Olympia „Der Wind hat nicht mitgespielt“

Fabian Rießle von der SZ Breitnau wird in Pyeongchang in der Nordischen Kombination Siebter. Wegen schlechter Windverhältnisse beim Sprung ist nicht mehr möglich.

Pech auf der Schanze, stark in der Loipe: Lässt sich so Ihr Wettkampf zusammenfassen?

Ja, so kann man es sagen. Ich war mit meinem Sprung eigentlich zufrieden, wie mit allen bislang hier bei Olympia. Aber der Wind hat nicht mitgespielt. Vielleicht wäre es besser gewesen, den ein oder anderen noch mal vom Balken runterzuholen – mich zum Beispiel. Der Lauf war dann richtig gut, mehr als Rang sieben aber war nicht mehr möglich.

Sie hatten sicherlich mehr erwartet.

Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass ich zufrieden bin. Wir wissen alle, dass jeder von uns das leisten kann, was Eric heute geschafft hat.

Wie erleben Sie die Spiele bisher?

Die Wettkampfstätten sind sehr gut. Nur das Wetter mit dem starken Wind ist unangenehm. Und es ist schade, dass nur so wenige Zuschauer da sind. Vor allem draußen an der Strecke ist es schon sehr still.

Haben Sie schon einen Wettkampf ihrer Freundin Sandra Ringwald gesehen?

Beim Sprint habe ich beim Prolog vorbeigeschaut, danach wurde der Wind zu stark. Bei ihrem nächsten Wettkampf will ich mir auf jeden Fall die Zeit nehmen, zuzuschauen. Mal sehen, was mein Schatz dann schafft.

Im Sprint hatte Sandra Pech.

Ja, aber letztlich ist alles nur Sport. Es gibt Schlimmeres im Leben.

Fragen: Marco Scheinhof

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