Thema & Hintergründe

B31

Die Bundesstraße 31 (B31) verbindet die Bodenseeregion mit dem Schwarzwald. Sie verläuft von Breisach/Freiburg über Stockach, Überlingen, Friedrichshafen und Lindau bis zur A96. Der Ausbau zwischen Friedrichshafen und Immenstaad ist im Gang (Bild oben).

Für die B31-neu zwischen Immenstaad und Meersburg stehen drei mögliche Trassen zur Diskussion. Im Dezember 2019 hat sich das Regierungspräsidium Tübingen für die Variante B1 entschieden. Die finale Entscheidung trifft das Bundesverkehrsministerium.

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Bodenseekreis Planungen zur B 31-neu: Welche Rolle soll künftig die Bürgerbeteiligung spielen?
Wie geht es nun mit dem Dialogprozess zur B 31-neu weiter, nachdem sich das Regierungspräsidium Tübingen auf eine Variante festgelegt hat? Und welchen Einfluss kann die Region überhaupt noch auf die Planungen nehmen? Wir haben bei Christoph Ewen vom Moderationsbüro, das den Dialogprozess organisiert, nachgefragt.
Im Sommer vergangenen Jahres waren Menschen in Hagnau auf die Straße gegangen, um gegen einen seenahen Ausbau der B 31-neu zu demonstrieren. Inzwischen hat sich das Regierungspräsidium auf die Variante B1 festgelegt. Doch wie wird die Region künftig in den Planungsprozess eingebunden?
Meckenbeuren Grüne im Bodenseekreis fordern in einer Resolution Ausbau statt Neubau der B 31
Bei der Kreismitgliederversammlung stimmten die Grünen einer Resolution zur Vorzugsvariante B1 der B 31-neu zu. Sie fordern, zwischen Meersburg und Immenstaad nach dem Grundsatz „Ausbau vor Neubau“ zu verfahren. Die Grünen haben dabei vor allem Naturschutzbelange und den Flächenverbrauch im Blick. B1 sei „naturschutzrechtlich nicht haltbar“, kritisierte der Landtagsabgeordnete Martin Hahn.
Resolution zur Vorzugsvariante B1: Bei der Kreisversammlung der Grünen stand die B 31-neu zwischen Immenstaad und Meersburg auf der Tagesordnung. Landtagsabgeordneter Martin Hahn (Zweiter von links) kritisierte die Eingriffe in die Natur.
Uhldingen-Mühlhofen Nein zu großer Lagerhalle in Uhldingen-Mühlhofen
Abgelehnt hat der Technische Ausschuss eine Bauvoranfrage zum Neubau einer Lagerhalle auf einem Grundstück an der Aachstraße in Oberuhldingen. Das Grundstück befindet sich zwischen der Bundesstraße 31 und dem Bebauungsplangebiet Sieble-Roggersberg.
Friedrichshafen/Bodenseekreis Erinnern Sie sich noch an die B-31-Songs? So hat die Region einst für den Ausbau der Bundesstraße getextet und gesungen
2013 hatte sich das Bündnis Pro B 31-neu verschiedene Aktionen ausgedacht, um auf das brennende verkehrspolitische Problem am Bodensee aufmerksam zu machen – so entstand ein Schlager für den Straßenbau. Daraufhin wurden auch die SÜDKURIER-Leser aktiv und schrieben Texte für ein weiteres Lied. Hören Sie mal rein!
Die B 31 gleicht nach wie vor einem Flickenteppich. Während es zwischen Immenstaad und Meersburg noch Jahre dauern wird, bis gebaut werden kann, steht der Abschnitt bei Friedrichshafen kurz vor der Fertigstellung. So klingen die Lieder, die einst für den Ausbau der Bundesstraße geschrieben wurden.
Stetten Gemeinde hält sich offen, einen Rechtsberater zur neuen Trasse der B 31 einzuschalten
