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Atomkraftwerke am Hochrhein

Atomkraftwerke am Hochrhein

Aktuelle News zum Thema Atomkraftwerke am Hochrhein.

Hier finden Sie einen Überblick über alle Meldungen und Informationen zum Thema Atomkraftwerke am Hochrhein.

Die beiden schweizerischen Kernkraftwerke in Leibstadt und Beznau befinden sich in unmittelbarer Nähe zur deutschen Grenze bei Waldshut-Tiengen.

Der Betrieb beider Reaktoren wurde in der Vergangenheit immer wieder von Störfällen begleitet. Anwohner, vor allem auf deutscher Seite, fordern seit Längerem deren Stilllegung.

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Neueste Artikel
Waldshut-Tiengen Kernkraftwerk Leibstadt nach automatischer Abschaltung wieder am Netz
36 Stunden nach einer automatischen Abschaltung wegen einer defekten Druckmessung am Vordruckregler produziert das Kernkraftwerk Leibstadt seit Freitagmorgen wieder Strom.
Das Kernkraftwerk Leibstadt ist wieder am Netz. (Archivbild)
Meinung Atomgeld aus Leibstadt: Für die Freibad-Sanierung reicht es nicht
Aus dem sogenannten Nachbarschaftsfonds, der seit 1991 besteht, erhält auch Waldshut-Tiengen Zuwendungen vom Schweizer Atomkraftwerk Leibstadt. Ein Rechenspiel zeigt: Für eine Sanierung des Waldshuter Freibads, soeben per Bürgerentscheid gerettet, würde das Spenden-Potenzial nicht ausreichen.
Energie aus dem Schweizer Kernkraftwerk Leibstadt bringt als Nebenprodukt Spenden für die Große Kreisstadt Waldshut-Tiengen.
Waldshut-Tiengen Warum Beznau nicht mehr das älteste Atomkraftwerk ist
Aus dem Jahr 1969 und 1971 stammen die beiden Blöcke des Schweizer Kernkraftwerks Beznau, das 20 Autominuten von Waldshut steht. Auf der Liste der weltweit ältesten Atommeiler rangiert die Anlage weit oben, aber nicht an der Spitze.
Waldshut-Tiengen Schweizer Atomaufsicht: Das älteste Kernkraftwerk der Schweiz darf wieder ans Netz
Nur zwölf Kilometer Luftlinie trennt Waldshut-Tiengen vom Schweizer Kernkraftwerk Beznau. Im Frühling 2015 wurden an einem Reaktor rund 925 fehlerhafte Materialstellen am Reaktordruckbehälter entdeckt, nun darf Block 1 wieder ans Netz. Die Bundestagsabgeordneten aus dem Kreis Waldshut blicken mit Sorge auf die erneute Aufnahme.
Nach drei Jahren Stillstand darf der Block 1 (im Hintergrund) des Schweizer Kernkraftwerks Beznau wieder in Betrieb genommen werden. Am Reaktordruckbehälter wurden im März 2015 rund 925 Materialfehler entdeckt, der Betreiber Axpo konnte nun die Nuklearaufsichtsbehörde Ensi von der Sicherheit des Reaktors überzeugen.
Waldshut-Tiengen Maßnahmen bei Atomunfall: Das bedeuten die neuen Sicherheitszonen um die Schweizer Atomkraftwerke
Rund um die Schweizer Atomkraftwerke in Leibstadt und Beznau gelten neue Sicherheitszonen, die die Bevölkerung im Landkreis Waldshut einschließen. Die bereits existierenden Zentral, Mittel- und Außenzonen sind im Falle einer Evakuierung nun nach einer Vorgabe der Bundesstrahlenschutzkommission erweitert worden.
Das Regierungspräsidium Freiburg hat für den Umkreis der beiden schweizerischen Atomkraftwerke Leibstadt und Beznau eine neue Evakuierungszone eingerichtet.
Freiburg/Beznau Sorge um die Sicherheit von Beznau: Gutachten kritisiert Schweizer Kernkraftwerk
