Thema & Hintergründe

Blick in die Schweiz

Von Grenzgänger bis Einkaufstourismus, von Basler Fasnacht bis Vignette: Hier erfahren Sie alle Nachrichten und Hintergründe, die die Grenzregion beschäftigen. 

Fast 50.000 Menschen aus den Landkreisen Konstanz, Waldshut und Lörrach arbeiten in der Schweiz. In den deutschen Nachbarkantonen leben circa zwei Millionen Menschen.

Ob täglich oder gelegentlich: Sie alle sind vom Zusammenleben entlang der Deutsch-Schweizer Grenze geprägt.

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Newsticker Corona-Krise: Die aktuellen Entwicklungen am Hochrhein und im Südschwarzwald: 299 aktive Fälle im Kreis Lörrach
Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut RKI am Freitag im Kreis Waldshut bei 44,4 im Kreis Lörrach bei 80,0.
An der Werner-Kirchhofer-Realschule Bad Säckingen wird jetzt mit Pooltests getestet. Statt für jeden Schüler einzeln, werden künftig PCR-Tests ganzer Klassen ausgewertet.
Fussball Herr Leki, hat das neue Stadion des SC Freiburg auch das Zeug zur Kultstätte?
Oliver Leki, Finanz-Vorstand des SC Freiburg, spricht im SÜDKURIER-Interview über die positiven wirtschaftlichen Auswirkungen des neuen Freiburger Stadions und die aktuelle finanzielle Lage beim Sportclub.
Oliver Leki (Vorstand Finanzen, SC Freiburg) spricht im SÜDKURIER-Interview über das neue Stadion und die finanzielle Lage beim Bundesligisten aus dem Breisgau.
Kreis Konstanz Wann kommt endlich die neue Radschnellverbindung im Landkreis Konstanz?
Wie steht es eigentlich um den geplanten Radschnellweg zwischen Konstanz und Singen? Wir haben bei Sandra Sigg, Radverkehrskoordinatorin des Landkreises Konstanz, nachgefragt. Eine kleine Überraschung vorweg: Die Radschnellverbindung wird deutlich kürzer, als ursprünglich geplant.
Schweiz Die Kritik aus den Kantonen war zu groß: Die Schweiz verteilt nun doch keine Impfgutscheine an die Bürger
Der Schweizer Bundesrat hat Details zur geplanten Impfoffensive bekannt gegeben. Zur Debatte stand auch ein 50-Franken-Gutscheine an alle, die bisher Ungeimpfte motivieren. Hiervon ist die Regierung um Gesundheitsminister Alain Berset nun abgerückt, eine breite Kampagne soll es dennoch geben.
Zuletzt hatte es in der Schweiz Protest gegen die Corona-Politik der Regierung gegeben, hier eine nicht erlaubte Demo in Bern am 23. September. Zur Entscheidung über eine Impfoffensive tagte der Bundesrat am 13. Oktober in Luzern – auch dort gab es Proteste.
Schweiz Immer nur Äpfel und total altbacken: Leidet der Ruf des Kantons Thurgau an seinem selbstgewählten Motto?
Eingeklemmt zwischen Deutschland und der übrigen Schweiz. So wird der Thurgau von Eidgenossen oft wahrgenommen. Einer der erfolgreichsten Unternehmer der Kantons ist der Meinung: Der Thurgau müsste einfach selbstbewusster sein. Aber wie tickt er eigentlich, der selbst ernannte Apfelkanton ganz im Nordosten?
Der Apfel ist ein Symbol des Thurgau, hier bei der Ernte in Fruthwilen. Dass sich der Kanton selbst als Apfelkanton bezeichnet, sorge für seinen biederen Ruf innerhalb der Schweiz, sagt der frühere FDP-Nationalrat und erfolgreiche Unternehmer Hermann Hess. Es sei Zeit, das Image aufzupolieren.
Kreis Waldshut Dürfen Schweizer ihren Müll in Deutschland entsorgen? Eine Frage, auf die es unterschiedliche Antworten gibt
Immer wieder fallen Schweizer auf Recyclinghöfen am Hochrhein auf. Aber dürfen die Nachbarn diese Einrichtungen überhaupt nutzen? Antwort: In einigen Fällen schon, in anderen nicht, aber unter dem Strich sind müll-entsorgende Schweizer sogar ein Gewinn. Hier eine Übersicht aller Fakten.
Ein voller Container mit gelben Säcken auf dem Recyclinghof in Bad Säckingen: Auch Fahrzeuge mit Schweizer Zulassung finden ihren Weg auf das Gelände.
