Regionalsport Schwarzwald Panthers holen Aron Walker

Schwenninger Regionalliga-Basketballer verpflichten Center aus Schweden

Basketball, Regionalliga: (ms/tho) Mit einem 93:65-Sieg beim Tabellenvorletzten EVL Baskets Limburg bauten die wiha.Panthers ihre Serie auf sieben Siegen in Folge aus. Aron Walker soll nun helfen, diese Erfolgsserie fortzusetzen. Der Regionalliga-Spitzenreiter gab am Montagabend die Verpflichtung des Schweden bekannt. Der 2,08 Meter große Walker soll den langzeitverletzten Christian Behrens auf der Center-Position adäquat ersetzen. Der 29-Jährige wird bereits am kommenden Sonntag im Heimspiel der Raubkatzen gegen Kaiserslautern auflaufen. Er trägt bei den Panthers künftig die Rückennummer 9.

Trainer Alen Velcic freut sich über die Verpflichtung von Walker und hofft, dass er für noch mehr Konstanz in seinem Team sorgen wird. Trotz des klaren Erfolges in Limburg gab es für Velcic noch keinen Grund zur Euphorie.

Schwankende Defensive: „Nach der Pause war unsere Verteidigung hui, in der ersten Hälfte hingegen pfui“, brachte Velcic die Abwehrarbeit seiner Jungs auf den Punkt. Durch schlechte Rotationen kam Limburg immer wieder zu offenen Würfen, was die Gäste zu 45 Punkten in der ersten Halbzeit nutzten. Dies änderte sich in Hälfte zwei, als die Baskets nur noch 20 Punkte erzielten. Vor allem die beiden Topscorer, Julius Zurna (17 Punkte) und Brandon Shingles (acht Punkte), bissen bei ihren Gegenspielern Darius Pakamanis und Sergey Tsvetkov auf Granit und blieben klar unter ihrem Saisonschnitt. Die Schwankungen in der Schwenninger Abwehr ist kein neues Phänomen. Bereits in den letzten Heimspielen hatten die Panthers Viertel, in denen der Gegner mehr als 20 Punkte erzielte. Velcic: „Es kann nicht unser Anspruch sein, über 40 Punkte in einer Halbzeit zu kassieren.“

Offensivfeuerwerk: Am anderen Ende des Feldes gab es hingegen wenig auszusetzen. „Ein offensives Feuerwerk“ nannte Velcic die Leistung seiner Jungs in der Offensive. Zwar verpassten die Neckarstädter mit 93 Zählern den dritten 100er-Sieg in Serie, schraubten ihren Punkteschnitt aber auf fast 90 pro Partie. Nur Speyer trifft mit 93 Punkten pro Spiel noch besser. Allerdings war die Dreierquote mit 25 Prozent etwas dürftig. Führender Scorer der Panthers war mit 31 Zählern erneut Rasheed Moore. Der US-Boy kam bereits zum dritten Mal in Folge auf über 30 Punkte und ist nun zweitbester Scorer der Liga.

Topfit: Personell liegen schwierige Wochen hinter den Neckarstädtern. Neben dem Saisonausfall von Behrens hatten auch Nikola Fekete (Pferdekuss) und Kosta Karamatskos (Achillessehnen-Entzündung) für das Limburg-Spiel verletzungsbedingt abgesagt. So konnte Velcic nur auf sieben Spieler zurückgreifen, von denen Rasheed Moore und Davor Barovic über die komplette Spielzeit auf dem Parkett standen. Velcic: „Das war für die Jungs aber kein großes Problem. Erst in den letzten Minuten bekamen sie schwere Beine, was angesichts der stickigen Luft in der Halle nicht verwunderlich war. Wir sind mit Abstand das fitteste Team der Liga.“ Folglich steckte die Mannschaft auch die über 350 Kilometer lange Anreise im Bus in die Domstadt zum am weitesten entfernten Gegner der Liga locker weg. Dennoch dürfte Velcic froh sein, dass der Kader wieder größer wird. Neben Neuzugang Walker werden auch Fekete und Karamatskos am Sonntag dabei sein.

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