Pfaff wünscht sich einen starken Gegner

Rund um die höherklassigen Ringerteams aus der Region.

Ringen: Deutlicher Derbysieg gegen Freiburg (22:6), die Finalrunde gesichert und Platz vier noch erreichbar – das vergangene Wochenende verlief für Bundesligist SV Triberg nahezu perfekt. Auch beim Oberligisten KSK Furtwangen gab es Grund zur Freude. Dagegen blieb Regionalligist KSV Tennenbronn zum dritten Mal in Folge sieglos.

Final-Planungen: Seit Samstag können die Triberger für das Achtelfinale (2./9. Dezember) planen. Am 25. November werden in Köllerbach die Paarungen ausgelost. Der Vereinsvorsitzende Mike Pfaff wünscht sich einen starken Gegner und zuerst einen Heimkampf. Welche Triberger Ringer aus der Vorrunde für die Finalrunde wieder zurückgeholt werden, will SVT-Trainer Kai Rotter erst entscheiden, wenn der Gegner der Schwarzwälder feststeht.

Neue Gruppen: Der SV Triberg wird sich nicht nur in der Finalrunde auf neue Gegner einstellen müssen. In der geplanten Liga-Einteilung für die Saison 2018 werden die südbadischen Teams gemeinsam mit saarländischen Mannschaften in einer Gruppe aufgeführt. Das bedeutet, dass die Triberger nächstes Jahr nicht mehr gegen Mainz, Nackenheim oder Heilbronn sondern gegen Köllerbach, Hüttigweiler und Heusweiler kämpfen werden. „Ich bin gespannt auf die neuen Gegner“, so Pfaff. Wie die drei geplanten Gruppen genau aussehen werden, wird sich erst nach Ablauf der Bundesliga-Meldefrist im Januar herausstellen.

Deutsche Meisterschaft: Der letzte Hauptrunden-Kampf der Triberger zu Hause gegen den TuS Adelhausen findet bereits am kommenden Freitag (20.30 Uhr) statt. Der Grund: am Samstag werden in der Triberger Sporthalle die deutschen Frauen-Mannschaftsmeister ermittelt. Neun Teams aus ganz Deutschland kämpfen um den nationalen Titel. Die Meisterschaften beginnen um 9 Uhr. Die Finalkämpfe sind gegen 16 Uhr. Zur südbadischen Auswahl gehören mit Rosalie Pfaff und Carolin Kitiratschky auch zwei Ringerinnen des SVT. Mit dabei ist auch Vize-Weltmeisterin Aline Focken, die mittlerweile in Triberg bei ihrem Freund Jan Rotter wohnt. Da Focken weiterhin für ihren Heimatverein KSV Krefeld startet, geht sie am Samstag für Nordrhein-Westfalen auf die Matte. Die 26-Jährige trainiert zwar regelmäßig beim SV Triberg, am Samstag zeigt die Weltklasse-Ringerin jedoch zum ersten Mal in ihrer neuem Wahl-Heimat bei einem Wettkampf ihr Können.

Regionalliga

Aufstiegsrennen: Durch die 11:14-Heimniederlage gegen Spitzenreiter Adelhausen II blieb der KSV Tennenbronn zum dritten Mal in Folge sieglos. Dennoch bleiben die Tennenbronner weiterhin ein Aufstiegskandidat und sind punktgleich hinter Lokalrivale AV Sulgen Tabellendritter. Die Spitzengruppe in der Regionalliga bleibt dicht beisammen. Da der Bundesliga-Aufstieg noch immer eher gefürchtet als angestrebt wird, dürfte es in den nächsten Wochen wieder einige Ergebnisse geben, die für Verwunderung sorgen. Auch Tennenbronns Trainer Matthias Brenn ist gespannt, was die Liga in den verbleibenden fünf Wochen noch an Überraschungen zu bieten hat.

Oberliga Südbaden

Weinauge I: Sascha Weinauge ist beim KSK Furtwangen der mit Abstand beste Punktesammler in dieser Saison. In 13 Kämpfen holte er zwölf Siege und 46 von 52 möglichen Punkten für die Bregtäler. Lediglich einmal musste sich Weinauge ganz knapp geschlagen geben. „Sascha ist viel reifer geworden und ringt auch taktisch klüger. Für sein junges Alter ist er ein echter Mattenfuchs“, lobt KSK-Trainer Tobias Haaga seinen Siegringer. Für Weinauge spricht zudem seine Flexibilität. Am Samstag schulterte er beim Furtwanger 18:16-Erfolg im Kinzigtal den Haslacher Routinier Vojtech Benedek in der 86 kg-Griechisch-Klasse, eine Woche zuvor legte er seinen Gegner in der Freistilklasse bis 80 kg flach. „Sascha hat einen echten Lauf und ich hoffe, dass er bei uns bleibt“, so Haaga.

Weinauge II: Während ihr Bruder Sascha auf der Matte kräftig Punkte sammelt, ist Nadine Weinauge derzeit zum Zuschauen verurteilt. Die Furtwangerin hat sich im rechten Knie erneut das Kreuzband gerissen und wurde Mitte Oktober operiert. Derzeit befindet sich die 24-jährige Sportsoldatin zur Reha in der Mooswaldklinik in Freiburg. Damit fehlt dem südbadischen Aufgebot bei den Frauen-Meisterschaften am Samstag in Triberg eine Leistungsträgerin.

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