Hochrhein/Bad Säckingen Senkung der Mehrwertsteuerfreigrenze: Wie Händler in Bad Säckingen die Schweizer Pläne bewerten
Das Schweizer Vorhaben beschäftigt den Einzelhandel am Hochrhein. In Bad Säckingen bleiben die Händler gelassen, gelte es doch zunächst abzuwarten, ob die Pläne überhaupt umgesetzt werden würden.
Noch haben sich die Bad Säckinger Einzelhändler nicht ganz vom Corona-Lockdown erholt. So voll wie auf diesem Archivbild, das vor der Corona-Pandemie im August 2018 aufgenommen wurde, ist die Innenstadt noch nicht. Trotzdem kommen immer noch viele Kunden aus der Schweiz zum Einkaufen nach Deutschland. Jetzt diskutiert der Schweizer Nationalrat über die Senkung des Mehrwertsteuer-Freibetrages.
Hochrhein Grenznahe Paket-Shops: Deshalb erwarten sie bald noch mehr Kunden aus der Schweiz
Noch ist es nur eine Gesetzesbotschaft ans Parlament: Sollten aber National- und Ständerat zustimmen, wäre der Onlinehandel in der Schweiz noch stärker reguliert. Die Mehrwertsteuer wäre dann auch für Kleinsendungen mit geringem Wert fällig – Paketshops aus dem grenznahen deutschen Ausland könnten davon profitieren.
Simon Kühn, Inhaber My Paketshop, Bad Säckingen würde von den Steuerplänen in der Schweiz profitieren. (Archivbild, aufgenommen im April 2020)
Grenzgänger Die Homeoffice-Sonderregel für Grenzgänger endet bald, ihnen droht dann eine Benachteiligung gegenüber einheimischen Kollegen
Tausende Grenzgänger aus Deutschland warten auf eine Lösung, um dauerhaft aus dem Homeoffice arbeiten zu können. Wenn die Corona-Sonderregelung ausläuft, dürfen sie höchstens 25 Prozent der Arbeitszeit zu Hause arbeiten. Schweizer Unternehmen fordern jetzt mehr Flexibilität von den Behörden, um eine Ungleichbehandlung zu vermeiden.
Noch gilt eine Sonderregel für Grenzgänger im Homeoffice. Ohne dauerhafte Lösung müssen sie aber ab Januar 2022 wieder fast ausschließlich in ihre Büros zurückkehren. (Symbolbild)
Schweiz Damit Bäuerinnen nicht leer ausgehen: Warum die Schweiz den Frauen in der Landwirtschaft per Gesetz unter die Arme greifen will
Das Problem ist nicht neu und trotzdem omnipräsent: Bäuerinnen sind oft nicht sozial abgesichert. Stirbt ihr Mann oder kommt es zur Scheidung, stehen sie oft mittellos da. Jetzt will die Schweiz ein Gesetz auf die Beine stellen, dass die Existenz der Frauen in der Landwirtschaft schützen soll. Das finden nicht alle gut. Ein Besuch bei einer Thurgauer Bäuerin.
Maja Grunder und ihre Kühe auf der Weide direkt beim Hof in Örtchen Oberneunforn im Kanton Thurgau. Auch sie sieht das Problem der mangelnden Vorsorge bei Landwirtinnen, doch anstatt auf eine gesetzliche Regelung setzt sie auf freiwillige Lösungen.
Hochrhein/Schweiz Nachbarn streiten sich bis vor das Gericht – über ihre Hunde, einen Katzenfutternapf und gestohlene Sandalen
Ein Nachbarschaftsstreit endete dieser Tage vor dem Rheinfelder Bezirksgericht. Angeklagt war ein 34-Jähriger, der seine Nachbarin beschimpft und bedroht haben soll. Das Gericht sprach ihn teilweise frei – Freunde werden die beiden Beteiligten aber wohl nicht mehr.
Symbolfoto: Nachbarschaftsstreit am Gartenzaun.
Stuttgart Was Kretschmann aus der Schweiz importieren und Parmelin aus Baden-Württemberg mit nach Hause nehmen möchte
Den baden-württembergischen Ministerpräsidenten und den Schweizer Bundespräsidenten verbindet ein persönliches Rahmenabkommen: die hohe Wertschätzung des Nachbarlandes.
Guy Parmelin (links) und Winfried Kretschmann in Stuttgart.
Kreuzlingen Kreuzlinger Weihnachtsmarkt findet statt: Was unsere Nachbarn für die Adventszeit geplant haben
Am ersten Dezember-Wochenende soll es in der Konstanzer Nachbarstadt wieder das „Weihnachtszelt“ geben. Diesmal auf dem Bärenplatz an der Kreuzlinger Hauptstraße.
