Thema & Hintergründe

Gedächtnis der Region: 70er Jahre

Wie sah das Leben in unserer Region in den 70er Jahren aus? In unserer Serie „Gedächtnis der Region“ schauen wir uns die Bodenseeregion, den Hochrhein und den Schwarzwald an und zeigen Ihnen, was sich verändert hat. Beispielsweise wurden Fahrkarten für Bahnreisende noch von Hand geschrieben.
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Singen Gedächtnis der Region: Pfadfinder trotz allem
Lange bevor man über Inklusion sprach, hat sich in Singen 1972 eine Gruppe gebildet, wo Behinderte und Nicht-Behinderte zusammen ihre Freizeit verbringen konnten. Helga und Peter Nowak haben die Gruppe gegründet
Alles begann im Jahre 1972. Die Ehepaare Nowak und Teubner haben in dieser Zeit mit der PTA begonnen. Im Bild (mit Kreisen markiert, von links) Helga Nowak, Peter Nowak, Bruni Teubner und Peter Teubner. Bild: Privat
Lottstetten Als Nack vom eigenen Thermalbad träumte
In Lottstetten gab es in den 1970er Jahren Pläne, eine zuvor erschlossene Heilquelle als Thermalbad zu nutzen. Aus Investitionsgründen landete das Konzept aber leider schnell wieder in der Schublade.
Hier kommt warmes Wasser aus einem halben Kilometer Tiefe: Ein Blick auf das Quellbecken in den 1970er Jahren.
Murg Auch in Niederhof hinterließ der Schulwandel Spuren
Wie sich die Bildungslandschaft verändert, lässt sich in Niederhof sehr gut erkennen: Der Abriss des Alten Schulhauses im Jahr 1975 läutete endgültig das Ende des damaligen Volksschulunterrichts in der Gemeinde ein. Ab da gingen die Schüler auf die neue Grund- und Hauptschule.
Das „Neue Schulhaus“ in der Landstraßenkurve beherbergte bis 1970 die Volksschule Niederhof (Bild links). Das Gebäude musste 1975 dem Ausbau der Landstraße weichen.
Waldshut-Tiengen Sieben Wildschweine waren die ersten Bewohner im Waldshuter Wildgehege
Das Waldshuter Wildgehege wurde am 19. Juni 1971 eröffnet. Zu den ersten Bewohnern gehörten sieben Wildschweine, heute leben dort rund 200 Tiere. In unserer Serie „Gedächtnis der Region“ blicken wir auf die Geschichte des beliebten Naherholungsziels in Waldshut.
Karin Gäng (Zweite von rechts) und Ulrike Gäng (rechts) mit Großmutter und Mutter im Wildgehege Waldshut im Jahr 1976, als die Schwestern fünf und zehn Jahre alt waren.
Deggenhausertal Aus Fünf mach Eins: Aus fünf selbstständigen Feuerwehren mit 158 Mitgliedern wurde nach der Gemeindereform die Gesamtfeuerwehr
Eine große Aufgabe sei es gewesen, erinnert sich Edwin Schiller, der erste Kommandant der Feuerwehr Deggenhausertal: Eine Forderung der Gemeindereform 1972 war, die ehemals fünf selbstständigen Feuerwehren im Deggenhausertal zu einer einzigen Feuerwehr zusammenzubringen. Alle seien schlecht ausgerüstet gewesen, der Abteilungsgedanke sei in den Köpfen noch verankert gewesen. Im Rahmen der Serie „Gedächtnis der Region“ erzählen Schiller und Ernst Mecking, wie aus Fünf schließlich doch Eins wurde.
Ind den 1970er Jahren organisierte die Gesamtwehr der Gemeinde Deggenausertal eine große Übung beim Gasthaus „Adler“ in Wittenhofen.