Regionalsport Schwarzwald Wild Wings: Sie sind wieder hier in ihrem Revier

Schwenningen erwartet am Freitag Düsseldorfer EG. Am Sonntag bei Grizzlys Wolfsburg zu Gast

Eishockey: Nach der fünftägigen Deutschland-Tour mit drei Auswärtspartien kommen die Wild Wings wieder in den Genuss eines Heimspiels. Am Freitag (19.30 Uhr) empfangen die Schwenninger die Düsseldorfer EG in der Helios-Arena. Anschließend geht’s wieder auf große Reise. Am Sonntag (14 Uhr) gastieren die Neckarstädter bei den Grizzlys Wolfsburg.

„Es ist sehr schön, wieder hier zu sein“, sagte Schwenningens Trainer Pat Cortina am Donnerstagmorgen nach der ersten Trainingseinheit auf eigenem Eis. Allerdings konnte er nicht alle Profis um sich scharen. István Bartalis laboriert immer noch an einer Schnittwunde und Dominik Bohac ist krank. „Beide werden gegen Düsseldorf nicht spielen können und wohl auch am Sonntag noch fehlen“, sagte Cortina. Da auch Kai Herpich nicht zur Verfügung steht, muss kein überzähliger Profi auf die Tribüne.

Dennoch sind die Voraussetzungen zumindest für die Partie gegen Düsseldorf nicht schlecht. Immerhin kann Schwenningen mit vier kompletten Sturmreihen und sieben Verteidigern antreten, wobei der Abwehr auch diesmal eine tragende Rolle zukommt. „Die Defensive gewinnt das Spiel. Erst wenn du hinten gut stehst, kannst du vorne Tore schießen“, lautet Cortinas Credo. Wobei den Wild Wings ohnehin ein „Knipser“ im Sturmzentrum fehlt. Das zeigen jene 156 torlosen Minuten, ehe in Augsburg endlich der Knoten platzte. 20 Tore haben die Schwäne in neun Spielen bislang erzielt, nur Iserlohn (16) hat noch weniger zu bieten. Allerdings haben die Neckarstädter mit 20 Gegentreffern auch die zweitbeste Abwehr der Liga. „Nur mit einer guten Defensive kann man die Playoff-Runde erreichen“, sagt Cortina. Als Tabellenachter sind die Schwenninger momentan auf einem guten Weg, das gesteckte Ziel zu erreichen.

Eine Frage bleibt vor dem ersten Heimauftritt nach zwei Wochen: Inwiefern haben die Reisestrapazen der vergangenen Tage bei den Spielern Spuren hinterlassen? Cortina jedenfalls ist skeptisch. „Wir hatten nach drei Spielen nur einen Tag Ruhepause. Das könnte vielleicht zu wenig sein.“ Zumindest dürfte die Psyche der Mannschaft intakt sein. Die spektakuläre Aufholjagd in Augsburg, als die Wild Wings einen 0:3-Rückstand in einen 5:3-Sieg verwandelten, hat der Mannschaft wieder jenes Selbstvertrauen vermittelt, das zwei Tage zuvor in Bremerhaven stark angeknackst war. Schon deshalb zeigt sich Mirko Sacher vor dem Spiel gegen Düsseldorf zuversichtlich. „Wir wollen dort anknüpfen, wo wir in Augsburg aufgehört haben“, sagt der Verteidiger. Nachdem Sacher zu Saisonbeginn noch Probleme hatte, das hohe Tempo in der DEL mitzugehen, hat sich der 25-jährige Neuzugang mittlerweile im Team voll etabliert. „Ich habe gemerkt, dass ich mehr tun muss“, räumt der Abwehrspieler ein, der vom Zweitligisten Dresden nach Schwenningen zurückgekehrt war.

Auf Sacher und seinen Abwehrkollegen ruht auch bei den Spielen gegen Düsseldorf und Wolfsburg eine große Verantwortung. „Beide Mannschaften sind in der Lage, viele Tore zu schießen“, weiß Cortina. Und so sehen die Schwenninger Sturmreihen aus: Höfflin – Acton – Rech, Giliati – Hult – Poukkula, Maurer – El-Sayed – Palausch, Wörle – Danner – Kurth. Zwischen den Pfosten steht heute Dustin Strahlmeier. Möglicherweise erhält Back-up Marco Wölfl am Sonntag eine weitere Chance, sich zu bewähren.

Angebot für Studenten

Beim Heimspiel gegen Düsseldorf steigt am Freitag die sogenannte Student Hockey Night der Wild Wings. Für Schüler und Studenten sowie Auszubildende gibt es das Stehplatzticket bereits für 10 Euro. Bei der anschließenden After-Game-Party im Eisbär gibt es gegen Vorlage des Studententickets Getränke zu besonders günstigen Preisen. Nicht zuletzt diese Aktion wegen erwarten die Wild Wings am Freitag etwa 4000 Zuschauer.

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