Villingen-Schwenningen "Wir dürfen keine Sekunde nachlassen"

FC 08 Villingen spielt beim SV Bühlertal. Niederschmetternde Diagnose für Cristilli

Fußball-Verbandsliga: SV Bühlertal – FC 08 Villingen (Samstag, 15.30 Uhr). Bei der "Mission Meisterschaft" geht es am Samstag für den FC 08 ins mittelbadische Bühlertal, wo der einheimische SV auf Platz 11 noch einige Punkte gegen den Abstieg holen sollte. Unter der Woche war die schwere Verletzung von Danilo Cristilli vom vergangenen Samstag Thema bei den Nullachtern. Die niederschmetternde Diagnose für Cristilli: Das vordere und das hintere Kreuzband sind gerissen, zudem wurde der Meniskus in Mitleidenschaft gezogen. "Danilo hat es von allen vier Spielern am allerschwersten erwischt", sagt FC 08-Trainer Jago Maric. Eine Verletzungsdauer von gut einem halben Jahr wie bei den anderen "Kreuzbandriss-Opfern" Damian Kaminski, Gian-Luca Reho und Manuel Stark wäre vor diesem Hintergrund wohl noch das Optimum

Dennoch muss sich das Team auf die samstägliche Aufgabe konzentrieren: "Wir dürfen keine Sekunde nachlassen, ansonsten riskieren wir Punktverluste", warnt Maric. Er geht nicht davon aus, dass die Partie einen ähnlich glatten Verlauf nimmt, wie das 6:0 beim letzten Auswärtsauftritt in Stadelhofen. Maric: "Für Bühlertal geht es um viel, so dass es durchaus eng werden kann." Andererseits sei sein Team gewappnet und gehe mit sehr viel Selbstvertrauen an diese Aufgabe heran. Der verletzte Cristilli dürfte von Ali Günes ersetzt werden. Eventuell plant Maric auch noch ein, zwei weitere Umstellungen. Denkbar wäre etwa, dass Benedikt Haibt neben Nedzad Plavci in den Sturm rückt. Auch Tobias Weißhaar stünde dem Verbandsliga-Team wieder zur Verfügung. Eventuell bekommt auch Gian-Luca Reho Einsatzzeit, während Damian Kaminski wohl in der U 23 auflaufen wird. Immer noch zu früh kommt das Wochenende derweil für Manuel Stark. Im Tor steht bei den Nullachtern auch in Bühlertal "Mister Zuverlässig", Christian Mendes.

Was die generelle Lage in der Liga betrifft, will Maric aufgrund der vier Punkte und 21 Tore Vorsprung auf den Freiburger FC keineswegs von einer Vorentscheidung sprechen. "Der FFC ist durchaus in der Lage, alle restlichen Spiele zu gewinnen", glaubt der Villinger Trainer. Am Samstag wartet auf die Freiburger Mannschaft von Trainer Ralf Eckert mit Oberliga-Absteiger Kehler FV aber ein größeres Kaliber. Für den FC Denzlingen, der als Tabellendritter bereits acht Punkte Rückstand auf den FC 08 aufweist, das schlechtere Torverhältnis und eine Partie mehr ausgetragen hat, dürfte es noch viel schwerer werden, in den letzten Spieltagen an die Villinger heranzukommen.

So oder so gilt bei den Nullachtern die Losung von Maric: "Wir schauen nur auf uns. Wenn wir gewinnen, kann uns egal sein, wie die anderen spielen."

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