Thema & Hintergründe

Atommüll-Endlager am Hochrhein

Aktuelle News zum Thema Atommüll-Endlager am Hochrhein: Hier finden Sie einen Überblick über alle Meldungen und Informationen zum Thema Atommüll-Endlager am Hochrhein. Durch die unmittelbare Nähe der Schweizer Kernkraftwerke Beznau und Leibstadt ist auch die Diskussion um die Endlagerung des hochradioaktiven Mülls ein großes Thema am Hochrhein. Planungsgebiete liegen etwa bei Benken in der Nähe von Schaffhausen und im Jurapark Aargau.
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Kreis Konstanz Keiner will ein Endlager vor der Haustüre im Hegau: Welche Schritte als nächstes anstehen
Soll radioaktiver Atommüll im Hegau endgelagert werden? Mit dieser Frage sehen sich gerade der Landkreis Konstanz, die Gemeinden im Hegau und die Bürger konfrontiert. Aber noch ist es nicht soweit. Welche Kriterien jetzt im zweiten Schritt geprüft werden müssen und welche Schritte die Gemeinden im Hegau planen
Lagern auch bald im Hegau Fässer mit Atommüll? Noch ist das nicht sicher. Erst 2031 gibt es darauf einen Antwort.
Baden-Württemberg Nach dem Hegau kommt auch der Schwarzwald auf die Liste für ein mögliches Atomendlager: Was das für unsere Region bedeutet
Der Zwischenbericht der Bundesgesellschaft für Endlagerung birgt einige faustdicke Überraschungen. Auch die Region Südbaden soll nun stärker für ein mögliches Atomendlager erkundet werden. Das wird die Diskussion befeuern.
Mit gelben Tonnen und dem Radioaktiv-Zeichen demonstrieren Greenpeace-Aktivisten gegen das Atommüllendlager in Gorleben. Jetzt hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung eine Liste von 90 Teilgebieten für eine mögliche Endlagerung vorgestellt.
Deutschland Die Suche nach einem Endlager geht in eine entscheidende Phase: Auch der Hegau könnte als Standort infrage kommen
Die Suche nach dem vermeintlich besten Ort für ein Endlager läuft längst. Jetzt erreicht sie die erste wichtige Etappe. Fragen und Antworten rund um ein heikles Thema
Wird im Schatten des Hohentwiel ein Atommüll-Endlager gebaut?
Umwelt Der Hegau als heißer Kandidat? Bei der deutschen Atomendlager-Suche stehen erste Entscheidungen an
Im Herbst soll sich entscheiden, ob sich die Bodenseeregion auf ein mögliches Endlager für den strahlenden Abfall der Bundesrepublik einstellen muss. Während die noch zuständigen Stellen in Berlin sich bedeckt halten, geht die örtliche Bürgerinitiative davon, dass der Hegau erste Wahl sein könnte. Widerspruch regt sich vor allem bei einem Punkt. Und der könnte das gesamte Suchverfahren zum Kippen bringen.
Pressevertreter filmen und fotografieren in rund 500 Metern Tiefe im Endlager für schwach und mittelradioaktiven Atommüll in Morsleben (Bördekreis) Fässer mit Atommüll.
Singen Warum der Hegau ein heißer Kandidat für ein Atomendlager ist
Strahlender Müll könnte die Region doppelt belasten: dann nämlich, wenn sowohl die Schweiz als auch Deutschland den Opalinuston für ein Tiefenlager nutzen wollen. Im Herbst 2020 fällt in Deutschland eine Vorentscheidung.
Kanton Aargau Suche nach einem Endlager für Atommüll: Ab 2020 gibt es weitere Sondierungsbohrungen in der Region Bözberg in der grenznahen Schweiz
Die Suche nach einem Ort für ein atomares Tiefenlager in Bözberg geht weiter. Riniken kommt als vierter Sondierungsplatz in der Region rund um Bözberg hinzu.
Diese Visualisierung zeigt, wie ein Bohrplatz für die geplanten Sondierbohrungen der Nagra aussehen kann.
Kreis Waldshut Landrat Martin Kistler (Waldshut) sieht die jüngsten Schweizer Atommüll-Pläne als mögliche Provokation
In der Schweiz gibt es Überlegungen, Atommüll für das geplante Endlager nach dessen Fertigstellung an den Standorten der Kernkraftwerke Leibstadt oder Gösgen verpacken zu lassen. Den Widerstand formulierte heute der Waldshuter Landrat Martin Kistler im Beisein von Bürgermeistern. Kistler sieht insbesondere das Trinkwasser in Gefahr.