Eine Studie aus Freiburg äußert Bedenken an der Sicherheit des Schweizer Atomkraftwerks Beznau nahe der deutschen Grenze. Doch im Nachbarland will man sich nicht hineinreden lassen.
Das Schweizer Atomkraftwerk Beznau auf der künstlichen Insel der Aare, einem Rhein-Nebenfluss, besteht aus zwei Reaktorblöcken, die 1969 und 1971 in Betrieb gingen. Bild: Axpo
Waldshut-Tiengen Umweltministerin Hendricks (SPD) zu Leibstadt: "Ich verstehe, dass sich die Bürger bedroht fühlen"
Im Gespräch mit der SÜDKURIER-Lokalredaktion in Waldshut äußerten sich Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) und ihre Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter aus Lauchringen zu aktuellen Themen der Region. Neben dem Atomkraftwerk Leibstadt ging es dabei auch um die deutsche und Schweizer Suche nach einem Endlager für hoch radioaktiven Atommüll und das Biosphärengebiet Südschwarzwald.
Redaktionsbesuch beim SÜDKURIER in Waldshut (von links): SÜDKURIER-Regionalleiter Kai Oldenburg, Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD), Rita Schwarzelühr-Sutter (Parlamentarische Staatssekretärin und Lauchringer SPD-Bundestagsabgeordnete) und SÜDKURIER-Redakteurin Dana Coordes. <sup></sup><em>Bild: Sebastian Sieracki</em>
Leibstadt/Kreis Waldshut AKW Leibstadt: Bundespräsidentin nimmt deutsche Sorgen ernst
Die Schweizer Bundespräsidentin Doris Leuthard und das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat Ensi haben auf eine Unterschriftenaktion deutscher Organisatoren geantwortet. Sie versichern, dass beim Wiederanfahren des AKW Leibstadt alle Sicherheitsanforderungen erfüllt seien.
Gegenüber Waldshut, hier ein Blick aus dem Oberen Tor, ist seit 1984 das Schweizer Atomkraftwerk Leibstadt in Betrieb.
Themen des Tages 1000 Mal Nein zum Atomkraftwerk Leibstadt
Der deutsche Nachbar hat sich mit den Atommeilern am Hochrhein weitgehend arrangiert. Einige Bürger protestieren dennoch. Gerade die jüngste Panne in Leibstadt hat die Atomkraftgegner wieder mobilisiert.
Atommeiler vor der Haustür: Der Waldshuter Ortsteil Dogern mit dem Schweizer Atomkraftwerk Leibstadt. Die Grenze bildet der Rhein, zu erkennen in der Bildmitte.<em>Bild: dana Coordes</em>
Themen des Tages Dunkle Wolken über dem Hochrhein: Das Kernkraftwerk Leibstadt ist wieder in Betrieb
Nach dem Stillstand ist das Atomkraftwerk in Leibstadt seit einigen Tagen wieder am Netz. Rost an den Brennstäben führte zur Zwangspause, doch die Atomaufsicht versichert jetzt: Es bestehe keine Gefahr für die Umwelt.
Die Aufnahme zeigt das grenznahe Schweizer Atomkraftwerk Leibstadt am Hochrhein (Bild vom 30.03.2005). Seit Jahrzehnten bündelt das Nachbarland seine nuklearen Anlagen entlang der deutschen Grenze. Kritik an der Sicherheit der alten Meiler gibt es immer wieder.
Meinung AKW Leibstadt: Das Misstrauen ist berechtigt
Die Schweiz fährt das Atomkraftwerk Leibstadt wieder hoch, obwohl noch wichtige Fragen offen sind. Vertrauen kann so nicht entstehen, kommentiert SÜDKURIER-Politikchef Dieter Löffler.
Kantone Aargau/Solothurn Kantone entwickeln Szenarien zu Evakuierung nach Atomstörfall
Schweizer Kantone Solothurn und Aargau befassen sich mit der Planung, wie ein nuklearer Unfall bewältigt werden soll. Die Planungen sollen im März den Gemeinden und später der Bevölkerung vorgestellt werden.
