Regionalsport Schwarzwald Selbstvertrauen gesucht

FC Löffingen spielt am Mittwoch im Landesliga-Derby gegen den SV Obereschach

Fußball-Landesliga: FC Löffingen – SV Obereschach (Mittwoch, 18.30 Uhr). (daz) In Löffingen treffen zwei Teams aufeinander, die aktuell nach den jüngsten Ergebnissen nicht grade vor Selbstvertrauen strotzen. Löffingen hat zehn Punkte mehr als das Schlusslicht auf der Habenseite. Im Hinspiel gab es ein kleines Spektakel. Erst führte Obereschach mit 2:1, dann Löffingen mit 2:4 und schließlich gab es einen 5:3-Erfolg der Löffinger.

"Ich habe keine Lust auf ein erneutes Spektakel. Wir müssen endlich wieder einmal zu Null spielen. Obereschach ist immer für Treffer gut und daher wird es wichtig sein, stabil in der Abwehr zu stehen", sagt Löffingens Trainer Tim Heine. Obwohl es Heine fremd ist sein Team unter Druck zu setzen, gibt der Coach ein klares Ziel aus: "Drei Punkte müssen her." Er erwartet, dass sich seine Spieler auf dieses Ziel fokussieren, die aktuell unbefriedigende Situation richtig einschätzen und ihr Potenzial abrufen.

Marco Bürer wird wegen einer Knieverletzung ausfallen. Marco Schwirtz ist krank und fraglich. Heine hat indes genügend Spieler, die die Lücken schließen können. Im Hinspiel erzielte Benjamin Gaudig drei Treffer, Kevin Hoheisel zwei. Beide sind bisher auch die Top-Torschützen in den Reihen der Löffinger. "Obereschach steht unter Zugzwang. Wir sind indes gut beraten, uns einzig und allein auf uns zu fokussieren", ergänzt Heine. Dass seiner auf Rang zehn stehenden Elf acht Punkte zu Platz neun fehlen, gefällt Heine überhaupt nicht.

Obereschach spielt bereits die zweite englische Woche in Folge. In den zwei vergangenen Partien setzte es jeweils fünf Gegentreffer. Alexander Lees aus dem Trainerteam bezeichnet das als "alarmierend", auch weil der Mehrzahl der Gegentreffer eigene Fehler vorausgehen. "Wenn wir diese Fehler nicht abstellen, werden wir große Schwierigkeiten bekommen. So viele Tore kannst du gar nicht schießen, wie wir kassieren", ergänzt Lees. Obereschach steht nach 22 Spielen bei 72 (!) Gegentoren.

Am Montagabend traf sich zunächst intern die Mannschaft zu einer Aussprache. Später kam das Trainerteam hinzu. Die Übungsleiter versuchten, nochmals zu analysieren, warum es so viele Gegentore hagelt. In Löffingen würde den Gästen schon ein Punkt helfen. "Würde ich sofort unterschreiben", so Lees. Allerdings ist wohl noch bis kurz vor der Partie offen, auf welche Spieler der SVO bauen kann. Jan Sakschewski ist wie Janik Lees verletzt, Nikolas Schreiner gesperrt und auch Robin Effinger für das Spiel kein Thema. Die Sorgen der Obereschacher werden nicht kleiner.

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