Regionalsport Schwarzwald Hallenmarathon in der Arena Geisingen: „Man muss ein bisschen verrückt sein“

Lauftreff Pfohren veranstaltet ersten Hallenmarathon. Rennen am 14. Februar in der Arena Geisingen.

Leichtathletik: Innovativ und außergewöhnlichen Ideen stets aufgeschlossen waren die Verantwortlichen vom Lauftreff Pfohren in den vergangenen Jahren schon mehrfach. Jetzt aber gehen die Pfohrener mit einem ganz neuen Projekt an den Start. Am Sonntag, 14. Februar 2016, wird es in der Arena Geisingen den ersten Hallenmarathon geben. In Baden-Württemberg ein Novum und bundesweit bisher nur in Senftenberg (Brandenburg) veranstaltet. „Man muss schon ein bisschen verrückt sein, um auf eine derartige Idee zu kommen und auch umzusetzen“, sagt Thomas Schneider, zweiter Vorsitzender vom Lauftreff Pfohren.

Schon vor zwei Jahren hatten Vorsitzender Wolfram Rothweiler und Schneider mit dem Gedanken gespielt, einen Hallenmarathon als Bereicherung des eigenen Sportangebots ins Leben zu rufen. Damals wurde die Idee noch zurückgestellt, jetzt aber umgesetzt. „Es soll keine einmalige Sache werden. Wir wollen den Hallenmarathon auf Dauer platzieren und glauben, damit bei den Läufern Anklang zu finden“, ergänzt Schneider. Bundesweit wird bereits für das Event geworben, wobei die Teilnehmerzahl auf 50 Starter pro Lauf begrenzt ist.

Geplant ist am 14. Februar ab 9 Uhr der Halbmarathon der Frauen, dem sich ab 11.30 Uhr der Halbmarathon der Männer anschließen wird. Für beide Läufe gilt ein Zeitlimit von zwei Stunden. Ab 14 Uhr wird der gemischte Marathon gestartet, wobei hierfür ein Zeitlimit von vier Stunden gilt. Alle Läufer werden mit einem Transponder ausgerüstet, so dass auch bei Überrundungen die Übersicht nicht verloren geht. Die Technik erlaubt es sogar, jedem einzelnen Läufer auf der Videoleinwand anzuzeigen, wie viele Runden er noch vor sich hat. Schneider: „Mit Schiedsrichtern ist das nicht zu bewältigen. Da muss die Chipmessung her.“

Für die Athleten, die sonst eher den Straßen- oder Weguntergrund gewohnt sind, bietet die Bahn in Geisingen eine neue Herausforderung. Gelaufen wird auf einem 200m langen Oval mit überhöhten Kurven. Die Bahn ist sieben Meter breit und die Kurven sind um 15 Prozent überhöht. Der Untergrund ist Beton. „Das ist alles machbar“, ergänzt Schneider, der für die Idee mit den Verantwortlichen in der Arena Geisingen schnell einen Mitstreiter fand. Angedacht ist sogar eine Art Boxengasse, in die die Läufer für die Verpflegung einbiegen. „In einer Runde bestellt der Läufer sein Getränk, in der nächsten kann er es abholen. Das ist alles kein Problem“, ergänzt Schneider, der zusammen mit Rothweiler auch eine große Zuschauerzahl ansprechen möchte. „Es gibt keinen anderen Marathonlauf, bei dem die Zuschauer das gesamte Rennen beobachten, überwachen und verfolgen können. Wir werden auch im Umfeld mit Musik und Programm etwas machen, so dass der ganze Tag zum Event werden kann“, fügt Schneider an.

Inzwischen ist die Ausschreibung für den ersten Hallenmarathon da und unter „www.hallenmarathon-pfohren.de“ eine Internetplattform entstanden, auf der Anmeldungen möglich sind. Der geschaltete Countdown zeigt, dass die Vorbereitungszeit von 100 Tagen gerade unterschritten wurde. Die beiden Lauf-Organisatoren sind von ihrer Idee überzeugt, „zumal uns die Verantwortlichen der Arena sehr entgegen gekommen sind“, wie Schneider anfügt.

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