"Bloß kein Unentschieden"

Am heutigen Samstagabend (19.30 Uhr) treffen in der Handball-Landesliga die punktgleichen Spitzenreiter TV St. Georgen und TV Herbolzheim im Spiel um die Meisterschaft aufeinander. Herbolzheims Trainer Mario Reif äußert sich zum Spiel.

Wie lief Ihre Vorbereitung?

Ganz normal mit zwei Trainingseinheiten in der Woche. Wir haben bewusst nichts umgestellt, um keine Nervosität aufkommen zu lassen.

Reisen Sie mit der stärksten Mannschaft an?

Ja. Bis auf kleine Wehwehchen sind alle fit.

Welche Erinnerung haben Sie an das 25:25 im ersten Vergleich in der Vorrunde?

Wir haben 90 Sekunden vor Schluss mit zwei Toren geführt und in einer hektischen Schlussphase den Ausgleich kassiert. Das war sehr ärgerlich.

Welche Stärken hat der TV St. Georgen?

Das Kollektiv ist ihre größte Stärke. Ein eingeschworenes Team mit der besten Abwehr der Liga. Sie haben erfahrene Spieler und junge Akteure gut integriert.

Wer sind die Schlüsselspieler beim TV St. Georgen?

Die Torjäger wie Manuel Bürk oder Paul Aßfalg.

St. Georgen gilt als sehr heimstark. Ein Vorteil für die Schwarzwälder?

Es kann beflügeln, aber auch hemmen. Wir versuchen mit unseren Anhängern, die Stimmung in der Halle auszugleichen. Wir wollen den Zuschauern ein gutes und interessantes Spiel bieten. Ich möchte betonen, dass ich ein gutes Verhältnis zum TV St. Georgen habe.

In den direkten Duellen in der Vergangenheit siegte Ihr Team öfters. Ein psychologischer Vorteil?

Glaube ich eher nicht. Wir haben viele junge Spieler, die erstmals in St. Georgen spielen. Ich habe allerdings schon einige Duelle erlebt.

Haben Sie Meister T-Shirts oder eine Kiste Sekt im Gepäck?

Nein, da sind wir abergläubisch. Wir hatten 2009 schon einmal die Meister-T-Shirts dabei und haben das entscheidende Spiel verloren. Daher verzichten wir am Samstag darauf.

Ein erneutes Remis würde die Entscheidung vertagen. Eine Option für Sie?

Bloß nicht. Dann würde es, wie mir der Staffelleiter bestätigt hat, zwei Entscheidungsspiele geben und der Verlierer hätte danach noch zusätzlich vier Relegationsspiele. Da sind wir im Juni noch aktiv. Das möchten sicherlich beide Vereine nicht. Am Samstag muss die Entscheidung fallen. Egal wie.

Fragen: Dietmar Zschäbitz

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