Regionalsport Schwarzwald KSV Tennenbronn und KSK Furtwangen bangen noch

Rund um die höherklassigen Ringerteams aus der Region

Ringen: Bundesligist SV Triberg ist nach dem knappen 15:14-Achtelfinalsieg beim ASV Hüttigweiler auf Kurs in Richtung Viertelfinale. Dagegen ist immer noch nicht klar, wohin der Weg des KSV Tennenbronn (Regionalliga oder Bundesliga) führen wird. Auch bei Oberligist KSK Furtwangen ist noch ungewiss, in welcher Liga die Mannschaft nächste Saison antreten wird.

Bundesliga-Finalrunde

Nervenspiel: Kai Rotter fiel auf der Heimfahrt aus Hüttigweiler nicht nur ein Stein, sondern ein ganzer Felsbrocken vom Herzen. „Ich bin froh, dass wir diesen Kampf noch gewonnen haben. Die Anspannung war zeitweise sehr groß“, sagt der Triberger Trainer rückblickend. Rotter war überzeugt, dass sein Team den satten Acht-Punkte-Rückstand nach der Pause noch drehen kann. Dafür musste es aber optimal laufen. Und so kam es auch. Die Triberger führten in Hüttigweiler nur ein einziges Mal. Dies war nach dem Sieg im letzten Einzelkampf von Benedikt Rebholz.

Viertelfinale: Der Viertelfinalgegner der Triberger heißt mit ganz, ganz hoher Wahrscheinlichkeit ASV Mainz. Die Rheinhessen gewannen ihr erstes Achtelfinal-Duell gegen den RC Merken mit 33:1 (!). In der Runde der letzten Acht hätten die Triberger zunächst Heimrecht am 16. Dezember und müssten am 23. Dezember auswärts antreten.

Abstieg: Was sich bereits seit Wochen abzeichnete, steht nun auch theoretisch fest: Die zweite Mannschaft des SV Triberg bleibt in der Oberliga Tabellenletzter und muss somit in die Verbandsliga absteigen. Durch die personelle Notlage musste die Triberger Reserve am vergangenen Samstag gegen Selestadt zum siebten Mal in dieser Saison eine 0:40-Wertung abgeben. In Selestadt konnte der SVT mit lediglich vier kampfbereiten Ringern antreten. Nächstes Jahr wird die Mannschaft in der Verbandsliga einen Neuaufbau machen müssen.

Regionalliga Baden-Württemberg

Spitzengruppe: Seit Samstag steht der TuS Adelhausen II als Regionalliga-Meister fest. Dahinter herrscht ein dichtes Gedränge. Platz zwei und acht liegen zwei Kampftage vor Saisonende nur drei Punkte auseinander. Rang zwei bedeutet Bundesliga-Aufstiegspflicht. Mittendrin befindet sich der KSV Tennenbronn. Das Team von Matthias Brenn ist Tabellendritter, punktgleich mit dem Zweiten AV Sulgen. Damit steckt die Mannschaft immer noch im „Schnecken-Rennen“ um den ungeliebten Bundesliga-Aufstieg – und dies obwohl die Tennenbronner in der Rückrunde lediglich zwei ihrer fünf Kämpfe gewannen.

Derby mit Folgen? Ein Lokalderby, das besondere Auswirkungen haben könnte, steht vor den Tennenbronner Ringern. Gewinnt die Mannschaft am Samstag beim AB Aichhalden, spricht einiges dafür, dass das Brenn-Team aufsteigen muss. Am letzten Kampftag empfangen die Tennenbronner den KSV Rheinfelden. Hier scheint ein Heimsieg vorprogrammiert. Rheinfelden trat am vergangenen Samstag in Reilingen mit lediglich sieben Ringern an. Zwei Siege aus den letzten beiden Saisonkämpfen würden den KSV Tennenbronn mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Bundesligisten machen.

Oberliga Südbaden

Trainer-Frust: Mit 10:17 kassierte der KSK Furtwangen gegen Appenweier erneut eine bittere Heimniederlage. „Es ist einfach schwer, wenn man schon vor Beginn einige Punkte kampflos abgeben muss“, sagt Trainer Tobias Haaga. Drei Jahre ist Haaga mittlerweile Trainer bei den Bregtälern. „In dieser Zeit“, so der KSK-Coach, „konnten wir nicht einmal in Bestbesetzung antreten. Entweder waren Ringer verletzt oder Verträge wurden nicht eingehalten. So etwas frustriert“. Immerhin gibt es die positive Nachricht, dass Felix Pfaff nach seiner Nervenentzündung auf dem Weg der Besserung ist.

Abstiegskampf: Nach der eigenen Niederlage und dem überraschenden Sieg des ASV Schuttertal müssen die Furtwanger plötzlich um den Klassenerhalt bangen. Die Bregtäler sind aktuell noch einen Zähler vor dem Achten RSV Schuttertal. Gibt es aus der Regionalliga drei südbadische Absteiger, müsste der Tabellenachte aus der Oberliga Südbaden in die Verbandsliga.

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