Kreuzlingen plant für einen Weihnachtsmarkt: Auch Kunsthandwerk und andere Weihnachtsmarktartikel soll es wieder geben – wie hier im Dezember 2019. (Aufnahme vom 14. Dezember 2019).
Corona 50 Franken fürs Überreden zur Impfung – ist das Schweizer Modell überhaupt rechtens?
In kaum einem europäischen Land ist die Impfquote so niedrig wie in der Schweiz. Bald soll ein 50-Franken-Gutschein für Menschen, die Ungeimpfte davon überzeugen, sich doch noch impfen zu lassen, die Wende bringen. Doch schon werden rechtliche Fragen laut.
Einer Demonstration gegen den obligatorischen Impfausweis in Lausanne. Noch immer ist die Impfquote bei den Eidgenossen niedrig. Menschen, die andere zur Impfung überreden, sollen nach dem Willen von Gesundheitsminister Alain Berset eine Belohnung bekommen.
Grenze Die Homeoffice-Sonderregelung für Grenzgänger zwischen Deutschland und der Schweiz ist verlängert
Grenzgänger müssen vorerst keine finanziellen Nachteile befürchten. Deutschland und die Schweiz setzen die Obergrenzen für die Home-Office-Zeit für Grenzgänger bis mindestens Ende 2021 wegen der anhaltenden Corona-Pandemie aus. Ansonsten hätte der Verlust des Grenzgänger-Status gedroht – mit Folgen für die Sozialversicherungen.
Arbeiten im Homeoffice: Für viele Grenzgänger bringt die aktuelle Sonderregelung mit der Schweiz Vorteile. Sie wurde bis 31.12.2021 vorläufig verlängert. (Symbolbild)
Schweiz Die Schweiz verschenkt an Impf-Werber Gutscheine, gibt es die auch für Menschen in Deutschland?
Im Rahmen einer Impfoffensive der Schweiz wird die Überzeugung bald mit 50 Franken vergütet. Eingelöst werden können sie zum Beispiel in Restaurants oder im Kino. Selbst geimpft müssen Impf-Werber nicht sein. Hier erfahren Sie die Details zu den Plänen der Schweizer Regierung.
Protest gegen die Corona-Impfung, hier in Winterthur am 18. September: Weil in der Schweiz die Impfquote sehr niedrig ist, plant die Regierung mehrere Aktionen. Die wohl kreativste: Ein Impfgutschein für Impf-Werber.
Hochrhein Das sagen Händler am Hochrhein: So könnte sich die Schweizer Senkung der Mehrwertsteuerfreigrenze auswirken
300-Franken-Freigrenze könnte in der Schweiz bald abgeschafft werden. Was das für den deutschen Handel bedeutet, prognostizieren einige Gewerbevereine entlang des Hochrheins.
Vor allem Drogerien und Supermärkte profitieren von den Schweizer Kunden. Wird die Mehrwertsteuer-Freigrenze künftig auf 50 Franken gesenkt, müssten Lebensmittel mit 2,5 Prozent bei der Einfuhr in die Schweiz versteuert werden. Bei einem Einkauf von 200 Franken wären es folglich 5 Franken. (Archivbild, aufgenommen im Juni 2020)
Gottmadingen/ Bietingen Zoll erwischt in Bietingen Mann beim Versuch, mehr als 100 Kilogramm Käse aus der Schweiz nach Deutschland zu schmuggeln
Bei einer Zollkontrolle haben Beamten in Bietingen mehr als 100 Kilo Käse in einem Auto entdeckt. Dessen 51-jähriger Fahrer wollte mehrere große Laibe laut Zoll unangemeldet über die Grenze nach Deutschland bringen – und das offenbar nicht zum ersten Mal. Er muss jetzt mit einem Verfahren wegen versuchter Steuerhinterziehung rechnen.
Zollbeamte haben am Grenzübergang Bietingen einen 51-Jährigen mit mehreren Laiben Käse angehalten – insgesamt wollte der Mann mehr als 100 Kilogramm aus der Schweiz nach Deutschland schmuggeln.
Hochrhein/Südschwarzwald Fahrplan für die Elektrifizierung, Schweizer Pläne für Einkaufstouristen und schmackhaft kochen mit Lebensmittelresten: So war die Woche am Hochrhein
Was ist in den vergangenen sieben Tagen zwischen Basel und Schaffhausen passiert? Eine ganze Menge! Wir bündeln hier für Sie die wichtigsten Ereignisse – zum Beispiel wer neuer Bürgermeister in Jestetten ist. Und wir werfen einen Blick nach vorn, denn es gibt exklusive Einblicke in Abbau des Kreisimpfzentrums und den Erweiterungsbau des Klinikums Hochrhein.
