Regionalsport Schwarzwald Sven Johansson: „Wir benötigen eine Top-Leistung“

TV Villingen empfängt am Samstag TV Holz. Mittelblock ist wieder komplett

Volleyball, Dritte Liga Damen: TV Villingen – Prowin Volleys TV Holz (Samstag, 19 Uhr). Zum Ausklang eines überaus erfolgreichen Kalenderjahres 2017 wollen sich die Volleyballerinnen des TV Villingen nochmals mit einem Sieg von ihrem Publikum in der Hoptbühlhalle verabschieden. Mit dem kommenden Gegner verbinden die Schwarzwälderinnen beste Erinnerungen.

Am vorletzten Spieltag der vergangenen Saison legte Villingen mit einem souveränen 3:1-Sieg bei den Volleys Holz in Saarbrücken ihr Meisterstück ab. Dies sei zwar eine schöne Reminiszenz, spiele aber laut Trainer Sven Johansson am Samstag keine Rolle mehr. „Es ist eine neue Saison. Beide Vereine haben veränderte Mannschaften. In den Köpfen der Mädels wird das Meisterspiel keine Rolle spielen.“ Dass die Volleys sich erneut im oberen Drittel der Tabelle festsetzten, ist für Johansson keine Überraschung. „Holz hat eine gute Mannschaft mit vielen Möglichkeiten. Wir benötigen eine Topleistung, um zu bestehen.“ Mit einem Sieg kann der TV Villingen die Saarländer in der Tabelle überholen und in den Top Fünf überwintern. Der TV Holz wiederum ist nach dem fünften Platz in der Vorsaison erneut eines der Spitzenteams der Liga. Die Mannschaft von Patrick Fielker gab mit lediglich zehn Sätzen die wenigsten aller Mannschaften der dritten Liga ab und steht mit drei Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze an vierter Position.

Am Samstag erwartet der Villinger Trainer eine bis in die Haarspitzen motivierte TVV-Mannschaft. „Zum einen wollen wir uns im letzten Heimspiel des Jahres ordentlich vor unseren Zuschauern verabschieden. Zum anderen wollen die Mädels eine Reaktion auf das vergangene Spiel in Kassel zeigen, als sie mit ihrer Leistung nicht zufrieden waren.“

Langsam scheinen auch personell bessere Zeiten anzubrechen. Zuspielerin Nikola Strack, die aufgrund einer Lungenerkrankung lange aussetzen musste, stieg in dieser Woche wieder ins Balltraining ein. „Wir müssen darauf achten, Nikola nicht zu sehr zu belasten. Ich war allerdings überrascht, wie gut sie bereits wieder trainierte“, zeigt sich Johansson erfreut. Ob Strack bereits wieder eine Alternative für den Kader ist, bleibt fraglich.

Ramona Wolbert, die seit einigen Wochen an einer Kapselverletzung am Daumen laboriert, wird genauso spielen wie Mittelblockerin Nina Gass (Rücken), die bis zum Spieltag von den Ärzten grünes Licht bekommen wird. Zudem wird auch Felicitas Piossek, die in Kassel aus beruflichen Gründen fehlte, aller Voraussicht nach mit von der Partie sein. Somit steht dem Trainerteam der gesamte Mittelblock aus Piossek, Gass und Lena Kälberer zur Verfügung. Dies wird auch nötig sein, wie Johansson weiß. „Der Mittelblock ist derzeit unsere Baustelle. Es ist wichtig, dass wir vollzählig sind. Gegen Holz müssen wir eine ähnlich starke Leistung abrufen wie gegen Sinsheim.

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