Regionalsport Schwarzwald „Wir haben alles gegeben“

Rückblick auf den 15. Spieltag in der Kreisliga A 1. Weilersbachs Trainer Pastore verärgert

Fußball-Kreisliga A, Staffel 1: Obwohl das Spiel des Spitzenreiters FC Fischbach bei der SG Vöhrenbach/Hammereisenbach abgesagt wurde, sicherte sich Fischbach den Herbstmeistertitel. Während die DJK Villingen II nach Punkten aufschloss, kassierte der Tabellendritte FC Weilersbach beim Schlusslicht FC Peterzell eine 2:3-Niederlage. „Die schlechten äußeren Bedingungen dürfen keine Ausrede darstellen, denn der Kunstrasenlatz war gut bespielbar. Wir haben auf ganzer Linie enttäuscht und alles vermissen lassen, was du in so einer Partie bringen musst“, ärgerte sich Weilersbachs Trainer Nunzio Pastore. Jeder einzelne Spieler habe enttäuscht. Für Pastore gehört so eine Partie zum Lernprozess. Er wolle gern die zwei Spitzenteams weiterhin unter Druck setzen, betont aber auch: „Ein Aufstieg ist bei uns kein Thema. Platz drei allerdings schon.“

Mit Erleichterung nahmen nach der jüngsten Talfahrt Mannschaft, Trainer und Umfeld des FC Peterzell den Sieg wahr. „Wir haben kämpferisch alles gegeben. Meine Mannschaft hat sich ein dickes Lob verdient. Allerdings stehen wir immer noch am Tabellenende. Wir sollten in den letzten zwei Partien vor der Winterpause dieses Spiel als Maßstab nehmen und daran anknüpfen“, betont Trainer Giovanni Mercuri. Er hofft auf eine Initialzündung, weiß aber auch: „Die personelle Lage bleibt bei uns angespannt. Wir müssen uns auch zukünftig jeden Punkt hart erkämpfen.“

Vor der Partie gegen die SG Buchenberg lautete die Frage beim FC Kappel: Geht es in der Tabelle nach oben oder unten. Der 3:1-Erfolg sorgte für etwas Entspannung. „Die erste Viertelstunde im Spiel war wegen des Wetters grenzwertig. Ich habe durch den Hagel und den Sturm von der Außenlinie nichts vom Spiel gesehen: Da ist es völlig klar, dass die Begegnung weder für die Zuschauer noch für die Spieler ein Leckerbissen war“, analysiert Spielertrainer Kai Bommer. Ihm sind die drei Punkte wichtig. Über das Wie werde schon bald nicht mehr gesprochen. „Wenn ich unsere katastrophale Vorbereitung als Maßstab nehme, ist Rang sechs in Ordnung. Wir haben bisher zwei, drei unterirdisch schlechte Spiele abgeliefert, doch mit der Vorrunde bin ich einigermaßen zufrieden“, zieht Bommer eine Zwischenbilanz.

Zwei Minuten nach der 1:0-Führung kassierte der VfB Villingen gegen Triberg den 1:1-Ausgleich, mit dem die Partie auch endete. „Wir haben zwei Big Points liegen lassen. Wir hatten 85 Prozent Ballbesitz und müssen drei Punkte mitnehmen. Triberg hat es letztlich gut gemacht, wobei uns ein klarer Treffer aberkannt wurde, was aber keine Ausrede darstellen soll“, bilanziert Trainer Toni Szarmach. Er sieht weiterhin viele Baustellen in seiner Elf, weshalb es aktuell nicht für einen der ersten drei Plätze langt. Immerhin hat es der VfB nach dem schwachen Saisonstart wieder in die Spur geschafft, wobei Szarmach mit den bisherigen 22 Punkten nicht zufrieden ist.

Wie in Kappel lautete auch beim FC Schönwald vor dem Derby beim FC Schonach II die Frage: Nach unten oder oben? Die Elf von Trainer Alexander Schätzle feierte einen 2:0-Sieg. „Der Erfolg war sehr wichtig. Wir wollten stabil stehen und zu Null spielen. Das ist uns einigermaßen gelungen“, freut sich Schätzle. Der Erfolg sei auch für die Stimmung innerhalb der Mannschaft sehr wichtig gewesen, denn mit 16 Punkten steht der Bezirksliga-Absteiger nur knapp über den Abstiegsplätzen. „Es geht für uns in der Runde allein darum, in der Liga zu bleiben. Wir haben eine junge Mannschaft, die mitten in ihrer Entwicklung steht“, fügt Schätzle an.

Wie schon oft in der Saison brauchte der SV Nußbach auch bei der DJK Villingen eine lange Anlaufzeit. Mit 0:3 lagen die Spieler um Richard Dittrich bereits zurück, bevor noch zwei Treffer gelangen. „Wir hatten die Chance zum Ausgleich, durch ein taktisches Foul der Gastgeber wurde uns die Möglichkeit genommen. So hat Villingen etwas glücklich die drei Punkte mitgenommen, was aber aufgrund der ersten Halbzeit in Ordnung geht“, sagt Dittrich. Für ihn sind die 15 Punkte bei Saison-Halbzeit „viel zu wenig“. Seine Elf habe taktisch nicht immer alle Vorgaben umgesetzt und durch individuelle Fehler eine bessere Ausgangsposition vergeben. „Wir verteilen zu oft Geschenke. Außerdem würde ich mir einen größeren Konkurrenzkampf um die ersten elf Plätze wünschen“, ergänzt Dittrich.

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