Fußball Und das wäre unsere C-Elf

Panini und Rewe lagen mit ihren Prognosen zum deutschen WM-Kader nur bedingt richtig. Die Daheimgebliebenen könnten aber auch noch eine ganz passable Mannschaft bilden.

Lediglich 18 Spieler hat der italienische Traditionsverlag Panini in sein Stickeralbum zur Fußball-WM 2018 für den Kader der deutschen Nationalmannschaft nominiert. Bis auf Emre Can und Mario Götze sind tatsächlich auch alle im vorläufigen Aufgebot von Joachim Löw dabei (Neuer, Hummels, Rüdiger, Boateng, Kimmich, Hector, Draxler, Kroos, Goretzka, Brandt, Rudy, Sané, Özil, Khedira, Götze, Müller und Werner). Zwei Nieten also bei 18 Versuchen. Nicht schlecht! Anders sieht es beim Klebeheftchen eines großen Lebensmittelhändlers aus. Wer mit Rewe klebt, bekommt einen 30er-Kader mit vier Torhütern (Perfekt; Neuer, ter Stegen, Leno, Trapp) angeboten, zu dem neben den bereits bei Panini genannten Herren allerdings auch Höwedes, Mustafi, Schürrle, Weigl, Stindl und Sandro Wagner gehören. Fehlt nur noch Großkreutz. Und dass bei denen der Durm drin wäre. Wagner ist aus Zorn und Enttäuschung nach seiner Nichtberücksichtigung am Mittwochabend übrigens zuerst zurückgetreten und hat dann nachgetreten (siehe Geschichte auf dieser Seite), weswegen wir an die für ihn vorgesehene Stelle im Rewe-Heftchen gleich einen selbstgemalten Petersen geklebt haben.

Immerhin hat er aber den Platz in unsere Top-Elf der Verletzten und Daheimgebliebenen sicher. Die sieht nämlich so aus: Im Tor Sven Ulreich. Abwehr: Mustafi, Höwedes, Badstuber, Schmelzer. Mittelfeld: Weigl, Götze, Schürrle, Stindl, Can. Sturm: Wagner. Keine schlechte Mannschaft, oder? Als Nationaltrainer bestimmen wir Jürgen Klopp, der macht die BVB-Sorgenkinder wieder flott. Daher Durm drin anstelle des einst königsblauen Höwedes. Jetzt noch ein Duell mit der Löw-Auswahl kurz vor dem Abflug nach Russland. Das wär’s.

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