Auf dem Gelände des Atomkraftwerks Leibstadt (Schweiz) könnten nach Fertigstellung eines Schweizer Endlagers für Atommüll ausgediente Brennstäbe für den Transport ins Endlager umverpackt werden.
Lottstetten Unter den vier Bürgermeisterkandidaten für Lottstetten herrscht Einigkeit bei den großen Themen
Die vier Bürgermeisterkandidaten für Lottstetten stellen sich und ihre Pläne vor. Sie haben ähnliche Positionen bei Atomendlager und Einzelhandel. Ihre Verbesserungsvorschläge für den öffentlichen Nahverkehr und die Betreuung von Kindern und Jugendlichen gehen aber auseinander.
Die Kandidaten für den nächsten Lottstetter Bürgermeister stellten sich in der Lottstetter Gemeindehalle den Wählern und anderen Interessierten vor (von links): Patrick Herrmann, Andreas Morasch, Peter Jünger und Jörg-Michael Bähr.
Waldshut-Tiengen Atommüllendlager: Leibstadt als Standort für Brennelement-Verpackung?
Wird das Kernkraftwerk Leibstadt gegenüber Waldshut als Atomstandort noch erweitert? Jetzt wurde bekannt, dass die Anlage für eine Brennelement-Verpackungsanlage mit im Fokus ist. Hintergrund ist das geplante Schweizer Endlager. Scharfe Kritik kommt vom CDU-Abgeordneten Felix Schreiner.
Das Schweizer Atomkraftwerk Leibstadt steht am Hochrhein gegenüber Waldshut.
Jestetten Die Bürgerinitiative Hochrhein Aktiv in Jestetten hat sich aufgelöst
Der Vorstand der aufgelösten Jestetter Bürgerinitiative Hochrhein Aktiv gründet beim BUND eine neue Arbeitsgruppe mit gleichem Namen. Die Kräfte sollen dadurch gebündelt werden und das Engagement bei der Schweizer Atomendlagersuche weitergeführt.
Einstimmig wurde bei der Hauptversammlung der Bürgerinitiative Hochrhein Aktiv die Auflösung des Vereins beschlossen.
Hohentengen Fluglärm und Atomendlager beschäftigen den Gemeinderat Hohentengen
Bürgermeister Martin Benz und SPD-Gemeinderätin Rosi Drayer geben einen Sachstandsbericht zum Fluglärm und zur Atomendlagersuche in der Schweizer Nachbarschaft von Hohentengen.
Stetten/Meersburg Winzer Manfred Aufricht fordert CDU zum Widerstand gegen Endlager für Atommüll auf
Knapp 40 Kilometer Luftlinie sind es von den Weinbergen des Winzers Manfred Aufricht bei Meersburg bis zum geplanten Endlager für hoch radioaktive Abfälle in Benken bei Schaffhausen. CDU-Mitglied Manfred Aufricht ist überzeugt: Das birgt riesige Gefahren, Existenzen sind gefährdet. Er fordert daher prominente Vertreter seiner Partei zum Widerstand auf: Die Landes-CDU soll sich mit diesem brisanten Thema ins Gespräch bringen und profilieren.
Winzer und CDU-Mitglied Manfred Aufricht (links) appellierte an die Amtsträger seiner Partei, sich gegen ein atomares Endlager bei Schaffhausen zu engagieren. Im Bild mit (von rechts) Generalsekreträr Manuel Hagel, dem Bundestagsabgeordneten Lothar Riebsamen und dem Kreisvorsitzenden Volker Mayer-Lay.
Blumberg Schweizer Bundesamt informiert über das geplante Atomendlager in Grenznähe
Am Donnerstag, 31. Januar, ist um 19 Uhr in der Gemeindehalle in Jestetten eine offizielle Veranstaltung. Der Schwarzwald-Baar-Kreis bietet einen kostenlosen Bustransfer an.
Schwarzwald-Baar Schreckgespenst Schweizer Atommülllager: Die Menschen aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis sollen mitreden
Um möglichst vielen Bürgern die Teilnahme an einer Infoveranstaltung Ende Januar in Jestetten zu ermöglichen, gibt es einen kostenlosen Busservice.
Zu den Plänen für ein Schweizer Atommülllager nahe der deutschen Grenze gibt es offenbar neue Informationen.
Eilmeldung 740 Stellungnahmen aus Deutschland zu Schweizer Atomendlager
Viel kritisches Interesse begleitet das Sachplanverfahren im Nachbarland. Die Einsprecher sehen vor allem die grenznahen Oberflächenanlagen als Problem. Der Bund für Umwelt und Naturschutz stellt die Eignung der Standortregion vollkommen in Frage.
