Thema & Hintergründe

Baugebiet Hafner

Konstanz wächst, der Platz ist begrenzt. Als ambitioniertestes Vorhaben im Handlungsprogramm Wohnen gilt das Projekt "Heimat Hafner". In dem Gebiet zwischen Wollmatingen und Litzelstetten soll in den kommenden Jahren ein komplett neuer Stadtteil entstehen. Geplant sind etwa 3.300 Wohneinheiten auf 60 Hektar Siedlungsfläche, mit Fokus auf bezahlbarem, klimaneutralem und möglichst spekulationsfreiem Wohnraum. 

Im Sommer 2020 soll es einen Gemeinderatsbeschluss für die Entwicklung geben. Mit der Erschließung des Gebietes wird die Stadt voraussichtlich 2025 beginnen können. 

Auf dem Bild zu sehen: So soll der neue Stadtteil aussehen: Vier große Blöcke, angeordnet an einem grünen Ring rund um den Hafner. Rechts im Bild ist Platz für Gewerbe (nahe der Uni und der Landesstraße), in der Mitte entstehen Häuser, Kleingewerbe und kommunale Einrichtungen, links noch mal Gewerbe.

Neueste Artikel
Konstanz Wohnraum gegen Naturschutz: Wie viel darf in Konstanz noch gebaut werden?
Bürgervereinigungen und Naturschutzverbände fordern einen Stopp und eine Überarbeitung des Handlungsprogramms Wohnen. „So viel entsiegeln wie versiegelt wird“, heißt es in dem „Konstanzer Manifest für eine verantwortungsvolle Stadtentwicklung“. Was und wer dahinter steckt
In den vergangenen Jahren ist vor allem in Petershausen nachverdichtet worden. Nun fordern Bürgervereinigungen, das Wachstum erst einmal zu stoppen.
Konstanz Diese fünf Themenfelder muss der neu gewählte Konstanzer Gemeinderat in den kommenden fünf Jahren beackern
Am Sonntag haben die Konstanzer Bürger einen neuen Gemeinderat gewählt. Für die nächsten fünf Jahre bestimmt dieses 40-köpfige Gremium die Geschicke der Stadt. Die Themen Verkehr, Klima, Wirtschaft, Wohnen oder Jugendpolitik werden dabei eine besonders wichtige Rolle spielen, sagen unsere Autoren.
Konstanz Vonovia, Hafner, Schwaketenbad: Beim Spaziergang dreier Stadtratskandidaten durch Wollmatingen herrscht trotz aller Unterschiede viel Einigkeit
Wir laden in einer Serie Gemeinderats-Kandidaten zum Spaziergang ein. Das Trio, bestehend aus Verena Faustein (Junges Forum Konstanz), Christian Kossmehl (Freie Wähler) und Marion Mallmann-Biehler (SPD), liegt zwar was das Alter betrifft weit auseinander. Was ihre Idee von Konstanz angeht, sind sie sich aber näher als zunächst vermutet.
Christian Kossmehl (Freie Wähler), Verena Faustein (Junges Forum Konstanz), Marion Mallmann-Biehler beim gemeinsamen Spaziergang durch den Konstanzer Stadtteil Wollmatingen.
Meinung Trotz Großprojekten wie dem Hafner: Wer in Konstanz als Normalverdiener auf bezahlbaren Wohnraum hofft, wird enttäuscht werden
Auch Wohnbau-Großprojekte wie der Laubenhof, das ehemalige Siemensareal und der Hafner werden erst einmal nicht die erhoffte Entspannung auf dem Wohnungsmarkt bringen, meint unsere Autorin. Denn mit der aktuellen Politik können sich nur zwei Gruppen die Stadt leisten: Die mit einem Wohnberechtigungsschein und die mit einem gut gefüllten Konto.
Konstanz "Ich möchte den Hafner soweit wie möglich der Spekulation entziehen": Ein Interview mit Uli Burchardt über neue Ideen für den neuen Konstanzer Stadtteil
Über den neuen Konstanzer Stadtteil Hafner heißt es: "Gemeinsam Stadt gestalten". Oberbürgermeister Uli Burchardt will das historische Wohnbauprojekt mit Geld aus Konstanz stemmen lassen. Seine Pläne für einen Bürgerfond verrät er im Interview mit SÜDKURIER-Lokalchef Benjamin Brumm. Und wir sammeln im Artikel Ihre Fragen zum Hafner, die Sie OB Burchardt gern stellen würden.
Ein Bürgerfond für den Hafner? Mit ihm will der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt das größte geplante Wohngebiet der Stadt frei von Spekulanten halten, wie er im Gespräch mit SÜDKURIER-Lokalchef Benjamin Brumm erklärt.