je 24 Seiten unter langjährigen Abonnenten.
Ein großer Moment der Geschichte: Verkündigung des Grundgesetzes in der Ausgabe vom 10. Mai 1949.
Stühlingen Als die Wutach zum gewaltigen Strom wurde: Das Jahrhunderthochwasser von Stühlingen
Vor 125 Jahren ließ ein Starkregen den Fluß anschwellen und verwandelte die Region rund um Stühlingen in ein Katastrophengebiet, in dem es mehrere Todesopfer zu beklagen gab.
Reproduktion der Lithographie von Emil Würth aus dem Besitz des Schleitheimer Vereins für Heimatkunde: „Ansicht vom Hochwasser der Wutach in der Nacht vom 5. zum 6. Juni 1895, Spinnerei Oberwiesen.“
Waldshut-Tiengen Rückblende: Vor 25 Jahren wurden der Campingplatz Kadelburg, der Waldshuter Minigolfplatz sowie Teile der Liegewiese des Waldshuter Freibads völlig überschwemmt
Hier lesen Sie die kuriosesten, wichtigsten und tragischsten Nachrichten von vor 25, 50, 75 und 100 Jahren, die damals im Alb-Bote zu lesen waren.
Höchenschwand Feiern ist bei der Forstbetriebsgemeinschaft Höchenschwanderberg derzeit nicht angebracht
Die Forstbetriebsgemeinschaft Höchenschwanderberg besteht seit 40 Jahren. Der Vorsitzende Werner Rautenberg spricht über schwierige Situation für Waldbesitzer.
Der Vorstand der FBG Höchenschwanderberg 2019 beim Rundgang durch den Wald im Tiefenhäusener Moor.
Friedrichshafen Sieht es so in Zukunft entlang der Rotach aus? Bürger informieren sich über Pläne zum Hochwasserschutz und zur Gestaltung
  • Diskussion bei Mitgliederversammlung des Bürgerforums FN-Ost
  • Wolfgang Kübler vom Stadtbauamt und Klaus Ruff vom Landratsamt informieren über Stand der Planungen
  • Bürger machen deutlich, dass sie sich den Erhalt der Bäume entlang der Rotach wünschen
Die Dämme entlang der Rotach wären bei einem Jahrhunderthochwasser zu niedrig. Die Stadt Friedrichshafen plant deshalb Maßnahmen und will das Rotachufer gleichzeitig für die Bürger aufwerten. Wie das aussehen könnte, zeigt der Entwurf.
Venedig Kein gewöhnliches Hochwasser: Warum der zweithöchste Pegelstand für Venedig eine Katastrophe ist
Gondeln werden fortgerissen, Gebäude zerstört, Hotels und der Markusdom geflutet: Venedig erlebt ein katastrophales Hochwasser. Nur sieben Zentimeter fehlten zum Rekord-Pegelstand von 1966, der bei 194 Zentimeter lag. Schuld daran ist nicht nur der Klimawandel.
Der Eingangsbereich zum Markusdom ist überflutet. Schlechtwetter in Italien – und Teile von Venedig stehen wieder unter Wasser. Touristen und Einheimische wateten in Gummistiefeln über den Markusplatz.
Rheinfelden Pfingsten 1999: Und plötzlich reißt die Flut alles mit
Im Katastrophenjahr steigt der Rheinpegel weit über das Maß hinaus. Fünf Millionen Liter Wasser in der Sekunde rauschen durch das Flußbett und treten über die Ufer
Die Straßen standen voll mit Wasser: Hier die B 34 bei Schwörstadt beim Februarhochwasser.
Hochrhein Als der Rhein das Land eroberte: Zeitzeugen erinnern sich an das Rekord-Hochwasser im Mai 1999
Die Gemeinde Küssaberg wird zur Seenlandschaft, in Waldshut drohen die Deutschen Minigolf-Meisterschaften ins Wasser zu fallen und in Rheinfelden muss eine historische Brücke fast gesprengt werden: Dies sind drei dramatischen Szenen, die sich während des Rekord-Hochwassers vom Mai 1999 am Hochrhein abgespielt haben. Blicken Sie mit uns zurück.
Tische und Stühle der Minigolfanlage Waldshut stehen auf diesem Bild unter Wasser. Immer wieder wird die Anlage bei Hochwasser überschwemmt.
Konstanz Wie das Hochwasser vor 20 Jahren Konstanz und die Insel Reichenau überschwemmte
Vor 20 Jahren kämpften Konstanz und die Reichenau mit dem Extrem-Hochwasser. Fünf Zeitzeugen berichten, wie es war, als Feuerwehrleute tauchen mussten, Landwirte dramatische Ernteausfälle hatten und auf dem Inseldamm das Wasser durch die Autotür drückte. Und sie berichten auch davon, wie Menschen in der Not zusammenrückten
Damals: Der Biergarten der Hafenhalle wurde mit dem Hochwasser quasi zum Drive-In für Boote.
Bad Säckingen Vor 20 Jahren: Land unter in Bad Säckingen, der Rhein wird zum reißenden Fluß
Das Jahrhunderthochwasser an Pfingsten 1999 weckt heute noch dramatische Erinnerungen. Der Pegel Hauenstein stand sieben Meter über Normal. Hochwasser kam gleichzeitig auch mit überlaufenden Bächen aus dem Hotzenwald.
Naturgewalten: Beim Jahrhunderthochwasser 1999 wälzten sich durchschnittlich 4650 Kubikmeter Wasser pro Sekunde durch das Rheinbett.
