Regionalsport Schwarzwald FC Bad Dürrheim: Viel Arbeit für die Abwehr

Kurstädter empfangen den Freiburger FC. Verbandsliga-Tabellenführer trifft derzeit nach Belieben

Fußball-Verbandsliga: FC Bad Dürrheim – Freiburger FC (Samstag, 14.30 Uhr). Beim 0:0 in Kehl am vergangenen Samstag hielt der FC Bad Dürrheim zum vierten Mal in dieser Saison den Kasten sauber. Weiße Weste Nummer fünf dürfte jedoch eine Herkulesaufgabe werden. Mit dem Tabellenführer Freiburger FC kommt eine sprichwörtliche Tormaschine in die Kurstadt. In 17 Spielen netzten die Breisgauer bereits 65 Mal ein. Das sind fast vier Tore pro Spiel und damit mehr als doppelt so viel wie der FC Bad Dürrheim. Zudem hat der FFC mit Marco Senftleber (20 Tore) den gefährlichsten Angreifer der Liga in seinen Reihen. Gemeinsam mit dem SV Linx, der nur einen Punkt weniger auf dem Konto hat, spielt Freiburg quasi in einer eigenen Liga. Dies weiß auch Reiner Scheu: „Freiburg ist eine Klasse für sich. Spielerisch sind sie klar besser. Deshalb werde ich meine Mannschaft entsprechend darauf einstellen“, erklärt der Bad Dürrheimer Trainer. Die Zielsetzung für dieses ungleiche Duell ist klar: „Mit einem Unentschieden wäre ich mehr als zufrieden. Wir wollen gut spielen und uns teuer verkaufen. Dann können wir einen Punkt behalten.“

Die 1:5-Klatsche aus der Hinrunde sei in dieser Woche kein Bestandteil der Gegner-Analyse gewesen. „Freiburg hat offensiv sehr viel Qualität, die sehr schwer zu verteidigen ist. Wir müssen nicht nochmal auf das Hinspiel schauen, um das festzustellen“, betont der Fußball-Lehrer. Er ist sich sicher, „dass auf die Defensive eine Menge Arbeit zukommen wird“. Das Spielsystem ändern will Scheu deshalb nicht. „Es ist nicht unser Stil, zu mauern und uns nur hinten reinzustellen. Wir wollen im Mittelfeld dagegenhalten und die Wege nach vorne suchen. Die Mannschaft ist in einer körperlich guten Verfassung und wird dagegenhalten. Klar ist aber auch, dass Freiburg das Spiel an sich reißen wird.“

Erschwert wurde die Vorbereitung auf das letzte Spiel in diesem Jahr durch das Wetter. Am Montag ordnete Trainer Scheu nach dem kraftraubenden Spiel in Kehl leichtes Auslaufen an. Danach machte der Schnee den Kurstädtern einen Strich durch die Rechnung. Somit war die Einheit am Donnerstag die einzige vollwertige Übungsheinheit für das Heimspiel gegen Freiburg. Mit der Trainingsleistung seiner Mannschaft ist Scheu unverändert zufrieden. „Alle Spieler sind fit, ziehen mit und strengen sich an. Ich gehe davon aus, dass ich nicht allzu viele Veränderungen an der Startelf vornehmen werde“, gewährt der Übungsleiter Einblick in seine Gedankenspiele. Ein Punkgewinn gegen den klaren Favoriten wäre eine Überraschung, doch für Scheu nicht unrealistisch. „Wenn das Glück auf unserer Seite ist, können wir ein gutes Abschlussspiel des Jahres abliefern.“

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