Albbruck Sorge um Wasserreserven: Gemeinde Albbruck lehnt Standort für Schweizer Atomendlager in Grenznähe ab
Die Gemeinde Albbruck lehnt Endlager in unmittelbarer Grenznähe ab. Die Begründung: Die Risiken für die Bevölkerung sind nach jetzigem Erkenntnisstand nicht absehbar.
Entlang des Hochrheins gibt es eine Reihe von Tiefbrunnen, die der Trinkwasserversorgung dienen. Im Bild der Albbrucker Tiefbrunnen "Bannhag" zwischen B 34 und dem Rhein. Im Hintergrund das Schweizer Gebiet "Jura Ost" mit dem Bözberg.
Blumberg Blumberg fordert Mitsprache bei Standortsuche für Schweizer Atomlager
Bei der Schweizer Standortsuche für ein Atomlager fordert die Stadt Blumberg eine Mitsprache: Sie will als betroffene Gemeinde anerkannt werden. Einstimmig empfahl der Haupt- und Finanzausschuss am Donnerstag dem Gemeinderat eine entsprechende Stellungnahme.
Solange Atomkraftwerke laufen, entsteht radioaktiver Müll. Die Schweiz will ihn in ein Tiefenlager bringen. Diese gelben Fässer für Atommüll stehen in rund 500 Metern Tiefe im Endlager für schwach und mittelradioaktiven Atommüll in Morsleben (Bördekreis). bild: dpa
Blumberg Blumberg: Stellungnahme zum Schweizer Atomlager
Die Stadt Blumberg soll eine Stellungnahme zum Schweizer Atomlager in Grenznähe abgeben. Darum geht es am Donnerstag im Haupt- und Finanzausschuss.
Symbolbild
Laufenburg, Murg Laufenburg und Murg lehnen Atomendlager ab
Einstimmiger Beschluss in beiden Gemeinderäte zu möglichem Schweizer Tiefenlager im Bözberg. Die Gemeinden fürchten nicht absehbare Risiken für ihre Bevölkerung.
Blumberg Frist gegen Atommülllager der Schweiz endet am 9. März
Gegen die Pläne der Schweiz, ein Atommüllager samt Umladeplatz in Grenznähe einzurichten, sind noch bis 9. März Einwendungen möglich
Solange Atomkraftwerke laufen, entsteht radioaktiver Müll. Die Schweiz will ihn in ein Tiefenlager bringen. Diese gelben Fässer für Atommüll stehen in rund 500 Metern Tiefe im Endlager für schwach und mittelradioaktiven Atommüll in Morsleben (Bördekreis). bild: dpa
Blumberg/Benken Schweizer Atommülllager: Standortsuche wird konkreter
Die Standortsuche der Schweiz für ein Atommülllager wird konkrekter. Für die Bevölkerung gibt es zwei Informationsveranstaltungen am 9. Januar und am 30. Januar in Hohentengen und Waldshut-Tiengen. Für beide Veranstaltungen bietet der Schwarzwald-Baar-Kreis einen kostenlosen Bustransfer ab Blumberg an.
Bad Säckingen Atomendlager in der Schweiz: Abgeordnete rufen zur Bürgerbeteiligung auf
Die Suche nach einem Endlagerstandort für atomare Abfälle in der Schweiz kommt in eine entscheidende Phase.
Bei der Suche der Schweiz nach einem Atomendlager in Grenznähe soll auch die deutsche seite mitreden. Abgeordnete rufen Bürger zur Beteiligung auf. Bild: dpa
Blumberg Schweizer Atomendlager: Zweiter Infoabend über Standortsuche
Zur Schweizer Standortsuche nach einem Atomendlager findet für die deutsche Bevölkerung nun ein zweiter Informationsabend statt: am 30. Januar um 18.30 Uhr in der Stadthalle Tiengen.
Rund 300 Besucher informieren sich in der Sporthalle Hohentengen über die Schweizer Standortsuche nach einem Atomendlager. Vorne rechts die beiden Landräte Sven Hinterseh (Schwarzwald-Baar-Kreis) und Martin Kistler (Landkreis Waldshut). <em>Bild: Bernhard Lutz</em>
Blumberg Schweizer Atomendlager: Blumberg soll Sitz in der Regionalkonferenz erhalten
Die Schweiz informierte in Hohentengen über Standortsuche für Atomendlager. Es war kein offizieller Vertreter der Schweiz da. Landrat Sven Hinterseh aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis war sauer.
Rund 300 Besucher informieren sich in der Sporthalle Hohentengen über die Schweizer Standortsuche nach einem Atomendlager. Vorne rechts die beiden Landräte Sven Hinterseh (Schwarzwald-Baar-Kreis) und Martin Kistler (Landkreis Waldshut). <em>Bild: Bernhard Lutz</em>