Regionalsport Schwarzwald Wild Wings: "Wir brauchen noch drei Punkte"

Schwenningen kämpft um Playoff-Qualifikation. SÜDKURIER-Umfrage bei SERC-Fans

Eishockey: Noch nie waren die Chancen der Wild Wings seit ihrer Rückkehr in die Deutsche Eishockey Liga so gut, die Playoff-Runde zu erreichen. Drei Spieltage vor Ende der Hauptrunde belegen die Schwenninger Platz zehn, jenen Rang, der gerade noch zur Qualifikation für die Pre-Playoffs reicht. Aktuell liegen die Neckarstädter drei Punkte vor dem Tabellen-Elften Düsseldorf. Wir haben einige SERC-Fans gefragt, wie sie die Aussichten der Wild Wings beim Saison-Endspurt einschätzen.

Wolfgang Jack, Königsfeld (Fanbeauftragter der Wild Wings): Wenn wir noch drei Punkte holen, sollte es reichen, zumal wir gegenüber Düsseldorf mit zehn Toren im Vorteil sind. Die DEG wird ihr Auswärtsspiel in Nürnberg sicherlich verlieren. Die drei Punkte holen wir übrigens gleich im ersten Heimspiel nach der Pause gegen Mannheim. Die Adler haben viele Spieler für die Olympischen Spiele abgestellt und werden deshalb müde sein. Mit Platz zehn wäre ich sehr zufrieden, denn wir dürfen nicht vergessen, woher wir kommen. Natürlich wäre Platz fünf, den wir wochenlang belegt haben, schön, aber eindeutig zuviel für unsere Verhältnisse.

Johannes Lauer (Donaueschingen): Die Wild Wings haben große Chancen, die Playoffs zu erreichen. Die Mannschaft hat bislang gut gespielt und wird nach der Pause gut erholt wieder Vollgas geben. In den letzten drei Hauptrundenspielen sollte Mannheim in seiner jetzigen Verfassung schlagbar sein. Gegen Iserlohn müssen wir unbedingt punkten, dann können wir uns in der Tabelle sogar noch verbesssern. Gegen Wolfsburg haben wir uns dagegen schon immer schwer getan. Dass Krefeld inzwischen wichtige Spieler verkauft hat und somit für Düsseldorf kein ernst zu nehmender Gegner mehr sein dürfte, sehe ich nicht so tragisch. Da es in der DEL keinen Auf- und Abstieg gibt, gehört das eben zum Geschäft.

Der Pfohrener Günter Hösel will auf einen Einzug der Wild Wings in die Pre-Playoffs „keine Wetten abschließen“, wünscht sich aber sehnlichst diese Saisonverlängerung. „Das Restprogramm ist nicht einfach und ich habe einige Zweifel. Es wird an den letzten drei Spieltagen noch sehr eng, aber es wäre fantastisch, sollte es klappen“, so Hösel. Nicht nachvollziehen kann der Pfohrener den jüngsten Ausverkauf an Spielern in Krefeld, gegen die Schwenningens Konkurrent Düsseldorf noch spielen muss. „Das grenzt an Wettbewerbsverzerrung. Auch deshalb würde ich keine Wetten abschließen.“

Zuversichtlich ist der Brigachtaler Frank Meder. „Die Olympia-Pause ist gar nicht so schlecht, um nochmals alle Kräfte zu bündeln. Die Wild Wings haben schon jetzt eine sehr erfolgreiche Saison gespielt und ich bin zuversichtlich, dass sie auch in den letzten drei Spielen der Doppelrunde daran anknüpfen werden.“ Meder sieht die Partien gegen Mannheim, Iserlohn und Wolfsburg in der Priorität gleich. „Schön wäre es, möglichst schnell die nötigen Punkte zu holen. Wenn die Schwenninger das schaffen, muss es auch in den Pre-Playoffs noch nicht vorbei sein. Die Mannschaft hat die Qualität, um auch in die regulären Playoffs einzuziehen“, sagt Meder, der bei jedem Heimspiel vor Ort ist.

Für Fabian Schwarz ist klar: „Solche Chancen wie gegen Berlin sollten wir nicht mehr vergeben, um die Pre-Playoffs zu erreichen.“ Der Brigachtaler ist sich nicht sicher, ob die aktuelle Pause ein Vor- oder Nachteil ist. „Vielleicht ist es ganz gut, um die Köpfe freizubekommen und eine gute Vorbereitung zu absolvieren. Fakt ist, dass Kleinigkeiten entscheiden werden“, ergänzt Schwarz. Dennoch sieht er einen Vorteil auf Seiten der Schwenninger. „Wir haben es selbst in der Hand. Wenn wir unsere Spiele gewinnen, müssen wir nicht auf die Ergebnisse der anderen schauen. Das ist ein wichtiger Aspekt. Ich traue der Mannschaft jedenfalls einiges zu.“

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