Thema & Hintergründe

Atommüll-Endlager am Hochrhein

Aktuelle News zum Thema Atommüll-Endlager am Hochrhein: Hier finden Sie einen Überblick über alle Meldungen und Informationen zum Thema Atommüll-Endlager am Hochrhein. Durch die unmittelbare Nähe der Schweizer Kernkraftwerke Beznau und Leibstadt ist auch die Diskussion um die Endlagerung des hochradioaktiven Mülls ein großes Thema am Hochrhein. Planungsgebiete liegen etwa bei Benken in der Nähe von Schaffhausen und im Jurapark Aargau.
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Stetten/Meersburg Winzer Manfred Aufricht fordert CDU zum Widerstand gegen Endlager für Atommüll auf
Knapp 40 Kilometer Luftlinie sind es von den Weinbergen des Winzers Manfred Aufricht bei Meersburg bis zum geplanten Endlager für hoch radioaktive Abfälle in Benken bei Schaffhausen. CDU-Mitglied Manfred Aufricht ist überzeugt: Das birgt riesige Gefahren, Existenzen sind gefährdet. Er fordert daher prominente Vertreter seiner Partei zum Widerstand auf: Die Landes-CDU soll sich mit diesem brisanten Thema ins Gespräch bringen und profilieren.
Winzer und CDU-Mitglied Manfred Aufricht (links) appellierte an die Amtsträger seiner Partei, sich gegen ein atomares Endlager bei Schaffhausen zu engagieren. Im Bild mit (von rechts) Generalsekreträr Manuel Hagel, dem Bundestagsabgeordneten Lothar Riebsamen und dem Kreisvorsitzenden Volker Mayer-Lay.
Laufenburg, Murg 740 Stellungnahmen aus Deutschland zu Schweizer Atomendlager
Viel kritisches Interesse begleitet das Sachplanverfahren im Nachbarland. Die Einsprecher sehen vor allem die grenznahen Oberflächenanlagen als Problem. Der Bund für Umwelt und Naturschutz stellt die Eignung der Standortregion vollkommen in Frage.
Blumberg Blumberg fordert Mitsprache bei Standortsuche für Schweizer Atomlager
Bei der Schweizer Standortsuche für ein Atomlager fordert die Stadt Blumberg eine Mitsprache: Sie will als betroffene Gemeinde anerkannt werden. Einstimmig empfahl der Haupt- und Finanzausschuss am Donnerstag dem Gemeinderat eine entsprechende Stellungnahme.
Solange Atomkraftwerke laufen, entsteht radioaktiver Müll. Die Schweiz will ihn in ein Tiefenlager bringen. Diese gelben Fässer für Atommüll stehen in rund 500 Metern Tiefe im Endlager für schwach und mittelradioaktiven Atommüll in Morsleben (Bördekreis). bild: dpa
Laufenburg, Murg Laufenburg und Murg lehnen Atomendlager ab
Einstimmiger Beschluss in beiden Gemeinderäte zu möglichem Schweizer Tiefenlager im Bözberg. Die Gemeinden fürchten nicht absehbare Risiken für ihre Bevölkerung.
Blumberg/Benken Schweizer Atommülllager: Standortsuche wird konkreter
Die Standortsuche der Schweiz für ein Atommülllager wird konkrekter. Für die Bevölkerung gibt es zwei Informationsveranstaltungen am 9. Januar und am 30. Januar in Hohentengen und Waldshut-Tiengen. Für beide Veranstaltungen bietet der Schwarzwald-Baar-Kreis einen kostenlosen Bustransfer ab Blumberg an.
Blumberg Schweizer Atomendlager in Grenznähe
Über die Standortsuche für ein Atomendlager in der Schweiz informierte das Schweizer Bundesamt für Energie in Hohentengen. Die deutschen Politiker und Besucher aus Blumberg fordern eine gleichberechtigte Beteiligung
Mit gemischten Gefühlen warten Teilnehmer aus Blumberg und dem Schwarzwald-Baar-Kreis auf die Informationsveranstaltung des Schweizer Bundesamts für Energie zum geplanten Atomendlager, von links Joachim Gwinner, stellvertretender Landrat im Schwarzwald-Baar-Kreis, Kreisrat Christian Stark aus Döggingen, Blumbergs Bürgermeister Markus Keller, der Blumberger Stadtrat Rainer Gradinger und Egon Schneider aus Randen. Bild: Bernhard Lutz
Blumberg/Benken Schweizer Atommülllager im Grenzbereich rückt näher
Die Standortsuche der Schweizer Nachbarn für ein Atomendmülllager wird konkreter. Am 9. und 30. Januar sind zwei öffentliche Informationsabende für die deutsche Bevölkerung. Der Schwarzwald-Baar-Kreis bietet dazu ab Blumberg einen kostenlosen Bustransfer an
Kreis Waldshut/Nördlich Lägern Atommüllendlager: Der Verein Loti hat seinen Kampf wieder aufgenommen
Der Verein Nördlich Lägern ohne Tiefenlager hat sich neu formiert. Nachdem der Standort Nördlich Lägern wieder in die engere Auswahl als Standort genommen wurde, hat der deutsch-schweizerische Verein seinen Kampf wieder aufgenommen. Die Mitstreiter sehen noch viele ungeklärte Fragen, die auch ein Brief an die Schweizer Bundespräsidentin Doris Leuthard nicht klären konnte.
Der Verein Nördlich Lägern ohne Tiefenlager (Loti) hat den Kampf gegen das Atommüll-Endlager wieder aufgenommen (von links): Joachim Heierli (Referent und Fachbereichsleiter Tiefenlager radioaktive Abfälle am Interkantonalen Labor), Marcel Elsässer (neuer Kassierer), Werner Ebnöter (Beisitzer), Rosi Drayer (Vorsitzende), Felix Spuler (Beisitzer) und Astrid Andermatt (Vorsitzende). Bild: Peter Rosa