Regionalsport Schwarzwald Panthers nehmen wieder Fahrt auf

Basketballer reisen am Sonntag nach Kronberg. Trainer Velcic warnt vor Aufsteiger

Basketball, Regionalliga: MTV Kronberg – Wiha.Panthers VS (Sonntag, 17.30 Uhr). (ms) In den 14 spielfreien Tagen hatten die Wiha.Panthers genügend Zeit, das „Spiel des Jahres“ gegen Koblenz zu verarbeiten und sich auf die nächste Pflichtaufgabe vorzubereiten. Mit dem MTV Kronberg wartet ein Aufsteiger auf den Meisterschaftsfavoriten.

Panthers-Trainer Alen Velcic blickt zwiegespalten auf die lange Ruhepause zurück. „Zum einen ließen die Jungs vier Tage lang den Basketball links liegen und die Seele baumeln. Auf der anderen Seite besteht die Gefahr, dass dadurch der Rhythmus abhandengekommen ist." An längere Pausen dürfen sich die Doppelstädter gewöhnen: Nach dem Kronberg-Spiel am Sonntag steht die nächste Partie erst wieder am Vorabend von Heiligabend an, ehe die Liga für zwei Wochen pausiert.

Velcic kann wieder auf den gesamten Kader zurückgreifen. Kapitän Nikola Fekete setzte eine Trainingseinheit leicht erkältet aus, seinem Einsatz am Sonntag sollte jedoch nichts im Wege stehen.

Der Trainer blickt nochmals auf den viel umjubelten Sieg gegen die Baskets Koblenz zurück. Nach dem Triumph über einen der größten Kontrahenten glaubt er nicht, dass sein Team nun in Selbstzufriedenheit verfällt. „Die Jungs sind viel zu erfahren, um jetzt nachzulassen. Wir dürfen uns nicht auf dem Vorsprung in der Tabelle ausruhen, sondern müssen weiterhin mit Vollgas gegen jeden Gegner antreten.“ Mit dem Erfolg über Koblenz habe seine Mannschaft zwar einen wichtigen Schritt gemacht, sei aber noch lange nicht am Ziel. „Wir beginnen mit den Planungen für die ProB frühestens im Januar. Ich wiederhole mich gerne: Wir müssen außer den Topteams auch alle anderen Mannschaften schlagen. Unsere Gegner spielen kein Hallenhalma. Sie können richtig gut Basketball spielen.“

Dazu zählt auch der MTV Kronberg, der sich als Aufsteiger aus der 2. Regionalliga im hinteren Tabellenmittelfeld wiederfindet. Zuletzt überzeugte die Mannschaft aus dem Taunusgebirge mit Siegen gegen Limburg und Mainz und brachte das Topteam Saarlouis an den Rand einer Niederlage. Trainer Miljenko Crnjak verfolgt eine klare Strategie. Sein Kader besteht nur aus jungen, deutschen Talenten, die den MTV in der Liga halten sollen.

Kein Team verwandelte in dieser Saison so viele Dreier wie die Hessen. Bisher fanden 106 Würfe „von draußen“ den Weg durch den Ring. Im Vergleich dazu stehen die Panthers bei 54 erfolgreichen Distanzwürfen. Velcic verfügt zwar über die klar besseren Einzelspieler und die erfahrenere Mannschaft, weiß jedoch um die Stärken der Kronberger. „Wir sind natürlich favorisiert, müssen aber extrem aufpassen. Mit Trainer Miljenko Crnjak haben die Kronberger einen erfahrenen Mann an der Seitenlinie.“

In der Zwischenzeit machten die Panthers auch abseits der Halle Fortschritte. In zahlreichen Schulen betrieben die Raubkatzen Werbung für das mittlerweile traditionelle Vorweihnachtsspiel am 23. Dezember gegen Fellbach. Daneben führten die Verantwortlichen Gespräche mit Sponsoren und sind zuversichtlich, in naher Zukunft weitere Unterstützer präsentieren zu können.

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