Thema & Hintergründe

Atomkraftwerke am Hochrhein

Aktuelle News zum Thema Atomkraftwerke am Hochrhein: Hier finden Sie einen Überblick über alle Meldungen und Informationen zum Thema Atomkraftwerke am Hochrhein. Die beiden schweizerischen Kernkraftwerke in Leibstadt und Beznau befinden sich in unmittelbarer Nähe zur deutschen Grenze bei Waldshut-Tiengen. Der Betrieb beider Reaktoren wurde in der Vergangenheit immer wieder von Störfällen begleitet. Anwohner, vor allem auf deutscher Seite, fordern seit Längerem deren Stilllegung.
Neueste Artikel
Waldshut-Tiengen Atomkraftgegner wollen Schweizer Atomwirtschaft den Marsch blasen
Die Bürgerinitiative Zukunft ohne Atom (ZoA) ruft für Samstag, 11. Oktober, zu einer Protestkundgebung vor dem Waldshuter Rathaus gegen Schweizer Kernkraftwerk Beznau, das vor 50 Jahren in Betrieb ging. Dabei wollen sie den Betreibern des Kraftwerks nicht nur mit Instrumenten kräftig den Marsch blasen, wie sie ankündigen.
50 Jahre Beznau I sind für die Bürgerinitiative Zukunft ohne Atom (ZoA) kein Grund zum Feiern. Stattdessen soll den Betreibern am Samstag, 12. Oktober, vor dem Waldshuter Rathaus in Reden und auch musikalisch der Marsch geblasen werden.
Kreis Waldshut Atomkraftwerk Beznau muss bei Hitze die Produktion drosseln oder einstellen
Schweizer Bundesamt für Energie verhängt strenge Auflagen für das Kernkraft Beznau auf der Aare-Insel bei Döttingen im Kanton Aargau. Das Kühlwasser darf das Wasser der Aare nur bis 25 Grad aufheizen. Beznau-Betreiber Axpo kritisiert die Anordnung als „nicht nachvollziehbar“.
Steigt die Wassertemperatur der Aare über 25 Grad Celsius, muss das Schweizer Atomkraftwerk Beznau seine Leistung stark drosseln oder ganz heruntergefahren werden. Das hat das Schweizer Bundesamt für Energie angeordnet.
Kreis Waldshut Atomkraftwerk Leibstadt steht nach Panne schon wieder still
Störfall unmittelbar nach der der vierwöchigen Jahresrevision: Ein Defekt im Pumpensystem führt zur Abschaltung des 35 Jahre alten Schweizer Kernkraftwerks am Ufer des Hochrheins gegenüber Waldshut.
Ansicht des schweizerischen Atomkraftwerks Leibstadt am Hochrhein, von der deutschen Seite (Kreis Waldshut) aus gesehen.
Waldshut-Tiengen Revision im Kernkraftwerk Leibstadt: Experten reisen dafür aus den USA an
Im Kernkraftwerk Leibstadt (KKL) wird aktuell die Jahreshauptrevision durchgeführt. 1 000 Spezialisten aus vielen Ländern sind dafür im Einsatz, unter anderem aus der USA. Mindestens vier Wochen ist das KKL abgeschaltet. Wir verraten, welche Spezialisten mit den diffizilen Aufgaben betreut sind.
Der offene Kern des Kernkraftwerks Leibstadt.
waldshut Neue Studie zu Schweizer Atomkraftwerken: Risiken werden deutlich unterschätzt
Die Risiken eines Super-GAU in einem Schweizer Atomkraftwerk sind deutlich größer als bislang angenommen. Das behauptet eine Studie des Genfer Institut Biosphère. Im Falle eines Atomunfalls wie in Fukushima oder Tschernobyl könnten bis zu 100 000 Menschen verstrahlt werden, 500 000 müssten umgesiedelt werden. Die Schweizer Atomaufsicht Ensi hält solche Szenarien aber für „höchst unwahrscheinlich“.
Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace fordern 2016 auf einem Plakat die Abschaltung der Uraltreaktoren in der Nähe zur deutschen Grenze. Bild: dpa
Waldshut-Tiengen Atommüllendlager: Leibstadt als Standort für Brennelement-Verpackung?
Wird das Kernkraftwerk Leibstadt gegenüber Waldshut als Atomstandort noch erweitert? Jetzt wurde bekannt, dass die Anlage für eine Brennelement-Verpackungsanlage mit im Fokus ist. Hintergrund ist das geplante Schweizer Endlager. Scharfe Kritik kommt vom CDU-Abgeordneten Felix Schreiner.
Das Schweizer Atomkraftwerk Leibstadt steht am Hochrhein gegenüber Waldshut.
Waldshut-Tiengen Atomaufsicht meldet erneute Panne im Atomkraftwerk Leibstadt bei Waldshut
Erneut hat die Schweizer Atomaufsicht über eine Panne im Schweizer Atomkraftwerk Leibstadt bei Waldshut berichtet. Bei der Revision 2018 soll es in der Reaktorkuppel durch menschliches Versagen zu einer unerwarteten Erhöhung der Radioaktivität gekommen sein.
Eine neuerliche Panne im Schweizer Kernkraftwerk Leibstadt hat die Aufsichtsbehörde gemeldet.
Kreis Waldshut Ein Mitarbeiter des Kernkraftwerks Leibstadt hat wiederholt Prüfprotokolle gefälscht
Ein Mitarbeiter des Kernkraftwerks Leibstadt (KKL) hat innerhalb von zwei Jahren wiederholt Prüfprotokolle gefälscht. Dabei ging es um Funktionstests an drei Strahlenmessgeräten. Diese dienen unter anderem der Erfassung der Radioaktivität an Brennelement-Transportbehältern, die ins Zwischenlager nach Würenlingen gingen.
Am Kernkraftwerk Leibstadt hat ein Mitarbeiter Prüfungsprotokolle gefälscht.