Sicher oder doch nicht? Die Erdbebensicherheit des Schweizer Atomkraftwerks Beznau war Gegenstand einer Klage vor dem Schweizer Bundesverwaltungsgericht in St.&nbsp;Gallen. Die Richter stützen in ihrem Urteil die Schweizer Atomaufsichtsbehörde Ensi: "Das Ensi hat die Erdbebensicherheit des KKW Beznau korrekt beurteilt. Bild: Alessandro Dell Bella/dpa
Waldshut Chance für Kernkraftgegner: Die Schweiz stimmt über den Atomausstieg ab
Die Schweizer Stimmbürger können am Sonntag, 27. November, über den Atomausstieg abstimmen. Beide Lager, Befürworter und Gegner, führen Arbeitsplätze als Argument ins Feld.
Die Aufnahme zeigt das grenznahe Schweizer Atomkraftwerk Leibstadt am Hochrhein (Bild vom 30.03.2005). Seit Jahrzehnten bündelt das Nachbarland seine nuklearen Anlagen entlang der deutschen Grenze. Kritik an der Sicherheit der alten Meiler gibt es immer wieder.
Bern/Waldshut Schweizer Atomkraft: Kommt der rasche Ausstieg? Abstimmung am Sonntag
Am kommenden Sonntag, 27. November, stimmen die Schweizer über einen schnellen Ausstieg aus der Atomkraft ab. Wird die Initiative angenommen, könnten bereits bis 2017 Drei Meiler stillgelegt werden.
Auch das am Hochrhein gegenüber Waldshut liegende Atomkraftwerk Leibstadt muss erdbebensicherer werden, verlangt das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat.
Schweizer Atomkraftwerke: Risiko Flugzeugabsturz als Geheimsache
Was passiert, wenn ein Verkehrsflugzeug auf die Schweizer Atomkraftwerke Leibstadt oder Beznau nahe Waldshut-Tiengen stürzt? Daten einer neuen Untersuchung durch die Atomaufsichtsbehörde ENSI sind als geheim eingestuft.
Das Schweizer Atomkraftwerk Beznau auf der künstlichen Insel der Aare, einem Rhein-Nebenfluss, besteht aus zwei Reaktorblöcken, die 1969 und 1971 in Betrieb gingen. Bild: Axpo
Eilmeldung Schäden im Reaktor: Reaktor Leibstadt dieses Jahr nicht mehr ans Netz
Das seit August wegen Revision abgeschaltete Schweizer Atomkraftwerk Leibstadt geht dieses Jahr nicht mehr ans Netz. Offenbar sind die Korrosionsschäden an den Brennelementen umfangreicher als bislang angenommen. Eine Wiederinbetriebnahme ist für Februar 2017 geplant.
Das Kernkraftwerk Leibstadt soll nach einem längeren Stillstand ab Februar wieder Strom produzieren. Bild: Juliane Schlichter
Waldshut-Tiengen Grün-Schwarzer Koalitionsvertrag: Schweizer Atomkraftwerke abschalten
Klare Forderungen zu Schweizer Atomanlagen, Bekenntnis zur Hochrhein-Autobahn, Elektrifizierung der Eisenbahnlinie Waldshut-Basel, Begrenzung des Fluglärms: Dies sind Punkte, die im Koalitionsvertrag für eine grün-schwarze Landesregierung enthalten sind.
Ohne Dampf zeigt sich das Schweizer Atomkraftwerk Leibstadt gegenüber Waldshut. Die Anlage bleibt wegen Brennelementschäden länger abgeschaltet als geplant. <em>Bild: Roland Gerard</em>
WaldshutTiengen Umweltminister Franz Untersteller ist sich einig mit dem Waldshuter Kreistag: Die Schweizer Atomkraftwerke Beznau und Leibstadt müssen abgeschaltet werden
Die Landesregierung will beharrlich die Stilllegung der Atomkraftwerke Beznau und Leibstadt fordern. Eine Antwort auf die Resolution der Waldshuter Kreisräte gibt Landesumweltminister Franz Untersteller in einem Schreiben.