Regionalsport Schwarzwald Mirko Sacher: "Ich bin extrem erleichtert"

Der langzeitverletzte Verteidiger steht vor seinem Comeback bei den Schwenninger Wild Wings

Eishockey: Die Wild Wings sind wieder zurück auf dem Eis. Nach einer neuntägigen Trainingspause absolvierte die Mannschaft von Cheftrainer Pat Cortina in dieser Woche wieder die ersten gemeinsamen Übungseinheiten. Mit dabei waren auch die Verteidiger Jussi Timonen und Mirko Sacher. Beide sollen in den letzten drei Hauptrunden-Spielen der Schwenninger wieder zur Verfügung stehen. Während Timonen seit Mitte Januar verletzungsbedingt fehlte, war Sacher fast drei Monate außer Gefecht. Der 26-Jährige absolvierte in dieser Saison erst 21 Partien und wurde vor allem aufgrund seiner offensiven Qualitäten schmerzlich vermisst.

Sacher kam im vergangenen Sommer von den Dresdner Eislöwen zurück zu den Wild Wings. Den Schritt von der 2. Liga ins deutsche Oberhaus meisterte er beeindruckend schnell. Sacher benötigte wenig Zeit zur Eingewöhnung und seine Entwicklung war rasant. Anfang November war er nach Scorer-Punkten der zweitbeste Verteidiger der gesamten DEL. Vor der Nummer 19 der Wild Wings stand in diesem Ranking lediglich Christian Ehrhoff von den Kölner Haien. Mit dem Platz direkt hinter einem 800-fachen NHL-Spieler konnte Sacher sicherlich ganz gut leben.

Fünf Tore und neun Vorlagen hatte er nach 21 Partien auf dem Konto. Zum Vergleich: Seine Schwenninger Verteidigerkollegen Dominik Bittner, Kyle Sonnenburg, Benedikt Brückner und Dominik Bohac haben bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ein einziges Mal getroffen.

Doch so schnell Sachers Entwicklung aufwärts ging, so bitter war Mitte November der Rückschlag für den 26-Jährigen. Nachdem die Wild Wings am 17. November beim Meister in München einen grandiosen 5:2-Sieg feierten, machte sich Sacher auf den Rückweg aus Bayern mit einem dicken Knöchel. „Ich bin in diesem Spiel umgeknickt“. Die Diagnose: Außenband im Sprunggelenk angerissen, Kapsel lädiert und zudem noch ein Knochenödem im Sprunggelenk. Von da an begannen die Wochen der Aufbauarbeit und der Leidenszeit. „Es gab Zeiten, da konnte ich gar nichts mit dem Fuß machen“. Auf dem Weg zur Genesung musste Sacher zudem noch weitere Rückschläge einstecken: „Ich bin noch zweimal auf dem Eis umgeknickt. Das war frustrierend.“

Das Comeback musste somit weiter verschoben werden. Doch nun ist Mirko Sacher wieder zurück und nach eigener Einschätzung „so gut wie schmerzfrei und extrem erleichtert“. Auch Pat Cortina freut sich: „Es sieht bei Mirko sehr gut aus. Er konnte in dieser Woche alle Übungen mitmachen.“ Sacher selbst lässt allerdings offen, ob er in den letzten drei Hauptrunden-Spielen der Schwenninger wieder auflaufen wird: „Es geht zwar von Tag zu Tag besser. Allerdings habe ich konditionell noch einiges aufzuholen.“

Der kommende Mittwoch könnte weiteren Aufschluss geben, wie weit der Verteidiger schon ist. An diesem Tag bestreiten die Wild Wings beim Schweizer A-Ligisten HC Lausanne ein Testspiel. Auch die Trainer und Spieler hoffen, dass Mirko Sacher schnell wieder zu alter Stärke zurückfindet. Einen offensivstarken Verteidiger wie ihn könnten die Wild Wings im bevorstehenden Saisonfinale hervorragend brauchen.

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