Reiner Scheu lobt Sime Fantov

FC Bad Dürrheim nach Punktgewinn weiter auf einem Abstiegsplatz. Noch vier Spiele stehen bis zur Winterpause an

Fußball-Verbandsliga: (daz) Mit dem 1:1 in Kuppenheim hat die Mannschaft des FC Bad Dürrheim am Samstag das Minimalziel erreicht. „Wir wollten einen aufstrebenden Gegner nicht weiter davonziehen lassen. Das hat meine Elf geschafft. Wichtig wird es sein, in den verbleibenden vier Partien 2017, an den Konkurrenten dranzubleiben. Dann haben wir nach der Winterpause noch alle Chancen“, sagt Trainer Reiner Scheu. Aktuell steht seine Elf auf dem drittletzten Platz.

Mit starken Leistungen und unerwarteten Punktgewinnen hatten die Kuppenheimer zuletzt aufhorchen lassen. Bad Dürrheim präsentierte sich gut eingestellt und reklamierte beim Stand von 0:0 sogar heftig einen Elfmeter. „Es lohnt nicht, deshalb zu jammern. Wir haben die Kuppenheimer lange von unserem Tor weggehalten, sodass wir in den ersten 45 Minuten defensiv wenig Arbeit hatten“, ergänzt Scheu. Allerdings habe seine Elf offensiv zu wenig daraus gemacht. „Wir waren oftmals am Strafraum mit unserem Latein am Ende.“ Nach dem Seitenwechsel hatte der Gastgeber ein Übergewicht, sodass die Kuppenheimer Führung nicht überraschend kam, auch wenn es ein Eigentor der Kurstädter war. Acht Minuten später fiel der Ausgleich.

Ein Lob gab es von Scheu für die kämpferische Leistung seiner Elf. Bei nicht einfachen Bodenverhältnissen wurde von beiden Mannschaften um jeden Zentimeter gekämpft.

Ein Extralob gab es vom Fußball-Lehrer für Sime Fantov, mit dem Scheu noch vor wenigen Wochen einen Zwist hatte, weil der Kroate nach einer Auswechslung unangemessen reagiert hatte. „Die Sache ist längst ausgeräumt. Sime war am Samstag der Spieler, der die meisten Meter gemacht hat. Läuferisch allererste Sahne“, freute sich Scheu. Wichtig war dem Trainer außerdem die Tatsache, dass alle Spieler gesund die Rückreise aus Kuppenheim angetreten haben und er somit weiterhin einige Alternativen hat. Nur die Auswechslung von Sheriff Bah in der Pause hatte einen ernsthaften Hintergrund. „Er hatte bereits die gelbe Karte gesehen. Mir war es zu gefährlich, einen Spieler zu verlieren, denn mit nur zehn Akteuren wäre der Punkterfolg wohl nicht gekommen“, erläutert Scheu.

Mit dem FC Singen, SC Lahr, Kehler FV und Freiburger FC haben die Kurstädter vor der Winterpause noch ein anspruchsvolles Rest-Programm. Freiburg und Lahr stehen auf den Plätzen eins und drei. Die anderen beiden Teams sind in Reichweite. Schon am Samstag in der Partie gegen die Elf aus Singen wird sich zeigen, ob die Kurstädter das vom Trainer ausgegebene Ziel erreichen und bis zur Winterpause an den Nichtabstiegsplätzen dranbleiben können.

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