Regionalsport Schwarzwald Schwenninger Derby-Sieg vor 4179 Fans

Wild Wings bezwingen Freiburg mit 6:1. Gastgeber erzielen vier Powerplay-Tore

Eishockey: Zum ersten Heimspiel während der Saisonvorbereitung empfingen die Schwenninger Wild Wings in der Helios Arena den EHC Freiburg. Die Gastgeber gewannen das unterhaltsame Spiel vor 4179 Zuschauern mit 6:1 (1:1, 3:0, 2:0). „Wir wollten mit hoher Intensität spielen, und das haben wir gut umgesetzt. Auch nach dem 4:1 haben wir taktisch diszipliniert und clever weitergespielt“, kommentierte SERC-Trainer Pat Cortina den klaren Erfolg.

Von Beginn an war bei beiden Teams zu spüren, dass sie so richtig Lust auf diese Partie hatten. Schon nach zehn Sekunden erlebten die Schwenninger Fans einen ersten Höhepunkt mit einem Pfostenschuss durch Markus Poukkula. Die Wild Wings wollten offensichtlich gleich zeigen, wo es lang gehen sollte. Doch auch die Freiburger Wölfe hatten sich wohl einiges vorgenommen, hielten gut dagegen und kamen ebenfalls zu einigen Möglichkeiten. Diese vereitelte der Ex-Freiburger Marco Wölfl im Kasten der Gastgeber aber souverän.

Ein intensiver Beginn also, weshalb nach rund zehn Minuten auch die ersten „Nettigkeiten“ ausgetauscht wurden. Die kleine Rangelei blieb aber ohne Folgen. Danach verflachte das Spiel allerdings. Beide Mannschaften konnten auch ihre Überzahl-Chancen nicht nutzen. Aber nur bis zur 18. Minute. Nach weiteren zwei Pfostenschüssen durch die Schwenninger Anthony Rech und nochmals Poukkula traf Neuzugang Tobias Wörle im Powerplay zum 1:0. Die Freude währte aber nur kurz. Noch vor dem Ende des ersten Drittels stellte Ben Walker unter dem Jubel der etwa 500 mitgereisten Freiburger Fans ebenfalls in Überzahl den Ausgleich her.

Das Toreschießen schien den Schwenningern mittlerweile Spaß zu machen, denn die Wild Wings nutzten gleich das nächste Powerplay zum 2:1, das Stefano Giliati mit einem feinen Handgelenkschuss besorgte (24.). Da es so schön war, legte Giliati nur knapp drei Minuten später das 3:1 nach. Wiederum mit einem Mann mehr auf dem Eis bediente Marcel Kurth zunächst Andreé Hult, der mustergültig weiterleitete. Nach 30 Minuten folgte der abgesprochene Torwartwechsel. Dustin Strahlmeier löste Marco Wölfl zwischen den Pfosten ab. Anschließend wurde es ruppig, als Wörle nach einem üblen Bandencheck vorzeitig mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe in die Kabine musste. Immerhin endete der zweite Abschnitt versöhnlich mit dem 4:1 durch Anthony Rech.

Im Schlussdrittel verloren die Gäste offenbar ein wenig die Lust, die Wild Wings hingegen blieben aktiv. In der 45. Minute erhöhte Mirko Sacher auf 5:1 und in Minute 60 machte Kyle Sonnenburg erneut im Powerplay mit einem Schlagschuss den 6:1-Erfolg perfekt.

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