Regionalsport Schwarzwald Wild Wings niederlage: "Zum Glück keine neuen Verletzten"

Pat Cortina analysiert SERC-Niederlage in Berlin. Mit Kölner Haien wartet der nächste großer Name

Eishockey: Nur 72 Stunden haben die Schwenninger Wild Wings Zeit, sich über die 1:3-Niederlage bei den Eisbären Berlin zu ärgern. Am Sonntag (19 Uhr) erwartet den SERC mit den Kölner Haien schon der nächste Top-Gegner.

Das Spiel in der Bundeshauptstadt begann aus SERC-Sicht vielversprechend. Markus Poukkala brachte die Gäste nach 19 Minuten in Führung. Diese hatte aber nicht lange Bestand, da die Eisbären durch Louis-Marc Aubry nur Sekunden später zum Ausgleich kamen. Mit einem Doppelschlag im Mitteldrittel setzte sich das Team von Uwe Krupp dann entscheidend ab.

Schwenningens Coach Pat Cortina fand nach der Landung in Stuttgart am Freitag die richtigen Worte zur Niederlage seines ersatzgeschwächten Teams. "Wir hatten gute und schlechte Phasen. Berlin war im ersten Drittel besser. Wir haben aber wenige gute Chancen zugelassen. Das 2:1 im zweiten Drittel kam zu einem schlechten Zeitpunkt." Angesichts der angespannten Personallage war der Kanadier mit seiner neu formierten vierten Angriffsreihe mit Lennart Palausch und den Verteidigern Kyle Sonnenberg und Dominik Bohac zufrieden. "Sie haben gemacht, was sie konnten. Sie brachten viel Energie auf das Eis und erlaubten den anderen Angreifern, sich genügend auszuruhen."

Die beste Nachricht einer ernüchternden Auswärtsreise war, dass sich kein weiterer Verletzter ins gut gefüllte Lazarett gesellen muss. "Es sind zwar alle müde, aber glücklicherweise nicht verletzt. Wir haben nun bis Sonntagabend genug Zeit, ums uns zu erholen", betont Cortina.

Zu früh kommt das Heimspiel gegen Köln allerdings für die Angreifer Tobias Wörle (Verletzung am Oberkörper) und Andrée Hult (Verdacht auf Gehirnerschütterung). Auch hinter dem Einsatz von István Bartalis steht noch ein dickes Fragezeichen. "Ich hoffe, dass István am Samstag Schlittschuh laufen kann. Ob er spielt, werden wir kurzfristig sehen. Bei Hult und Wörle bezweifle ich, dass sie rechtzeitig fit werden", erklärt Cortina. Zur Suche nach Neuzugängen kann er noch keine Fortschritte vermelden.

Nun legt der Trainer die volle Konzentration auf die Kölner Haie. Die Rheinländer stellen mit 43 Toren den gefährlichsten Angriff der Liga. Zudem scheint das Team von Cory Clouston nach drei Niederlagen in Serie mit dem 6:1-Sieg in Ingolstadt wieder in die Erfolgsspur gefunden zu haben. Cortina: "Köln ist physisch sehr stark. Zudem sind sie sehr tief besetzt und haben eine hohe Qualität. Wir werden sehr gut spielen müssen, um dagegenzuhalten", zeichnet der Trainer voraus.

Um den Anschluss an die vorderen Plätze nicht zu verlieren, sind die Kölner Haie in Schwenningen unter Zugzwang. Auf der anderen Seite laufen die Wild Wings Gefahr, bei einer Niederlage von den Plätzen für die Pre-Playoffs zu rutschen. Es steht somit für beide Seiten viel auf dem Spiel. Die Schwenninger hoffen am Sonntagabend auf rund 4000 Zuschauer in der Helios Arena.

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