Eishockey Wild Wings sind zu harmlos

Schwenningen verliert in Bremerhaven mit 0:1. Das Cortina-Team bleibt damit zum zweiten Mal in Folge in der Deutschen Eishockey Liga ohne Tor

Kein Tor, keine Punkte, es war ein tristes Wochenende für die Schwenninger Wild Wings in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Zunächst das 0:3 am Freitagabend in Nürnberg, von wo aus die Schwenninger am Samstag weiter nach Bremerhaven reisten. Dort wurde es am Sonntagnachmittag allerdings auch nicht besser. 0:1 (0:1, 0:0, 0:0) hieß es dort aus Wild-Wings-Sicht.Vor allem das schwache erste Drittel sollte dem Team Sorgen bereiten.

Die weite Anreise kann diesmal keine Ausrede sein. Schon seit Samstag waren die Gäste in Bremerhaven, am Morgen des Spieltags trainierten sie sogar noch einmal kurz. Und doch taten sie sich verdammt schwer, in die Partie zu finden. Offensiv ist von den Gäste in den ersten 20 Minuten überhaupt nichts zu sehen. Und in der Defensive erlauben sie sich viele Fehler und Lücken, die Bremerhaven allerdings nur einmal nutzt. In der 10. Minute trifft Chad Nehring mit einem Schuss unter die Latte zum 1:0 für die Gastgeber. Die mussten sich nach Drittel eins allerdings grämen, nicht höher zu führen. Im zweiten Abschnitt verläuft die Partie schon etwas ausgeglichener, nun zeigen sich auch die Gäste in der Offensive. Die besseren Chancen aber haben weiterhin die Gastgeber. Schrecksekunde im Minute 35 für Wild-Wings-Torwart Dustin Strahlmeier: Er bekommt heftig eine auf die Maske und fällt zu Boden. Nach wenigen Sekunden steht er wieder, muss aber seinen Helm richten lassen. Ein Tor fällt in diesem Drittel nicht mehr, es ist kein wirklich gutes Eishockey-Spiel.

Im letzten Abschnitt sind die Gäste plötzlich wacher. Trainer Pat Cortina hat seine Sturmreihen verändert, das bringt deutlich mehr Schwung und Chancen. Aber keinen Treffer mehr. Zumal sich die Wild Wings in der Schlussphase eine Strafzeit leisten, wodurch sie die erhoffte Aufholjagd mit einem Mann weniger versuchen müssen. Die letzte Gelegenheit hat Will Acton, er kann sich aber gegen die Bremerhavener Defensive nicht durchsetzen (59.). Eine halbe Minute vor Schluss nimmt Cortina seinen Schlussmann Strahlmeier vom Eis, aber auch das bringt letztlich nichts mehr.

Für die Schwenninger geht es bereits am Dienstag mit dem nächsten Auswärtsspiel weiter. Um 14 Uhr sind sie zu Gast bei den Augsburger Panthern und müssen mit aller Macht ihre Torflaute beenden. Das nächste Heimspiel steigt am Freitagabend (19.30 Uhr) gegen die Düsseldorfer EG.

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