Braucht Stetten einen Rechtsberater, um sich in der Frage des Trassenverlaufs der B 31- neu zu positionieren? Gemeinderat Jürgen Kammerer wollte umgehend einen Anwalt hinzuziehen. Bürgermeister Daniel Heß und mehrere Ratsmitglieder wollen zunächst die weitere Planung abwarten. Grundsätzlich signalisierte Heß aber die Bereitschaft, einen Rechtsberater einzuschalten.
Bodenseekreis Naturschützer sehen große Mängel in Planung für B 31-neu. „Das, was uns mit der B1 droht, ist ein Paukenschlag“, sagen sie
Vor vier Wochen gab das Regierungspräsidium bekannt: Die B 31-neu soll auf der Trasse B1 zwischen Meersburg und Immenstaad weitergeführt werden. BUND und Nabu sind darüber mehr als verwundert und sprechen von einer „Fehlplanung“. Naturrechtliche Konflikte sehen sie in der Querung des Lipbachs mit einer Brücke und dem Bogen durch den Weingartenwald. Gemeinsam mit dem SÜDKURIER besichtigten sie die ihnen wichtigen Punkte.
Hier soll die neue B 31 vierspurig durchführen. Der Trassenvorschlag B1 führt in einem Bogen durch den Weingartenwald.
Hagnau Winzertrunk 2020: Im Pokal eine Kerner-Beerenauslese
Der Winzertrunk eröffnet das Jahr 2020: Dabei gab es Ehrungen für langjährige Mitarbeiter und Kritik für die Straßenplaner der B 31. Ein Novum in diesem Jahr: Weinprinzessin Lea Saible war der Veranstaltung nur mit einer Videobotschaft zugeschaltet.
Der Frau des Bürgermeisters Volker Frede, Meggi, scheint der Kerner zu schmecken. Sie durfte auch aus dem Becher trinken, den Heinrich Hansjakob 1906 stiftete.
Markdorf Markdorfer Neujahrsempfang: Bürgermeister Georg Riedmann appelliert an eine respektvolle Diskussionskultur in der Stadt
  • Rund 500 Bürger und geladene Gäste beim öffentlichen Festakt am Samstag in der Stadthalle
  • Investitionen „deutlich über dem Schnitt früherer Jahre“: Riedmann nimmt Stellung zu Sanierungsstau-Vorwürfen
  • Erwartungshaltung in der Bürgerschaft sei zu groß: „So können wir nicht weitermachen“
  • Standortbestimmung zum Jahresauftakt: Wie es weitergehen soll beim Bischofsschloss, der Schule und dem Radverkehr
Traditionell bietet der Markdorfer Neujahrsempfang in der Stadthalle zahlreiche Gelegenheiten für Gespräche.
Bodenseekreis Von der Idee einer Bodenseeautobahn zum Ausbau der B 31-neu: Wir nehmen Sie mit auf eine Zeitreise durch die Planungsphasen der wichtigsten Ost-West-Verkehrsachse im Bodenseekreis
Seit Jahrzehnten ist klar: Der nördliche Bodenseeraum braucht dringend eine verkehrliche Entlastung. Bis in die 1980er Jahre wurde an den Plänen für eine Weiterführung der A 98 gefeilt, danach an der neuen Bundesstraße. Doch diese ist eher ein Stückwerk als eine zusammenhängende Trasse, in Planungsverfahren und Gerichtsprozessen erkämpft. Werfen Sie mit dem SÜDKURIER einen Blick zurück und voraus.
Februar 2011: Kurze Verkehrsblockade für den Ausbau der B 31 zwischen Überlingen und Friedrichshafen: Gemeinsam machen sich die Vertreter der Anrainer-Kommunen dafür stark (von links) Andreas Brand, Sabine Becker, Jürgen Beisswenger, Simon Blümcke, Edgar Lamm, Martin Brütsch, Siegmund Paul und Heidi Schwartz.
Überlingen Ärgerlich: Immer wieder quälen sich Lastwagen durch die Stadt
Haben sie sich verfahren, sparen sie Maut – oder haben sie tatsächlich etwas abzuliefern? 30-Tonner fahren regelmäßig durch die Überlinger Altstadt, von West nach Ost. Nicht tatenlos, aber ziemlich machtlos schauen sich Polizei und Ordnungsamt die vermeintlichen Irrfahrten an.
An der Ecke Landungsplatz/Marktstraße.