Regionalsport_Schwarzwald TG Schwenningen: Heimvorteil für Handballteams

Landesliga-Herren gegen Vaihingen. TG-Damen gegen Mösingen

Handball, Landesliga: (olg) Für die beiden Landesliga-Mannschaften der TG Schwenningen geht es mit dem Rückrunden-Start in die zweite Saisonhälfte. Die Heimspiele der Herren und Frauen werden nicht in der Deutenberghalle ausgetragen, sondern in der Alleensporthalle.

Landesliga Herren: TG 1859 Schwenningen – SV Vaihingen (Samstag, 20.30 Uhr). Tabellenschlusslicht gegen den Drittletzten: Das Kellerduell sorgt für Spannung und bei den Gastgebern für besondere Motivation: „Wir wollen mit einem Sieg in die Rückrunde starten“, sagt TG-Trainer Holger Hafner. Seine Mannschaft hat die Chance, nach Punkten mit den Gästen gleichzuziehen. Vaihingen hatte nach dem Startsieg im Hinspiel gegen die TGS (27:26) eine Serie von sieben Niederlagen hintereinander. Die Folge: Trainer Tim Siegesmund wurde entlassen. Als Nachfolger kam der 31-jährige Spielertrainer Emanuel Sonnenwald und brachte kurzfristig den Erfolg mit zwei Siegen aus drei Partien vor der Pause. Im Pokal flog Vaihingen allerdings ebenso aus dem Wettbewerb wie wie Schwenninger. „Wir sind gut vorbereitet und haben den Gegner auf Video analysiert. Wenn wir so spielen wie gegen Rietheim, haben wir gute Chancen, vor allem, wenn wir Vaihingens Torjäger und Rückraumspieler Philipp Strobel in den Griff bekommen“, sagt Hafner. Strobel erzielte in der Liga bereits 101 Treffer, dazu noch 14 im Pokal. Die Schwenninger müssen auf Daniel und Michael Geiger verzichten, dafür sind Jens Schulz, Willi Bantle sowie Thomas Frach und Vladimir Aleksic an Bord.

Landesliga Frauen: TG 1859 Schwenningen – SpVgg. Mössingen (Samstag, 18.30 Uhr). Die TG-Handballerinnen erwarten den Tabellenführer. „Wir können ohne Druck aufspielen“, sagt Schwenningens Trainer Karsten Hauser. Der Sieg im letzten Vorrundenspiel vor der Weihnachtspause gegen Rottenburg verschaffte den TG-Frauen mit 8:14-Punkten in der Tabelle Luft. Mössingen ist mit 19:3 Punkten Erster, hat jedoch mit Deizisau und Nendingen (je 18:4) zwei Verfolger im Nacken. Hauser: „Im Hinspiel beim 22:31 hatten wir noch zu viel Respekt gegen die offene, aggressive Deckung von Mössingen. Diesmal müssen wir mehr dagegenhalten.“ Der Druck liegt bei den Gästen, denn das Team von Trainer Jürgen Ulmer verlor nach zehn unbesiegten Spielen im Dezember erstmals in der Punkterunde (24:25 in Albstadt) und direkt danach auch noch im Bezirkspokal beim Ligakonkurrenten Rottenburg (17:18). Bei Schwenningen fehlt Lisa Kuner (Muskelfaserriss an der Wade).

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