Regionalsport_Schwarzwald Verlieren verboten

FC Gutmadingen empfängt im Derby FC Furtwangen. Beide benötigen Punkte im Abstiegskampf

Fußball-Landesliga: FC Gutmadingen – FC Furtwangen (Samstag, 16 Uhr). (daz) Beide Vereine stehen sich in dieser Saison bereits zum dritten Mal in einem Pflichtspiel gegenüber. Sowohl in der Pokalqualifikation (1:0) als auch im ersten Punktspiel (3:0) setzten sich die Furtwanger durch. Zwischenzeitlich gewinnt die Partie aus einem ganz anderen Grund an Brisanz. Beide Teams stecken im Abstiegskampf und für beide gilt: Verlieren verboten.

„Die letzten zwei Spiele waren enge Partien auf Augenhöhe. Wir haben es nur nicht geschafft, 90 Minuten konzentriert aufzutreten“, blendet Gutmadingens Trainer Heinz Jäger zurück. Aktuell kann er den Gegner schwer einschätzen. „Furtwangen hat in den unteren Tabellenrängen keiner erwartet. Vielleicht ist es unser Vorteil, dass wir die Situation kennen. Unabhängig davon hat Furtwangen nach wie vor eine hohe Qualität. Da müssen wir eine kompakte Leistung bringen, um zu punkten“, ergänzt Jäger. Den Trainer stimmt zuversichtlich, dass seine Elf auf eigenem Platz stärker ist als auswärts. Jäger: „Wir sind am stärksten, wenn wir mit zehn Mann hinter dem Ball stehen und Struktur in unserem Spiel haben.“

Mit einem Sieg will Gutmadingen die kleine Chance auf den Ligaerhalt wahren und gleichzeitig die davor platzierten Konkurrenten unter Druck setzen. Möglicherweise ist das Spiel gar die letzte Chance der Gastgeber überhaupt. Umso bitterer sind die personellen Ausfälle. Während für Schlussmann Markus Burger wohl Moritz Küssner zum Einsatz kommen wird, gibt es zentral vor der Abwehr die größten Baustellen. Bei Dominik Maus, Claudius Hirt und Nicky Taubert gibt es keinerlei Hoffnungen auf einen Einsatz.

Einen Punkt haben die Furtwanger aus den vergangenen fünf Spielen bei einem Torverhältnis von 4:16 mitgenommen. „Die Mannschaft braucht ein Erfolgserlebnis, dann würde vieles leichter gehen. Ich bin kein Freund davon, jetzt nur noch Endspiele auszurufen. Wir werden auch am Samstag, unabhängig vom Ergebnis, den Klassenerhalt nicht sicher haben oder abgestiegen sein“, sagt Spielertrainer Markus Knackmuß.

Der Trainer führte am Mittwochabend viele Einzelgespräche. Ziel war es den Akteuren zu vermitteln, wieder an die eigenen Stärken zu glauben und Mut zuzusprechen. Gefragt seien in der gegenwärtigen Situation auch die Führungsspieler wie Jörg Ringwald, Patrick Staudt oder Jan Meier, die die jüngeren Akteure mit aufrichten müssten.

Dass einmal mehr Spieler wegen Verletzungen ausfallen, will Knackmuß nicht unbedingt in den Mittelpunkt stellen. „Ich vertraue denen, die da sind.“ Dennoch sei es gegenwärtig schwierig, zumal nahezu die gesamte Defensivabteilung fehlt. Dazu kommt, dass Spieler wie Martin Willmann oder Florian Kaltenbach wegen des Studiums unter der Woche fast nie zur Verfügung stehen. All die Aspekte gibt es auszublenden und im Saisonfinale wieder konzentriert zu agieren. Immerhin haben die Furtwanger anschließend zwei Heimspiele. Ein gutes Ergebnis in Gutmadingen wäre da der richtige Anfang, um sich wieder aus dem Tabellenkeller zu entfernen.

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