Regionalsport Schwarzwald FC Bad Dürrheim: Reiner Scheu hat eine größere Auswahl

Verbandsligist aus der Kurstadt gastiert beim punktgleichen Tabellennachbarn SV Stadelhofen

Fußball-Verbandsliga: SV Stadelhofen – FC Bad Dürrheim (Samstag, 15.30 Uhr). (daz) Ein wegweisendes Spiel liegt vor den Kurstädtern beim Tabellennachbarn. Geht es runter von den Abstiegsplätzen oder muss die Elf von Trainer Reiner Scheu sich auf einen längeren Aufenthalt im Tabellenkeller einstellen? In der vergangenen Saison gab es in den zwei Vergleichen beider Teams keinen Sieger (2:2/3:3).

Stadelhofen kämpfte vergangene Saison als Aufsteiger lange um den Klassenerhalt, der mit Platz zwölf gelang. Gegenwärtig steht die Elf auf Platz 15 und hat wie die Kurstädter zehn Punkte. Stadelhofen hat zwei Tore weniger als die Scheu-Elf geschossen, jedoch auch einen Treffer weniger kassiert. „Das wird ein Spiel von zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Stadelhofen ist einer unserer Konkurrenten um den Klassenerhalt. Diese Partie dürfen wir auf keinen Fall verlieren. Punkte wären da sehr wertvoll“, betont Scheu.

Ungewohnt groß war in dieser Woche die Trainingsgruppe der Kurstädter. „Ich hatte 15 bis 16 Spieler im Training. Da ließ sich sehr vernünftig arbeiten“, ergänzt Scheu. Sime Fantov ist aus Kroatien zurück und Eduard Mladoniczky aus Rumänien. Auch Felix Schaplewski, der am vergangenen Samstag kurzfristig passen musste, ist wieder da und ein Kandidat für die Startaufstellung in Stadelhofen. Möglicherweise auch Teenager Julian Rönnefahrt, der gegen den SV Linx ein couragiertes Debüt zeigte. Der Fußball-Lehrer hat somit die große Chance, am Samstag erstmals nach langer Zeit nach Wunsch aufzustellen, was die Bad Dürrheimer Hoffnungen auf etwas Zählbares nährt.

In den Übungseinheiten arbeitete Scheu vor allem die Fehler der jüngsten Partien auf: „Wir sind bei Standards zu anfällig. Überhaupt nicht gefallen hat mir, wie wir uns vor dem Elfmeter gegen Linx angestellt haben. Das war etwas zu plump und der Elfmeter viel zu einfach geschenkt.“ Scheu versuchte zudem, das Passspiel zu verbessern. Die Trainingseindrücke bestätigen den Coach, dass in Stadelhofen etwas machbar ist. Für die Kurstädter ein perfekter Zeitpunkt, um den zweiten Auswärtssieg einzufahren, zumal anschließend mit Mörsch und Neustadt keine unüberwindbaren Hürden folgen.

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