Modernes Leben Die Donau – der große Fluss Europas
Der große Strom, der im Schwarzwald entspringt, ist Natur- und Wirtschaftsraum zugleich. Er fließt durch zehn Länder. Seine Nutzung und sein Schutz sind vertraglich geregelt. Am 29. Juni ist internationaler Donau-Tag
Die Donau vor Passau.
Friedrichshafen Binnen kurzer Zeit ließen Regen und Schneeschmelze den Bodensee überlaufen: Eindrücke vom Pfingsthochwasser vor 20 Jahren
Die Bilder vom Jahrhunderthochwasser 1999 lassen Betrachter staunen. Doch vermitteln sie nur noch schwerlich die Dramatik der Ereignisse, als der Katastrophenschutz auch in Friedrichshafen im Dauereinsatz war.
Pfingsthochwasser Ende Mai 1999: Land unter am Anleger 4 im Friedrichshafener Hafen.
Bodman-Ludwigshafen/Stockach Als der See bis in die Keller reichte: Erinnerungen an das Pfingsthochwasser vor 20 Jahren
Zeitzeuge Josef Gieß aus Bodman erinnert sich an Pfingsten 1999. Es gab viele Schäden bei dem extremen Hochwasser vor 20 Jahren. Teile von Bodman und Ludwigshafen standen unter Wasser. Bei Stockach trat die Aach über das Ufer.
Auf der Seestraße vor dem Torhaus in Bodman war um Pfingsten 1999 der Name Programm: Die Straße war auch See und manche ruderten dort mit dem Schlauchboot. Archivbild: Elisabeth Klaiber
Donaueschingen Davon werden die Donauschinger Stadtgeschichten erzählen
Wer war eigentlich Max Rieple? Wie kommen die Wolterdinger mit dem Hochwasser klar? Wer kümmert sich um die Störche auf der Baar? Alle diese Themen und einige weitere werden bei den Stadtgeschichten erzählt
Rainer Jörger, der schon in vielen Städten ungewöhnliche Geschichten auf die Bühne gebracht hat, bietet nun im kommenden Jahr eine weitere Multimediashow in Donaueschingen an.
Donaueschingen Donaueschinger Stadtgeschichten: Wie Wolterdingen das Hochwasser besiegt hat
Die Donaueschinger Stadtgeschichten sind am 13. April zu sehen: In der Episode "Sicher hinterm Damm" berichten Annemarie Hodapp, Jürgen Breuer und Lothar Schorpp von ihren Erinnerungen an das Jahrhunderthochwasser.
Mit der Multimedia-Show Stadtgeschichten wird am 13. April ein ganz neues Format in Donauhallen zu sehen sein: Das Hochwasserrückhaltebecken in Wolterdingen ist eine der Geschichten des Abends.
Kreis Waldshut Rückblende: Beim Hochwasser 1852 versinkt die Säckinger Altstadt in den Fluten des Rheins
Ein verheerendes Hochwasser sucht 1852 den Hochrhein heim. Die Säckinger Altstadt wurde durch einen Dammbruch durch die Fluten abgeschnitten, auch der Schweizer Ort Full steht komplett unter Wasser. Autor Werner Huff blickt auf die Ereignisse im Jahr 1852 zurück, die die ganze Rheinschiene getroffen haben.
Donaueschingen Rückhaltebecken in Wolterdingen fängt Hochwasser erfolgreich ab
Bis zu tausend Menschen haben in Baar den Einsatz des Rückhaltebeckens beobachtet. Die Straßen sollen am Mittwoch wieder geöffnet werden.
Was vom Hochwasser übrig blieb: Die am Wochenende noch überflutete Landesstraße Richtung Hammereisenbach soll im Laufe des Mittwoch wieder geöffnet werden.
Vöhrenbach Vöhrenbach entgeht knapp neuem Jahrhunderthochwasser
Hochwasser fordert die Feuerwehr rund um die Uhr. Das Wasser bleibt 29 Zentimeter unter dem historischen Höchststand von 1990. Die vielen baulichen Schutzmaßnahmen im Stadtgebiet bewähren sich.
Große Teile des Bregtals und der umliegenden Täler werden von den Wassermassen überflutet. Dieses Bild vom Samstag zeigt den Übergang zum Hofgrund (Dachdeckerei Braun). Bild: Kühlke
Donaueschingen Hochwasserschutz: Neue Dämme in Aufen sind fast fertig
Die zwei insgesamt 275 Meter langen Erdwälle und eine Hochwasserschutzmauer lassen den Aufener Ortskern auch bei einem Jahrhunderthochwasser garantiert trocken bleiben.
Sieht auf den ersten Blick ein wenig nach Acker aus – doch die Erdwälle werden alsbald noch mit sattem Grün bepflanzt und dann ein probater Hochwasserschutz für Aufen werden. Rudolf Reichle, Sachgebietsleiter Tiefbau, OB Erik Pauly und Joachim Rau vom Regierungspräsidium (von links) freuen sich über die neuen Dämme. <sup></sup><em>Bild: Christian Nick</em>
Hüfingen Zwei Männer retten Hüfingens Vergangenheit
Das Stadtarchiv ist auf dem Weg in die digitale Neuzeit. Noch immer laufen aufwändige Restaurierungsarbeiten nach dem Jahrhunderthochwasser von 1990.
In alten Hüfinger Akten und Dokumenten vergraben und eine schier unendliche Arbeit vor sich: Archivpfleger Bernd-Jürgen Fütterer. Bild: Manfred Beathalter