Thema & Hintergründe

Atomkraftwerke am Hochrhein

Aktuelle News zum Thema Atomkraftwerke am Hochrhein: Hier finden Sie einen Überblick über alle Meldungen und Informationen zum Thema Atomkraftwerke am Hochrhein. Die beiden schweizerischen Kernkraftwerke in Leibstadt und Beznau befinden sich in unmittelbarer Nähe zur deutschen Grenze bei Waldshut-Tiengen. Der Betrieb beider Reaktoren wurde in der Vergangenheit immer wieder von Störfällen begleitet. Anwohner, vor allem auf deutscher Seite, fordern seit Längerem deren Stilllegung.
Neueste Artikel
Waldshut-Tiengen Warum Beznau nicht mehr das älteste Atomkraftwerk ist
Aus dem Jahr 1969 und 1971 stammen die beiden Blöcke des Schweizer Kernkraftwerks Beznau, das 20 Autominuten von Waldshut steht. Auf der Liste der weltweit ältesten Atommeiler rangiert die Anlage weit oben, aber nicht an der Spitze.
Waldshut-Tiengen Schweizer Atomaufsicht: Das älteste Kernkraftwerk der Schweiz darf wieder ans Netz
Nur zwölf Kilometer Luftlinie trennt Waldshut-Tiengen vom Schweizer Kernkraftwerk Beznau. Im Frühling 2015 wurden an einem Reaktor rund 925 fehlerhafte Materialstellen am Reaktordruckbehälter entdeckt, nun darf Block 1 wieder ans Netz. Die Bundestagsabgeordneten aus dem Kreis Waldshut blicken mit Sorge auf die erneute Aufnahme.
Nach drei Jahren Stillstand darf der Block 1 (im Hintergrund) des Schweizer Kernkraftwerks Beznau wieder in Betrieb genommen werden. Am Reaktordruckbehälter wurden im März 2015 rund 925 Materialfehler entdeckt, der Betreiber Axpo konnte nun die Nuklearaufsichtsbehörde Ensi von der Sicherheit des Reaktors überzeugen.
Blumberg Werner Adrion: Wasserkraft ist besser als Windkraft
Welchen Nutzen hat die Windkraft? Werner Adrion (69) aus Löffingen war beim Kraftwerk Laufenburg jahrelang in der Netzleitstelle Donaueschingen, die letzten acht Jahre als Leiter. Er vergleicht die Leistung von Kraftwerken mit Wasserkraft und Atomreaktoren mit der Windkraftanlagen.
Das Wasserkraftwerk Rheinfelden der heutigen Energiedienst Holding AG (früher Kraftwerk Laufenburg) erzeugt seit 100 Jahren Strom. Nach dem Neubau erzeugt es jährlich drei Milliarden Kilowattstunden Strom.
Kanton Aargau Atomkraftwerk Leibstadt ist schon wieder vom Netz
Das Atomkraftwerk Leibstadt ist wieder vom Netz genommen worden. Ein technisches Problem beim Umschalten der Speisewasserpumpen führte zu einer automatischen Reaktorschnellabschaltung.
Leibstadt/Schweiz Kernkraftwerk Leibstadt ist wieder am Netz
Die Jahreshauptrevision im Kernkraftwerk Leibstadt ist beendet. Das Atomkraftwerk gegenüber Dogern ist seit Montag, 18. Dezember wieder am Netz.
Das Kernkraftwerk Leibstadt ist nach der Jahreshauptrevision wieder am Netz. Bild: Dana Coordes
Waldshut-Tiengen Atomkraftwerk Leibstadt wartet auf Neustart
Die Ursachen für Schäden an Brennstoffrohren in Leibstadt sind noch nicht vertieft analysiert. Vor dem Waldshuter Kreistag stelten sich Kraftwerksdirektor Andreas Pfeiffer und der Chef der Schweizer Atomaufsicht, Hans Wanner, den kritischen Fragen der Kreisräte.
Das Kernkraftwerk Leibstadt
Waldshut-Tiengen Atomkraftwerk Leibstadt muss Abluftdaten herausgeben
Wieviel radioaktive Abluft den Kamin des Schweizer Kernkraftwerks Leibstadt (KKL) verlassen hat, muss öffentlich gemacht werden. In einem durch Greenpeace ausgelösten Rechtsstreit sind die Betreiber jetzt unterlegen.
Der Kamin an der Reaktorkuppel des Schweizer Atomkraftwerks Leibstadt gibt Radioaktivität an die Umwelt ab. <em>Bild: Roland Gerard</em>
Zurzibiet Ungewisse Zukunft: Rafuna braucht Ersatz-Wärmequellen
Das Fernwärmenetz Regionale Fernwärme unteres Aaretal (Refuna) Refuna braucht neue Energieträger nach dem Ende des AKW Beznau. Die Axpo scheiterte einst mit Wärme-Projekt am Widerstand der Bevölkerung. Ein neuer Versuch könnte die Versorgungslücke im unteren Aaretal schließen.
Waldshut-Tiengen Umweltministerin Hendricks (SPD) zu Leibstadt: "Ich verstehe, dass sich die Bürger bedroht fühlen"
Im Gespräch mit der SÜDKURIER-Lokalredaktion in Waldshut äußerten sich Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) und ihre Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter aus Lauchringen zu aktuellen Themen der Region. Neben dem Atomkraftwerk Leibstadt ging es dabei auch um die deutsche und Schweizer Suche nach einem Endlager für hoch radioaktiven Atommüll und das Biosphärengebiet Südschwarzwald.
Redaktionsbesuch beim SÜDKURIER in Waldshut (von links): SÜDKURIER-Regionalleiter Kai Oldenburg, Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD), Rita Schwarzelühr-Sutter (Parlamentarische Staatssekretärin und Lauchringer SPD-Bundestagsabgeordnete) und SÜDKURIER-Redakteurin Dana Coordes. <sup></sup><em>Bild: Sebastian Sieracki</em>
Leibstadt Infoveranstaltung zu Brennelementen
Das Kernkraftwerk Leibstadt informiert in einer Öffentlichkeitsveranstaltung am 3. Mai über die Oxidation von Brennelementen.
Singen Weit weg, nah dran und ein Grenzfall...
Die Singener SÜDKURIER-Redaktion erreichen viele Pressemitteilungen. In der Rubrik "Von Parteien, Abgeordneten und Verbänden" werden sie in prägnanter Form präsentiert.
Nils Epprecht.
Leibstadt/Kreis Waldshut AKW Leibstadt: Bundespräsidentin nimmt deutsche Sorgen ernst
Die Schweizer Bundespräsidentin Doris Leuthard und das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat Ensi haben auf eine Unterschriftenaktion deutscher Organisatoren geantwortet. Sie versichern, dass beim Wiederanfahren des AKW Leibstadt alle Sicherheitsanforderungen erfüllt seien.
Gegenüber Waldshut, hier ein Blick aus dem Oberen Tor, ist seit 1984 das Schweizer Atomkraftwerk Leibstadt in Betrieb.
Themen des Tages 1000 Mal Nein zum Atomkraftwerk Leibstadt
Der deutsche Nachbar hat sich mit den Atommeilern am Hochrhein weitgehend arrangiert. Einige Bürger protestieren dennoch. Gerade die jüngste Panne in Leibstadt hat die Atomkraftgegner wieder mobilisiert.
Atommeiler vor der Haustür: Der Waldshuter Ortsteil Dogern mit dem Schweizer Atomkraftwerk Leibstadt. Die Grenze bildet der Rhein, zu erkennen in der Bildmitte.<em>Bild: dana Coordes</em>