Die Woche am Hochrhein in Bildern.
Schweiz Wer in der Schweiz andere von der Impfung überzeugt, soll künftig einen 50-Franken-Gutschein erhalten
Mit der ungewöhnlichen Idee will die Schweizer Regierung die niedrige Impfquote erhöhen. Jeder, der Bekannte, Freunde oder Familienmitglieder zum Impfen motiviert, soll einen Gutschein erhalten. Selbst geimpft muss man dafür nicht sein. Die Details zur Aktion und den weiteren Maßnahmen der Schweizer Impf-Offensive.
Der Schweizer Gesundheitsminister Alain Berset, hier bei einer Pressekonferenz in Bern am 17. September, hat Pläne für eine Impf-Offensive vorgestellt. Darunter auch ein Gutschein über 50 Franken für Impf-Werber.
Corona Ist die Schweizer Corona-Strategie ein Vorbild für Deutschland oder ein abschreckendes Beispiel?
Niedrige Impfquoten und hohe Inzidenzen, dafür eine brummende Wirtschaft: Was könnten die Lehren der Schweizer Corona-Strategie der vergangenen Monate für Deutschland sein? Und lässt sich erklären, welches Land besser durch die Pandemie bekommen ist? Antworten vom aktuellen Vize-Chef der Schweizer Corona-Task-Force.
Skepsis gegenüber Corona-Beschränkungen: Obwohl die Schweiz eine vergleichsweise lockere Corona-Politik verfolgt, kommt es im Land regelmäßig zu Demonstrationen. Hier am 18. September im zwischen Konstanz und Zürich liegenden Winterthur.
Schweiz Rechte SVP-Abgeordnete bezeichnen Milliardenzahlung der Schweiz für die EU als Erpressung und Bestechung
Als Gegenleistung für die Teilnahme am EU-Binnenmarkt fördert die Schweiz ärmere Mitgliedsländer. Ein zweiter Betrag, mehr als eine Milliarde Euro in den kommenden zehn Jahren, war seit langer Zeit erwartet worden. Jetzt wurde diese Kohäsionsmilliarde vom Parlament freigegeben. Während die EU kühl darauf reagiert, gibt es von der SVP heftige Vorwürfe.
„Kein EU-Lösegeld“: Die SVP-Abgeordneten Lukas Reimann und Mike Egger (von links) bei der Debatte über die Freigabe der Kohäsionsmilliarde am 30. September. Die rechte Partei nannte die Summe zur Förderung von EU-Mitgliedern als Ausgleich zur Teilnahme am Binnenmarkt Erpressung und Bestechung.
Konstanz Vom Sinn und Unsinn einer Grenze: Im neuen „Stadtensemble“ in Konstanz spielen die Bürger selbst Theater
„Hin und Her“ als Steilvorlage: In der Spiegelhalle des Theaters Konstanz dient Ödön von Horváths Komödie als Folie für die alltäglichen Grenzerfahrungen unserer Region.
Sie sind Teil des neuen Stadtensembles: Lasse Hinrichsen (von links), Thomas Bissinger, Antje Griessmayer.
Konstanz Frau gibt sich bei Grenzkontrolle in Konstanz als Spanierin aus – spricht aber kein Wort Spanisch
Das hätte sie sich vorher besser überlegen sollen: Eine junge Frau versuchte am Dienstag bei Konstanz mit gefälschter Identität nach Deutschland einzureisen. Ein Ausweisfoto, auf dem eine andere Frau zu sehen war, sowie ihre fehlenden Sprachkenntnisse verrieten die 24-Jährige. Was mit ihr weiter passierte und welche Staatsangehörigkeit sie in Wahrheit hat.
Auf einem Parkplatz in Konstanz warten Polizisten darauf, die Fahrgäste eines Reisebusses zu kontrollieren, wie dieses Bild aus 2017 zeigt.
Grenze Diskussionen in der Schweiz: Reduziert eine niedrige Steuergrenze an der Grenze den Einkaufstourismus oder stiftet sie ein Verkehrschaos?
Das Schweizer Parlament will Shopping-Touren ins Ausland eindämmen. Deshalb soll die Freigrenze bei der Wareneinfuhr auf 50 Franken gesenkt werden. Zwei FDP-Politiker aus der Ostschweiz diskutierten jetzt, ob das den grassierenden Einkaufstourismus bremsen oder nur für Bürokratie sorgen würde.
Die FDP-Politiker Christian Lippuner aus dem Kanton St. Gallen (links) und Walter Schönholzer aus dem Thurgau (rechts) diskutierten mit Stefan Schmid, Chefredakteur des Tagblatt, über die Anhebung
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